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173. Wer nicht geistiges Leben empfängt, das heißt, wer nicht von Neuem geboren wird vom Herrn, kann nicht in den Himmel kommen; was der Herr lehrt bei Johannes: „Wahrlich, wahrlich, Ich sage dir, wofern nicht jemand von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen,“ 3, 3.
174. Der Mensch wird von seinen Eltern her nicht in geistiges Leben, sondern in natürliches Leben geboren: geistiges Leben ist: Gott über alles lieben, und den Nächsten lieben wie sich selbst, und zwar dies nach den Glaubensvorschriften, welche der Herr im Worte gelehrt hat: natürliches Leben aber ist, sich und die Welt mehr als den Nächsten, ja mehr als Gott selbst lieben.
175. Jeglicher Mensch wird von seinen Eltern her in Böses der Selbst- und der Weltliebe geboren: alles Böse, das durch die Gewohnheit gleichsam eine [andere] Natur angezogen hat, wird auf die Nachkommenschaft übergeleitet; somit nach und nach von den Eltern, von den Großeltern, und von den Urgroßeltern in langer Reihe zurück; daher die Fortbreitung des Bösen zuletzt so groß wird, daß das Ganze des eigenen Lebens des Menschen nichts als Böses ist. Diese fortlaufende Weitervererbung wird nicht unterbrochen und verändert, außer durch ein Leben des Glaubens und der Liebethätigkeit vom Herrn.
176. Was der Mensch in Folge der Vererbung an sich hat, zu dem neigt er sich fortwährend hin, und in das verfällt er: daher bestärkt er sich selbst in diesem Bösen, und fügt auch aus sich noch vieles hinzu. Dieses Böse ist ganz entgegen dem geistigen Leben, und zerstört es; wofern daher der Mensch nicht vom Herrn neues Leben empfängt, welches ein geistiges Leben ist, wofern er also nicht von Neuem empfangen, von Neuem geboren, und von Neuem erzogen, das heißt, von Neuem geschaffen wird, ist er verdammt; denn er will nichts Anderes, und denkt daher auch nichts Anderes, als was sich auf ihn selbst und auf die Welt bezieht, gerade wie die in der Hölle thun.
177. Niemand kann wiedergeboren werden, wofern er nicht die Erfordernisse kennt, welche zum neuen Leben, das heißt, zum geistigen Leben gehören: die zum neuen Leben oder zum geistigen Leben gehörenden Dinge sind die Wahrheiten, die man glauben, und das Gute, das man thun soll; jene gehören zum Glauben, dieses zur Liebethätigkeit. Diese Dinge kann niemand aus sich wissen; denn der Mensch faßt nur was seinen Sinnen aufstieß; aus diesem verschaffte er sich einen Lichtschein, welcher das natürliche Licht heißt, und aus dem er nichts Anderes sieht, als was sich auf die Welt und auf ihn selbst bezieht, nicht aber was sich auf den Himmel und auf Gott bezieht; dieses muß er aus der Offenbarung lernen. Wie z. B. daß der Herr, welcher von Ewigkeit her Gott ist, in die Welt kam, um das menschliche Geschlecht zu retten; daß Er alle Gewalt hat im Himmel und auf Erden; daß aller Glaube und alle Liebethätigkeit, somit alles Wahre und Gute von Ihm kommt; daß es einen Himmel und eine Hölle giebt; daß der Mensch ewig leben wird; wenn er gut gehandelt hat, im Himmel, wenn böse, in der Hölle.
Druckseiten 162–163 im Original
178. Diese und viele andere Dinge sind die [Wahrheiten] des Glaubens, die der Mensch, der wiedergeboren werden soll, wissen muß; denn wer sie weiß, kann sie denken, hernach sie wollen, und zuletzt sie thun, und so ein neues Leben haben. Wie z. B. wer nicht weiß, daß der Herr der Heiland des menschlichen Geschlechtes ist, kann nicht Glauben an Ihn haben, [nicht] Ihn lieben, und so das Gute thun um Seinetwillen: wer nicht weiß, daß alles Gute von Ihm kommt, kann nicht denken, daß sein Heil von Ihm kommt, noch weniger wollen, daß dem so sei, somit kann er nicht aus Ihm leben: wer nicht weiß, daß es eine Hölle und daß es einen Himmel, noch daß es ein ewiges Leben giebt, der kann an das Leben des Himmels nicht einmahl denken, noch sich tüchtig machen, es in sich aufzunehmen: ebenso im Uebrigen.
