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Der Wert des Erdenlebens – Leseteil 1 – Teil I – Grundlagen

Teil I – Grundlagen

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1 Ev 11, 24—27 Der Mensch lebt aus zweierlei Gründen, als Schlußstein der materiellen Schöpfung, als ihre Krone, andererseits als t de Binde der rein gelben eiden Ketten. Welt. Nachdem Der Mensch in seiner ist das Seele Bindeglied ein Zusammendieser fein höchst entwickelter Tierseelen stattgefunden, beginnt eine zweite Aufgabe, seine innere Entwicklung und die Erkenntnis des Schöpfers. Bis dahin war die Seelenform stumpf und kümmerte sich nicht um geistige, sondern nur um materielle Dinge, und es galt für sie nur das Recht des Stärkeren. Im Menschen wird nun in die Menschenseele der göttliche Funke, der Geist, hineingelegt, schon zur Zeit der Geburt, der de demütigt und anhält, ihren Schöpfer zu suchen, und der gleichzeitig mit der Seele sich entwickeln soll. Zweck des Lebens ist, beide gleichzeitig fortschreiten zu lassen, sodaß nicht der Geist. wie es oft geschieht, als Embryo in der Seele bleibt, sondern daß eine gerechte Abhängigkeit zwischen beiden besteht. Durch den Geistesfunken, der von Gott ist und in sich alle Wahrheit und Erkenntnis enthält, steht der Mensch in engster Verbindung mit dem Urgeiste Gottes und kann durch ihn eindringen in alle Geheimnisse und die Weisheit Gottes. 2 Ev 11, 66 Die Seelen der lebenden Menschen sind schon als geschaffene Geister vorhanden. Der Zweck ihrer Einkleidung ist, freie Selbstbestimmung, nicht aus der Weisheit heraus, in der sie vom Anbeginn geschaffen waren, sondern aus der Liebe heraus, die sich in Jesu verkörperte, zu erlangen. Die eingekleideten Urgeister müssen aber jedes Erinnerungsbermögen an eine Präexistenz verlieren, damit sie sich frei entwickeln, und nicht. Auer durch das Bewußtsein eines Vorlebens, darauf ücksicht nehmen. Geschähe dies, so wäre die Weisheit die entwickelnde Triebfeder, und bel die Liebe. Die Weisheit überlegt, die Liebe handelt nur nach Glauben und Gefühl. — 3 Ey 11, 68 Wenn viele Milliarden von Urgeistern losgelöst sein werden und den Fleischweg beschritten haben werden, wird auch ein ganz anderes Verhältnis zwischen Geisterwelt und Menschheit eintreten. Denn je mehr Geister den Fleischweg vollendet haben, umssmehr wächst der Einfluß auf diejenigen, welche als Menschen ihre 1 e periode aus der Es ene lan in die Liebes sphäre bewirken wollen. Es entstehf dann ein mächtiges Drängen solcher, die ebenfalls willetzs find, den Weg zu vollenden, und eine Art Fürst derer, die den Weg bereits hinter sich haben. Hand in Hand mit diesem Drängen wird und muß auch ein Zunehmen des Menschengeschlechts stattfinden, denn die Schüleranzahl erweitert sich immer mehr, und ein anderes Gotteskinder-Schulhaus als diese Erde gibt es nicht.

4 Ev 8, 57, 18)—21) Die Menschen dieser Erde sind gegenüber den-Menschen anderer Erden höchst unansehnlich und von den Geistern der anderen Welten wie ungekannt, und sie kennen sich am Ende auch selbst nicht, aber in ihrer inneren verborgenen Lebenstiefe sind sie aus Gott der Grundlebenspunkt des ganzen großen Schöpfungsmenschen. Sie find fähig und allein geeignet, das geoffenbarte Wort Gottes im Buchstabenoder Bildersinn, dann im geistigen, und endlich im tiefsten himmlischen Sinne zu vernehmen. Deshalb konnte Gott in Jesus nur auf diese Erde kommen.

5 Ev 8, 58, 3) Der Mensch als vollends Gott ähnliches Wesen stellt den Schlußstein aller Werke Gottes dar und ist in kleinster Gestalt, was die gesamte endlos große Schöpfung ist. 5

6 Ey 8, 140, 2)—11) Alles, was auf der Erde und in allen Sternen geschieht, geschieht zum alleinigen Besten der Menschen, denn nur im Menschen liegt der Grund -und der Zweck aller Schöpfung im endlosen Raum. Alles Durt Liebe Gottes nur zum wahren 2805 8 Nahe.