179. Jeglicher hat einen Innern Menschen und einen Aeußern Menschen; der Innere Mensch ist der, welcher der geistige Mensch heißt, und der Aeußere der, welcher der natürliche Mensch heißt: beide müssen wiedergeboren werden, damit der Mensch wiedergeboren sei. Bei einem Menschen, der nicht wiedergeboren ist, herrscht der Aeußere oder natürliche Mensch, und der Innere dient; bei einem Menschen hingegen, der wiedergeboren ist, herrscht der Innere oder geistige Mensch, und der Aeußere dient: daraus erhellt, daß bei dem Menschen von der Geburt her die Lebensordnung verkehrt ist, daß nämlich dient was herrschen soll, und daß herrscht, was dienen soll: diese Ordnung muß umgekehrt werden, damit der Mensch selig werden kann: und diese Umkehrung kann durchaus nicht [anders] erfolgen, als durch die Wiedergeburt vom Herrn.
Druckseiten 163–164 im Original
180. Was das heiße, daß der Innere Mensch herrsche, und der Aeußere diene, und umgekehrt, soll durch Folgendes beleuchtet werden: wenn der Mensch alles Gute in den Genuß, in Gewinn und in Hoffart setzt, und seine Lust hat an Haß und Rache, und inwendig in sich Gründe zusammensucht, welche dies beschönigen, dann herrscht der Aeußere Mensch, und der Innere dient. Wenn hingegen der Mensch das Gute und Angenehme im gut, aufrichtig und gerecht Denken und Wollen findet, und auswendig im Reden und Thun in gleicher Weise, dann herrscht der Innere Mensch, und der Aeußere dient.
181. Der Innere Mensch wird zuerst vom Herrn wiedergeboren, und nachher der Aeußere, und zwar dieser durch jenen: denn der Innere Mensch wird wiedergeboren durch das Denken der Dinge des Glaubens und der Liebethätigkeit, der Aeußere hingegen durch ein denselben gemäßes Leben. Dies wird verstanden unter den Worten des Herrn: Wofern Jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht eingehen in das Reich Gottes, Joh. 3, 5. Das Wasser ist im geistigen Sinne das Wahre des Glaubens, und der Geist ist das demselben gemäße Leben.
Druckseiten 164–165 im Original
182. Ein Mensch, der wiedergeboren ist, ist seinem Innern Menschen nach im Himmel, und dort ein Engel bei den Engeln, unter die er auch nach dem Tode kommt; er kann nun ein Leben des Himmels leben, den Herrn lieben, den Nächsten lieben, das Wahre einsehen, für das Gute weise sein, und das Selige daraus empfinden.
Aus den Himmlischen Geheimnissen.
183. Was die Wiedergeburt sei, und warum sie geschehe. Heut zu Tage weiß man wenig von der Wiedergeburt, Ursachen, warum, N. 3761. 4136. 5398. Der Mensch wird in alle Arten des Bösen geboren, und ist daher seinem Eigenen nach von Geburt an nichts als Böses, N. 210. 215. 731. 874. 875. 876. 987. 1047. 2307. 2308. 3518. 3701. 3812. 8480. 8549. 8550. 8552. 10283. 10284. 10286. 10731. Das Anererbte des Menschen ist nichts als Böses, man sehe den Zusammentrag oben in dieser Lehre, N. 83. Auch das Eigene des Menschen ist nichts als Böses, ebendaselbst N. 82. Der Mensch ist aus sich, nach dem Anererbten und Eigenen, schlimmer als die unvernünftigen Thiere, N. 637. 3175. Daher er aus sich fortwährend zur Hölle blickt, N. 694. 8480. Würde also der Mensch durch sein Eigenes geführt werden, so könnte er durchaus nicht selig werden, N. 10731.
Das natürliche Leben des Menschen ist dem geistigen Leben entgegen, N. 3913. 3928. Das Gute, das der Mensch aus sich oder aus seinem Eigenen thut, ist nicht gut, weil er es um seiner selbst und der Welt willen thut, N. 8480. Das Eigene des Menschen muß entfernt werden, damit der Herr und der Himmel zugegen sein können, N. 1023. 1044. Das Eigene des Menschen wird wirklich entfernt, wenn der Mensch vom Herrn wiedergeboren wird, N. 9334. 9335. 9336. 9452. [9453.] 9454. 9938. Darum muß der Mensch von Neuem geschaffen, das heißt, wiedergeboren werden, N. 8549. 9450. [9937.] 9985. Durch den Menschen schaffen wird im Worte bezeichnet ihn wiedergebären, N. 16. 88. 10634.
Der Mensch wird durch die Wiedergeburt mit dem Herrn verbunden, N. 2004. 9358. Auch den Engeln wird er beigesellt, N. [2268. 2275. 2474.] 2475. [2979.] Der Mensch kommt nicht früher in den Himmel, als bis er in dem Zustand ist, daß er von dem Herrn durch das Gute geführt wird, und dies geschieht, wenn er wiedergeboren ist, N. 8516. 8539. 8722. 9139. 9832. 10367.
Bei einem Menschen, der nicht wiedergeboren ist, herrscht der Aeußere oder natürliche Mensch, und der Innere dient, N. 3167. 8743. Somit ist der Lebenszustand des Menschen von der Kindheit an umgekehrt, und muß daher nothwendig umgewendet werden, damit der Mensch selig werden kann, N. 6507. 8552. 8553. 9258. Der Zweck der Wiedergeburt ist, daß der Innere oder geistige Mensch herrsche, und der Aeußere oder natürliche diene, N. 911. 913. Dies geschieht auch so, nachdem der Mensch wiedergeboren ist, N. 5128. 5651. 8743. weil nach der Wiedergeburt nicht mehr die Liebe zu sich und zur Welt, sondern die Liebe zum Herrn und zum Nächsten herrscht, somit der Herr, und nicht der Mensch, N. 8856. 8857. Daraus erhellt, daß der Mensch, wofern er nicht wiedergeboren wird, auch nicht selig werden kann, N. 5280. 8548. 8772. 10156.
Die Wiedergeburt ist die Grundlage zur Vervollkommnung seines Lebens in Ewigkeit fort, N. 9334. Auch der wiedergeborne Mensch wird in Ewigkeit fort weiter vervollkommnet, N. 6648. 10048. Wie der wiedergeborne Mensch und wie der nicht wiedergeborne Mensch beschaffen sei, N. 977. 986. 10156.
Druckseiten 165–167 im Original
184. Wer wird wiedergeboren? Der Mensch kann nicht eher wiedergeboren werden, als er mit den Wahrheiten des Glaubens und dem Guten der Liebethätigkeit ausgerüstet ist, N. 677. 679. 711. 8635. 8638. 8639. 8640. 10729. Wer bloß in den Wahrheiten ist, und nicht im Guten, kann nicht wiedergeboren werden, N. 6567. 8725. Niemand wird wiedergeboren, wenn er nicht mit Liebethätigkeit begabt ist, N. 989. Nur diejenigen können wiedergeboren werden, welche Gewissen haben, N. 2689. 5470. Ein Jeder wird wiedergeboren gemäß seiner Fähigkeit, das Gute der Liebe zum Herrn und der Liebethätigkeit gegen den Nächsten durch die Glaubenswahrheiten aus der Lehre der Kirche, die aus dem Wort ist, in sich aufzunehmen, N. 2967. 2975. Welche noch weiter wiedergeboren werden können, und welche es nicht können, N. 2689. Die, welche ein Leben des Glaubens und der Liebethätigkeit leben, und in der Welt nicht wiedergeboren werden, werden im andern Leben wiedergeboren, N. 989, 2490.
185. Die Wiedergeburt [wird] allein vom Herrn [bewirkt]. Der Herr allein wiedergebiert den Menschen, und ganz nicht der Mensch, noch ein Engel, N. 10067. Die Wiedergeburt ist ein Bild der Verherrlichung des Herrn, das heißt, wie der Herr Sein Menschliches Göttlich machte, so macht Er den Menschen, den Er wiedergebiert, geistig, N. 3043. 3138. 3212. 3296. 3490. 4402. 5688. 10057. 10076. Der Herr will den Menschen, den Er wiedergebiert, ganz haben, und nicht bloß zum Theil, N. 6138.