7 Eu 2, 6, 5) Die Menschen sind die Luft Gottes. wenn zie in Seiner Ordnung das werden, wozu sie be- stimmt sind. In ihnen findet Gott Seines 4 d . er. Alles, was die Unendlichkeit fasset, 15 8 E kleinen Menschen wegen da.

8 Ev 8, 60, 1) —15) Die anderen Weltkörper mit ihren Menschen verhalten sich zu uns, wie unsere anderen Leibesund Seelenteile zu dem Herzens-Lebenskämmerlein. Durch Gottes Willen strömt von nus aus alle Bildung im die anderen Weltkörper, gleichwie das Grundleben in unserem Herzenskämmerlein in einer uns unbekannten Weise in den ganzen Menschen überströmt. Und wie der Mensch zur Wiedergeburt gelangen soll, so soll es auch beim großen Schöpfungsmenschen werden! Und wie Pei der Wiedergeburt der Mensch in allen seinen Teilen denken und für sich wohlverständlich reden kann, fodaß er Gott ähnlich zu einem lebendigen Wort Gottes wird, so hen der große Schdpfung anösch von uns in allen seinen Teilen durchdrungen und ein lebendiges Wort Gottes werden!

9 I 3, 22, —10) Wir sind der Endzweck aller Schöpfung. Mit dieser stehen wir in allerinnigster Verbindung und untrennbarer Korrespondenz. Wir wirken deshalb zurück auf die ganze Schöpfung, wie diese auf uns vorwirkt und einwirkt. Alle dpf dg uns hatte keinen freien Willen, war ein völliges Muß. Das tauglichste Mittel für uns, uns auf dieser unserer höchsten Stufe zu erhalten und damit auch die ganze uns vorangehende Schöpfung hinter uns in schönster Ordnung zu belassen und zu verhindern, daß sie sich nicht hinter uns her verkehrt in ihrem gerichteten Wirken, uns ergreift und mit in ihr Gericht reißt und tötet, ist -die Liebe zu Gott als Inbegriff aller Ordnung. Verlassen wir diese, so öffnen wir dem Gericht alle Schleusen, und es wird uns begraben.

40 Ey 5, 113, 79 Auf der allgemeinen urzentral- sonne gibt es derart große chen, daß ihr Kopf schon allein größer ist als unsere Erde. Aber ein schwächstes der wahren Kinder dieser Erde ist durch seinen Geist im Herzen seiner Seele schon ums endlose mächtiger als Myriaden jener überweltengroßen Urzentralsonnenmenschen. Wir sollen deshalb bedenken, was es heißt, ein Kind Gottes zu sein, und welche größte Willensfreiheitsprobe dazu erforderlich wird, daß unsere Seele eins wird mit dem Geiste Gottes in uns, wodurch allein wir erst vollkommen Gottes Kinder werden.

11 Pr 159— 160 Wir Menschen auf dieser Erde haben eine größere Aufgabe als Millionen anderer Geister auf anderen Welten, die nur langsam ihren Läuterungsund Verwandlungsprozeß vollziehen, während wir, mit dem Lichte und dem Beispiel Jesu ausgerüstet, bei starkem Willen in kurzer Zeit dahin gelangen können, wohin andere Wesen erst nach undenklichen Zeiträumen gelangen. Hier muß der Vergeistigungsprozeß schueller vor sich gehen. Es sind auch alle Anordnungen getroffen und alle Mittel vorhanden, daß, wie die Menschen sich selbst. ihre Seelen und durch diese ihre Körper vergeistigen, sie auch rückwirkend die noch in finsterer Materie gebundenen Geister zu schnellerem Fortschreiten antreiben. Wie die Menschheit sich vergeistigt, folgt ihr Schritt für Schritt auch ihre Welt nach, die ihr als Wohnort angewiesen ist. Wir sollen der Freude der Geister gedenken, die an unserem Schicksal Anteil nehmen und einst mit uns jubeln und die Leiden und Kämpfe des kurzen Probelebens uns vergessen machen werden.