186. Mehreres von der Wiedergeburt. Der Mensch wird wiedergeboren durch die Wahrheiten des Glaubens und durch ein denselben gemäßes Leben, N. 1904. 2046. 9088. 9959. 10028. Dies wird verstanden unter den Worten des Herrn: „Wofern der Mensch nicht wiedergeboren wird durch Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen,“ Joh. 3, 5. Durch Wasser wird das Wahre des Glaubens und durch Geist das Leben nach demselben verstanden, N. 10240. Daß durch das Wasser im Worte das Wahre des Glaubens bezeichnet werde, N. 2702. 3058. 5668. 8568. 10238. Auch die geistige Reinigung, welche die vom Bösen und Falschen ist, geschieht durch die Wahrheiten des Glaubens, N. 2799. 5954. 7044. 7918. 9088. 10223. 10237. Die Wahrheiten werden, wenn der Mensch wiedergeboren wird, in's Gute eingesäet und eingepflanzt, damit sie Sache des Lebens werden, N. 880. 2189. 2474. [2675. 2975. 2979.] 2697. Wie die Wahrheiten beschaffen sein müssen, damit sie in's Gute eingepflanzt werden können, N. 8725. Das Wahre wird bei der Wiedergeburt dem Guten einverleibt und verbunden, und umgekehrt das Gute dem Wahren, N. 5565. 8516. Wie die Einverleibung [initiatio] und Verbindung geschehe, N. 5155. 10067, Das Wahre wird dem Guten eingepflanzt, wenn es Sache des Willens wird, weil es alsdann Sache der Liebe wird, N. 10367.
Ein Mensch, welcher wiedergeboren wird, hat zwei Zustände; der erste ist, wenn er durch das Wahre zum Guten geführt wird, der andere, wenn er aus dem Guten handelt, und aus dem Guten das Wahre sieht, N. 7923. 7992. 8505. 8506. 8510. 8512. 8516. 8643. 8648. 8658. 8685. 8690. 8701. 8772. 9227. 9230. 9274. 9297. 10048. 10057. 10060. 10076. Wie der Zustand des Menschen beschaffen ist, wenn das Wahre die erste Stelle einnimmt, und das Gute die zweite, N. 3610. Daraus geht hervor, daß der Mensch, während er wiedergeboren wird, aus dem Wahren zum Guten hinsieht, wenn er aber wiedergeboren ist, aus dem Guten das Wahre sieht, N. 6247. so daß also gleichsam eine Umwendung Statt hat, sofern der Zustand des Menschen umgekehrt wird, N. 6507.
Man muß wissen, daß die Sache sich so verhält, daß, während der Mensch wiedergeboren wird, das Wahre die erste Stelle und das Gute die zweite einnimmt nicht in Wirklichkeit, sondern nur scheinbar, daß hingegen, wenn der Mensch wiedergeboren ist, das Gute die erste Stelle hat, und das Wahre die zweite in Wirklichkeit und in wahrnehmbarer Weise, N. 3324. 3325. 3330. 3336. 3494. 3539. 3548. 3556. 3563. 3570. 3576. 3603. 3701. 4243. 4245. 4247. 4337. 4925. 4926. 4928. 4930. 4977. 5351. 6256. 6269. 6273. 8516. 10110. Daß also das Gute das Erste und das Letzte der Wiedergeburt ist, N. 9337. Weil, wenn der Mensch wiedergeboren wird, oder, was dasselbe ist, wenn der Mensch eine Kirche wird, das Wahre die erste Stelle zu haben scheint, und das Gute die zweite, so ist dieses Scheines wegen von den Alten darüber gestritten worden, ob das Wahre des Glaubens, oder ob das Gute der Liebethätigkeit das Erstgeborne der Kirche sei, N. 367. 2435. Das Gute der Liebethätigkeit ist das Erstgeborne der Kirche in Wirklichkeit, das Wahre des Glaubens hingegen nur scheinbar, N. 3325. 3494. 4925. 4926. 4928. 4930. 8042. 8080. Es wird auch wirklich im Worte durch das Erstgeborne das Erste der Kirche bezeichnet, dem der Vortritt [prioritas] und die höhere Stellung [superioritas] zukommt, N. 3325. Darum heißt auch der Herr der Erstgeborne, weil in Ihm und von Ihm alles Gute der Liebe, der Liebethätigkeit und des Glaubens ist, N. 3325.
Man soll von dem späteren Zustand, welcher ist, wenn vom Guten aus das Wahre betrachtet wird, nicht zurückkehren in den früheren, welcher ist, wenn vom Wahren aus auf das Gute hingesehen wird, Gründe hievon, N. 2454. 3650 bis 3655. 5895. 5897. 7857. 7923. 8505. 8506. 8510. 8512. 8516. 9274. 10184: es werden hiebei erklärt die Worte des Herrn: „Wer alsdann auf dem Felde ist, kehre nicht um, seine Kleider zu holen,“ Matth. 24, 18. ferner: „Wer auf dem Felde ist, kehre nicht zurück in das, was hinter ihm ist; gedenket des Weibes Lot's,“ Luc. 17, 31. 32. denn jenes wird durch diese Worte bezeichnet.
Der Hergang der Wiedergeburt, wie er Statt hat, wird beschrieben, N. 1555. 2343. 2490. 2657. 2979. 3057. 3286. 3310. 3316. 3332. 3470. 3701. 4353. 5113. 5126. 5270. 5280. 5342. 6717. 8772. 8773. 9043. 9103. 10021. 10057.. 10367. Die Geheimnisse der Wiedergeburt sind zahllos, weil die Wiedergeburt durch das ganze Leben des Menschen hindurch fortdauert, N. 2679. 3179. 3584. 3665. 3690. 3701. 4377. 4551. 4552. 5122. 5126. 5398. 5912. 6751. 9103. 9258. 9296. 9297. 9334. Von diesen Geheimnissen gelangt kaum Etwas zur Erkenntniß und Wahrnehmung des Menschen, N. 3179. 9336: und dies ist es, was verstanden wird unter den Worten des Herrn: „Der Wind weht wo er will, und du hörest sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt, und wohin er geht; so ist Jeglicher, der aus dem Geist geboren ist,“ Joh. 3, 8. Von dem Fortgang der Wiedergeburt des Menschen der geistigen Kirche, N. 2675. 2678. 2679. 2682. und von dem Fortgang der Wiedergeburt des Menschen der himmlischen Kirche, und welcher Unterschied sei, N. 5113. 10124.
Mit dem Menschen, der wiedergeboren wird, verhält es sich in ähnlicher Weise, wie mit dem Kinde, sofern es zuerst reden, hernach denken, und dann recht leben lernt, bis dieses alles aus eigenem Antrieb wie von selbst fließt, N. 3203. 9296. 9297. Somit wird, wer wiedergeboren wird, zuerst vom Herrn geführt wie ein Kind, dann wie ein Knabe, und hernach wie ein Erwachsener, N. 3665. 3690. 4377. 4378. 4379. 6751. Der Mensch ist, wenn er vom Herrn wiedergeboren wird, zuerst im Zustand äußerer Unschuld, welcher der Zustand seiner Kindheit ist, hernach wird er nach und nach in den Zustand der innern Unschuld fortgeleitet, welcher der Zustand seiner Weisheit ist, N. 9334. 9335. 10021. 10210. Welche und wie beschaffen die Unschuld der Kindheit, und welche und wie beschaffen die Unschuld der Weisheit sei, N. 1616. 2305. 2306. 3494. 4563. 4797. 5608. 9301. 10021. Vergleichung der Wiedergeburt des Menschen mit der Empfängniß und der Bildung des Embryo im Mutterleibe, N. 3570. 4931. 9258. Deshalb bedeuten die Zeugungen und Geburten im Worte geistige Zeugungen und Geburten, das heißt, diejenigen der Wiedergeburt, N. 613. 1145. 1255. 2020. 2584. 3860. 3868. 4070. 4668. 6239. 10204. [10249.]
Die Wiedergeburt des Menschen beleuchtet durch das Hervorsprossen [germinationes] im Pflanzenreich, N. 5115. 5116. Die Wiedergeburt des Menschen vorgebildet im Regenbogen, N. 1042. 1043. 1053.