12 EV 4. 93, 3—5) Jenseits geht es mit der inneren Vollendung schwer und mühsam. Wie leicht und ungebunden dagegen hier, wo die Seele noch einen materiellen Leib um sich hat! In diesen kann sie alle ihre vorhandene Materialität ablagern. Jenseits aber, wo die Seele ihren geistigen Boden sich aus ihren Gedanken und Ideen baut, ist dieser nicht geeignet, das aus der Seele geschiedene Materielle aufzunehmen. Alles Ausgeschiedene fällt auf diesen Boden zurück, und es muß eine höhere Kraft in ihr wirksam werden, um alles Grobe und Materielle aus ihr zu entfernen, unddas ist die Kraft, die in Jesu Wort und Namen liegt. Nur hier auf dieser Erde werden die Gotteskinder gebildet und ausgereift. Die Erde steht deshalb in der Würde vor Gott über allen anderen Wellkörpern, die moralisch unter ihr stehen.

13 Lol J. 42—43 Der Fleischweg ward uns gegeben, damit wir auf kurzem Wege zu Gott gelangen können. Ist uns das Fleisch genommen, so hört der kurze Weg auf. Hier auf Erden ist es leicht möglich, aus Abgründen wieder emporzukommen, aber drüben, wo wir als Fremdlinge ankommen, wenn wir hier keine Zeit gefunden haben, uns mit dem geistigen ewigen Sein zu befassen, ist das schwer. Wir sollen die Zeit benutzen, die uns zur Erlangung des ewigen Lebens hier dargeboten ist. Jesus kam, durch viel Schwereres hindurch, in einer viel kürzeren Zeit zur Vollendung als jeder andere; den Menschen ist oft weit mehr als die doppelte Zeit eingeräumt.

11 Ev 3, 180, 5)—13) Der Engel sagt: Die Engel müssen, solange sie solche sind, so bleiben, wie sie sind, Finger und Arme Gottes, denen nichts als irgend selbstständig zu eigen ist, und an denen eigentlich alles der HeErr ist. Die Menschen aber sind berufen, in vollster Selbständigkeit das zu werden, was der Herr Selbst ist. Wenn wir die Wiedergeburt erlangt haben, werden wir so wirken können wie Gott. Den Weg des Menschen müssen noch alle urgeschaffenen Geister aller Himmel gehen.

15 Ev 4, 106, 4) Bei den Menschen unserer Erde tritt der sonst nirgends mehr vorkommende Fall ein, daß sie aller Rückerinnerung bar werden und daher eine ganz neue Lebensordnung und Bildung von Anfang an beginnen, die so gestellt ist, daß mit ihr ein jeder Mensch bis zur vollsten Gottähnlichkeit emporwachsen kann.

16 Ev 9, 171, 0-5) Der Mensch kommt nahe gänzlich ohne alle Kenntnis und Wissenschaft in die Welt, er wird der Seele nach völlig von der Macht Gottes getrennt und ist in allem seinem eigenen Wollen und Erkennen anheimgestellt. Erst durch Unterricht von den Eltern und andern gelangt er zur Erkenntnis Gottes. Dann fängt auch der göttliche Einfluß an, und es beginnt klareres Erkennen und die Liebe zu Gott, die bis zur Einigung mit dem Geiste Gottes die Seele führen sollk

17 Ev 3, 183, 1) —20) Die Erde wurde erschaffen, um die Menschen zu vollster Selbständigkeit zu bringen. Adam mußte deshalb fallen, um dadurch noch weiter von Gott weggestellt zu werden. ö

18 Ev 4, 139, 6) Ein Geist der Himmel, der das. Fleisch des Erdenlebens durchwandert hat, erkennt soviel für sich allein, als alle die andern, den Weg des Fleisches noch nicht betreten habenden urgeschaffenen. Engelsgeister zusammengenommen.

19 Lbl Il, 223 Die Engel wissen, daß wir das schwerste Los gewählt aus eigenem Antriebe, und daß wir freiwillig den Kampf auf uns genommen haben, um das Höchste zu erreichen, die Kindschaft Gottes, die nur auf dieser Erde, und nicht auf einem andern Weltkörper, je erreicht werden kann.

20 Lbl II, 106 Der Herr spricht zu dem Kreise der Angeredeten: Als sie sich einst entschlossen hätten, ihren geistigen Besitz aufzugeben und in den dunklen. Kerker der materiellen Welt einzutreten, wurden ihnen von Gott Opfer in Aussicht gestellt, die sie jetzt erschreckten. Sie ahnten immer noch nicht, was sie Gott einst gewesen im Lichte, und was ihnen alle materiellen Schätze einer ganzen Hülsenglobe einst waren, um sie freudig hinzugeben für einen Blick und Händedruck von Ihm.

21 SLH 54—55 Die Bewohner der anderen farbenprächtigen Welten würden, wenn sie unser Inneres erblicken könnten, in Staunen zusammensinken ob der Größe und- Erhabenheit unserer göttlichen Natur, die ihnen gänzlich fehlt, da sie mehr nur ein Traumleben haben, während wir, zu Gottes Kindern auserkoren, mit einem Blicke Gottes weite Schöpfungsräume durchfliegen können, um dort mit intelligentem Geistesfunken klar zu lesen, was Gott ist, und was wir einst werden können. Hinter der unendlichen Schönheit der anderen Welten steckt die geistige Finsternis, das Nichterkennen, Nichtwissen, zu was alles dieses Schöne und Große geschaffen ist, während unsere Erde, millionenfach kleiner, die größten Geister beherbergt. die Wesen, derentwegen Gott Mensch wurde und Sich töten ließ, Wesen, die jenen langen Weg nicht mehr zu machen brauchen, Wesen, mit denen Gott direkt unterhandelt, die Er lehrt und führt, und denen Er, während die anderen Ihn nur ahnen können, die klarsten Beweise Seines Daseins und Segens gibt. In jenen Welten ist es wenig Verdienst, ein Mensch zu sein. Bei uns ist es anders, wir müssen kämpfen, uns verleugnen, das Herbste tragen und den bittern, aber zur höchsten Seligkeit führenden Weg durchmachen.

22 Pr 24 Wir Menschen hier erscheinen gegenüber den Menschen vieler anderer Welten nur als schwache Nachahmung des Abbildes Gottes. Die Menschen anderer Welten übertreffen uns in vielem, aber wir sind in geistiger Hinsicht zu etwas bei weitem Größerem bestimmt als jene in den paradiesischen Welten und Sonnen in ewigem Frühling Lebenden. Jenen fehlt die klare Erkenntnis Gottes und des Wesens Seiner geistigen Schöpfung. Sie sind gut, weil nichts sie zu Bösem zu verleiten sucht. Sie erkennen ein höchstes Wesen, sinken vor Ehrfurcht vor Demselben nieder, aber keiner wagt, zu denken, daß dieses Wesen ihn an Seine Vaterbrust drücken und ihn Kind nennen will. Solch Kind Gottes zu werden, ist nur denen vorbehalten, die sich solche Stellung durch Kampf und Sieg auf dieser Erde erringen.

25 5. en Menschen Menschen in in geistiger ge iger Hiascht Hin Scheunen ran gegeat über die sie höchst beuge einen Schritt tun können. Wir Menschen dieser Erde aber haben im Geiste ebensowenig eine Beschränkung als der HErr Selbst und können tun. was wir wollen. Wir können uns erheben bis in die innersten Wohnungen Gottes, aber auch so tief fallen, wie der Satan selbst, der einst auch der freiesteeist aus Gott war.

21 LO 36—37 Zu der Stufe des Engelslebens sind die Bewohner unserer Erde auserwählt. Die Bewohner aller anderen Welten müssen diesen Weg der Inkarnation hier auf dieser Erde sich gefallen lassen. wollen sie Kinder Gottes werden.

25 GS I, 15 Gott hat aus Milliarden von Welten diese Erde erkoren. Sie ist die Geburtsstätte der Geister, welche aus allen endlosen Gebieten der Schöpfung zum HErrn wollen. Hier auf dieser Erde hat Er ihnen ein heiliges Ziel in Seinem Krenz gesetzt, damit sie wahrhaftige Kinder Seiner Liebe und allerseligste Erben Seiner Erbarmung und Gnade werden. 26 Lol Inn, 196 Wir traten hier ins Fleisch, um Gott 85 erreichen. Nur diese Erde erhebt uns zu Kindern ottes.

27 Ey 8, 16, 2)—5) Die Menschen auf den Sternen- Erden wissen es durch ihre Engel, daß eine Seele nur hier auf dieser Erde zur wahren Gotteskindschaft gelangen kann, aber nur durch ein höchst beschwerliches und mühevolles Fleischleben, sodaß die, welche dem Herzen Gottes am nächsten stehen, größere Lebensproben zu bestehen haben als andere.