Beide, sowohl der Innere oder geistige, als der Aeußere oder natürliche Mensch, müssen wiedergeboren werden, und zwar der eine durch den andern, N. 3868. 3870. 3872. 3876. 3877. 3882. Der Innere Mensch muß früher wiedergeboren werden, als der Aeußere, weil der Innere im Lichte des Himmels, und der Aeußere im Lichte der Welt ist, N. 3321. 3325. 3469. 3493. 4353. 8747. 9525. Der Aeußere oder natürliche Mensch wird wiedergeboren durch den Innern oder geistigen Menschen, N. 3286. 3288. 3321. Der Mensch ist nicht wiedergeboren, bevor sein Aeußerer oder Natürlicher Mensch wiedergeboren ist, N. 8742 bis 8747. 9043. 9046. 9061. 9325. 9334. Wofern nicht der Natürliche Mensch wiedergeboren wird, wird der Geistige verschlossen, N. 6299. und ist in Rücksicht der Wahrheiten und des Guten des Glaubens und der Liebe gleichsam blind, N. 3495. 3969. 4353. 4588. Ist der Natürliche Mensch wiedergeboren, so ist der ganze Mensch wiedergeboren, N. 7442. 7443. Dies wird bezeichnet durch die Waschung der Füße der Jünger, und durch die Worte des Herrn: „Wer gebadet ist, bedarf bloß an den Füßen gewaschen zu werden, und er ist ganz rein,“ Joh. 13, 9. 10. N. 10243. Die Waschung bedeutet im Wort eine geistige Waschung, welche die Reinigung vom Bösen und Falschen ist, N. 3147. 10237. 10241. und die Füße bedeuten die Dinge des Natürlichen Menschen, N. 2162. 3761. 3986. 4280. 4938 bis 4952. Die Füße waschen, heißt also den natürlichen Menschen reinigen, N. 3147. 10241.
Wie wird der Natürliche Mensch wiedergeboren? N. 3502. 3508. 3509. 3518. 3573. 3576. 3579. 3616. 3762. 3786. 5373. 5647. 5650. 5651. 5660. Wie ist der Natürliche Mensch beschaffen, wenn er wiedergeboren, und wie, wenn er nicht wiedergeboren ist? N. 8744. 8745. In wie weit der natürliche Mensch nicht streitet mit dem Geistigen, in so weit ist der Mensch wiedergeboren, N. 3286. Wenn der Mensch wiedergeboren ist, so vernimmt er die geistigen Dinge durch einen Einfluß, N. 5651.
Das Sinnliche, welches das Letzte des Natürlichen Menschen ist, wird heut zu Tage nicht wiedergeboren, der Mensch wird aber über dasselbe erhoben, N. 7442. Die, welche wiedergeboren werden, werden wirklich über das Sinnliche in das Licht des Himmels erhoben, N. 6183. 6454. Wer und wie beschaffen der sinnliche Mensch sei, sehe man oben in dem Zusammentrag, N. 50.
Der Mensch wird wiedergeboren durch einen Einfluß in die Erkenntnisse des Guten und Wahren, die er hat, N. 4096. 4097. 4364. Der Mensch wird, wenn er wiedergeboren wird, durch vermittelndes Gute und Wahre in das echte Gute und Wahre eingeführt, und nachher wird das vermittelnde Gute und Wahre verlassen, und das echte tritt an dessen Stelle, N. 3665. 3690. 3686. 3974. 4063. 4067. 4145.[4154. 5893.] 9382. Alsdann wird eine andere Ordnung eingeführt zwischen den Wahrheiten und dem Guten, N. 4250. 4251. 9931. 10303. Sie werden geordnet nach den Zwecken, N. 4104. somit nach den Nutzwecken des geistigen Lebens, N. 9297. Die, welche wiedergeboren werden, durchlaufen mehrere Zustande, und werden fortwährend inwendiger in den Himmel, somit näher zum Herrn geführt, N. 6645. Der Wiedergeborne ist in der Ordnung des Himmels, N. 8512. Sein Inneres ist in den Himmel hinein aufgeschlossen, N. 8512. 8513. Der Mensch kommt durch die Wiedergeburt in engelische Einsicht, diese liegt aber in seinem Inwendigen verborgen, so lange er in der Welt lebt, wird jedoch aufgeschlossen im andern Leben, und er hat alsdann die gleiche Weisheit, welche die Engel haben, N. 2494. 8747. Zustand derer, welche wiedergeboren werden, in Rücksicht der Erleuchtung, N. 2697. 