2. G8 U, 16—17 (Siehe auch G8 I, 9597) Schilderung des Uebertritts eines Menschen der Sonne auf unsere Erde: Die Menschen der andern Welten sind Geschöpfe. begabt mit freiem Willen und verständigem Gemüt, um entweder selig auf ihrer Welt zu verbleiben, oder sich von ihr zu der zu erheben, wo Gott unter Seinen Kindern ist. Seinen Kindern ist Gott nicht, wie den andern Weltenbewohnern, ein ewig Unzugänglicher, sondern Er leitet und führt sie und spricht mit ihnen, und in ihrer Vollendung sind sie, wie der Vater, Herren der ganzen Unendlichkeit. Erreicht wird das nur unter schweren Bedingungen, in tiefer Demütigung, mit schmerzhaftem Tod. Diese Bedingungen werden den Menschen der anderen Welten vor dem Uebertritt bekanntgemacht, und wenn das Opferholz auf dem Altar von selbst in Brand gerät, so kann der, welcher freiwillig scheiden will, seine Hand in das Feuer legen, und er wird entrückt, um hier auf unserer Erde eingezeugt zu werden.

229 Ed 160 Die Seele Satans ist zerteilt in alle Welten. In Satan konnte aber auch nur ein Geist wohnen. Dieser eine durch sich selbst gefallene Geist ist nicht teilbar. Seine Wohnung ist in dieser unserer Erde, aber deshalb auch auf diese beschränkt. Unsere Erde ist daher das im Geiste von Gott Allerentfernteste und Allerletzte. Solches künn aber im Besserungsfall das Allerhöchste und Gottähnlichste werden. Deshalb wählte Gott diese Erde zu Seiner höchsten Erbarmung und schuf auf ihrem Boden alle Himmel neu. Jeder Mensch, der hier geboren wird, bekommt einen Geist aus Gott und kann die vollkommene Kindschaft Gottes erlangen. Auf den auderen Weltkörpern bekommen die Menschen Geister aus den Engeln und sind Kinder deren Namens. Diese sind aber nur Afterkinder. und nicht wirkliche Kinder aus Gott, die sie nur auf dem Wege der Fleischwerdung auf unserer Erde werden können. Für die Menschen dieser Erde ist es demnach einerseits ein Nachteil, weil sie so nahe dem bösesten aller Seister wohnen, der ihnen viel zu schaffen macht, auf der andern Seite aber haben sie den unendlichen Vorteil, daß sie einen kräftigen Geist aus Gott haben, mit dem sie leicht den Bösen überwinden und dann vollkommen Kinder Gottes werden können.

30 § 85 Die Bewohner der Sonne leben in großer Vollkommenheit und sind durch ihren Willen vollkommene Herren ihrer Welt, aber zu dem großen Glück. Kinder Gottes zu werden, können sie nur kommen auf dem Wege der tiefsten Demut und von dieser heraus auf dem Wege der Liebe zu Gott, hier auf dieser Erde, wo die Menschen nicht einmal einen Grashalm ihrer Erde zu entlocken imstande sind.

31 Jug 208, 8) Ein Kind in der Wiege ist mehr als alle Materie im ewig endlosen Raum.

32 Fi 29 Das Leben eines einzelnen Menschen der Erde steht höher als alle Sonnen und Planeten einer ganzen Hülsenglobe.

333 Ev 2, 47, gabe 15) Der geringste der Menschen hier ist mehr denn Sonnen.

31 Ev 6, 133. 214% Das Leben hier ist ein Kampf mit allerlei Feinden, bis es sich als ein Sieger aus eigener Kraft emporgerungen hat. Aber diese Feinde find nicht Feinde des eigentlichen Lebens, sondern Feinde des materiellen Scheinlebens und nur ein Werkzeug des wahren inneren und geistigen Seelenlebens, mittels dessen sich dieses stets höher bis zur wahrsten Lebensfreiheit emporarbejten kann. Nur hier auf dieser Erde werden die Geister Kinder Gottes.

35 LOh 93 Versuchungen und Prüfungen kommen, damit dort, wo der Mensch sich an das Weltliche anklammern und es zur Hauptsache machen will, es ihn zurückstößt und ihm sagt: „Du Sprößling einer geistigen Welt findest bei mir nur Enttäuschung und Betrug. Im geistigen Reich findest du das, was du bei mir vergeblich suchst!“

36 Lbl Ill, H 23, 9 Unsere Misston hier besteht vor allem darin, unsere Seele vom Tode zu erretten, sie frei zu machen vom Gericht, dem sie durch die Sünde verfallen ist, die im Fleische wohnt.

37 Lbl Inn, H 24 — 25, 2 Das Allergrößte, was je ein Seel vollbringen kann, ist die Rettung seiner eigenen eele.

8 Lbl J, 179 Gäbe es einen andern Weg, vollendet zu werden, als den durch diese Erde, Gott hätte ihn gefunden.

2 Lbl Il, 250 Wenn wir vollendet haben und im göttlichen Licht unser ganzes Leben überschauen, werden wir innewerden, daß wir nur so und nicht anders, durch Kummer und Wehe, zu Gott gelangen konnten.