2701. 2704. Der Mensch erhält durch die Wiedergeburt einen neuen Verstand, N. 2657. Wie es sich mit der Fruchtbarmachung des Guten und der Vervielfältigung des. Wahren bei denen, welche wiedergeboren werden, verhält, N. 984. Die Wahrheiten aus dem Guten bilden bei dem Wiedergebornen gleichsam einen Stern durch aufeinander folgende Ableitungen, und vervielfältigen sich fortwährend rings umher, N. 5912. Die Wahrheiten sind bei dem Wiedergebornen in solche Ordnung gebracht, daß die reinen Wahrheiten, aus welchen als den Erzeugern die übrigen hervorgehen, in der Mitte sind, und dann der Ordnung nach je nach den Verwandtschaften und Schwägerschaften auf einander folgen, bis herab zu den letzten, wo das Dunkle ist, N. 4129. 4551. 4552. 5134. 5270. Die Wahrheiten aus dem Guten sind bei dem Wiedergebornen in die Form des Himmels gebracht, N. 3316. 3470. 3584. 4302. 5704. 5709. 6028. 6690. 9931. 10303. und in dem Werke von dem Himmel und der Hölle, in dem Abschnitt von der Form des Himmels, nach welcher die Zusammengesellungen und Mittheilungen dort erfolgen, N. 200 bis 212. und von der Weisheit der Engel des Himmels, N. 265 bis 275.
Bei dem Wiedergebornen ist Entsprechung zwischen geistigen und natürlichen Dingen, N. 2850. Die Ordnung des Lebens ist eine völlig umgewandte bei dem Wiedergebornen, N. 3332. 5159. 8995. Der wiedergeborne Mensch ist dem Geiste nach ein völlig neuer, N. 3212. Der Wiedergeborne erscheint dem Aeußern nach ähnlich dem nicht Wiedergebornen, nicht aber dem Innern nach, N. 5159. Das geistige Gute, welches das Wollen und Thun des Guten ist entspringend aus der Neigung der Liebe zum Guten, hat der Mensch nur durch die Wiedergeburt, N. 4538. Die Wahrheiten werden durch die Neigung, durch die sie eindringen, auch wieder hervorgerufen, N. 5893, In wie weit die Wahrheiten des Lebens aus dem Eigenen des Menschen beraubt werden, in so weit werden sie mit dem Guten verbunden, und empfangen geistiges Leben, N. 3607. 3610. Die Wahrheiten haben so viel Leben, als das Böse aus der Selbstsucht und Weltliebe entfernt wird, N. 3610.
Die erste Neigung zum Wahren bei einem Menschen, der wiedergeboren wird, ist nicht rein, wird aber nach und nach gereinigt, N. 3089. 8413. Das Böse und Falsche bei dem Menschen, der wiedergeboren wird, wird allmählig, und nicht schnell entfernt, N. 9334. 9335. Das Böse und Falsche, das des Menschen Eigenes ist, bleibt fortwährend, und wird bloß durch die Wiedergeburt entfernt, N. 865. 868. 887. 929. 1581. 2406. 4564. 8206. 8393. 8988 9014. 9333 bis 9336. 9445. 9447. 9448. 9451 bis 9454. 9938. 10057. 10060. Der Mensch kann nie so wiedergeboren werden, daß er vollkommen genannt werden könnte, N. 894. 5122. 6648. Die bösen Geister wagen nicht, den Wiedergebornen anzugreifen, N. 1695. Die, welche an die Rechtfertigung in der Kirche glauben, wissen wenig von der Wiedergeburt, N. 5398.
Der Mensch muß Freiheit haben, um wiedergeboren werden zu können, N. 1937. 1947. 2876. 2881. 3145. 3146. 3158. 4031. 8700. Der Mensch wird in die himmlische Freiheit eingeführt durch die Wiedergeburt, N. 2874. 2875. 2882. 2892. Das Uebrige von der Freiheit in Beziehung auf die Wiedergeburt, sehe man oben in der Lehre, wo von der Freiheit die Rede ist.
Wer wiedergeboren wird, muß nothwendig Versuchungen aushalten, N. 3696. 8403. weil die Versuchungen Statt haben zum Behuf der Verbindung des Guten und Wahren, und dann auch zum Behuf der Verbindung des Innern und des Aeußern Menschen, N. 4248. 4572. 5773.
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