40 Ex 4, 37, 1) Jesus kam, um auf der Erde für alle kranken Seelen eine bleibende Seelenheilanstalt zu errichten.

41 H 1. 227, 4) Die Erde ist ein großes Schulhaus. in welchem die Menschen durch eine kurze Abgeschiedenheit von Gott durch den eigenen Antrieb ihres inneren Lebens eine erh Sehnsucht nach Gott bekommen sollen! Demjenigen, in dem diese Sehnsucht wächst, wird bald das innere Auge und Ohr erschlossen werden, er wird die Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit erschauen; der Tod wird ihn mit Wonne erfüllen, und er wird erkennen, dab dieser ein vollendetes Wachwerden zum ewigen eben i .

42 Pr 280 Der Mensch hat die Aufgabe, sein eigenes materielles, niederes, sinnliches Ich mit Selbsibewußtsein durch oft schmerzliche Opfer zu vergeistigen, bis sein Aeußeres mit seinem Innern in Harmonie gebracht, und er so zur Aufnahme in das Reich Gottes fähig ist.

43 Ev 6, 139, 25) Der vielen Talente wegen wird kein Mensch selig, denn sie sind nicht sein Verdienst, sondern ein Werk Gottes. Wem weniges gegeben ist, der wird auch nur über weniges Rechnung zu legen haben. Wer viel Talente erhalten, der wird auf der Erde auch sehr viel zu erdulden bekommen. Denen Gott weniger Licht gegeben hat, die hat Er als Seine Kinder recht lieb, weil Er ihnen dadurch ihre irdische Lebensprobeaufgabe so leicht als möglich gestellt hat, während Er den großen Geistern den Weg mit sehr vielen Dornen besät hat, auf dem es nicht gar zu geheuer ist, zu wandeln.

41 Lbl II, 123 Wir sollen hier die Vaterliebe Gottes annehmen, uns unter Sein Szepter beugen, ganz unsere Err ke Ihm hingeben! Gott will nicht ohne uns sein, kann nicht ohne uns sein.

45 Pr 232 Wir sollen jeden Tag von Stufe zu Stufe vor- wärt eten, unser Ziel erkennend, unseres Schöpfers würdig

4 Lbl II, 106 Die Nichtigkeiten und den Moder der Erde sollen wir benutzen wie die Stufen einer Leiter, um immer höher zu steigen und mit freudigem Aufblick zu Gott Schätze zu ergreifen, die ewig und unvergänglich sind!

47 Ey 6, 13, 8) Hier zählt eine Stunde mehr denn drüben, nach dem Leibestode, tausend Jahre. Wer hier in die rechte Ordnung kommt, dem wird drüben vieles hinzugegeben. Wer das nicht erreicht hat, dem wird das, was er hat, genommen werden.

4 Ev 6, 14, 8) Hier ist eine Stunde besser denn dort tausend Jahre.

49 Ey 5, 73. 9—11) Wer Gott und sich selbst gefunden, hat eine rechte Tätigkeit geübt und in diesen etlichen S mehr getan als sonst durch sein ganzes Leben.

E Ev 6, 228, 18) Was eine Seele hier in einem Tage zu ihrer Lebensvollendung erreichen kann, das bermag sie jenseits oft in mehreren Tausenden von Erdjahren nicht.

51 Ev 6, 65, 6) Hier ist ein Tag mehr wert denn jenseits hundert Erdenjahre, und es kann mancher erzbösen Seele drüben Millionen von Erdjahren Zeit kosten, bis. sie zu einiger Besserung aus sich heraus kommt.

52 Ev 3, 31, 5) Mit einem wahren weisen Lebensernst kann die Seele hier schon in wenigen Jahren das ewige Leben in aller Wahrheit, Klarheit und vollster Gediegenheit erlangen, was sie sonst nach dem schläfrigen Sinne der Seele drüben erst nach hunderten oder taufenden von Jahren, wenn es gut geht, erreicht; wenn es schief geht, auch erst nach Weltaltern, in einem höchst elenden Traumleben, in dem sie außer sich und ihren höchst elenden Phantasiegebilden zu keiner Anschauung und Wahrnehmung von etwas Wahrem und Reellem und außer ihr Seiendem gelangt, in bittersten Erfahrungen, umlagert von lauter Feinden, gegen die sie sich nicht zur Wehr stellen kann, weil sie sie nicht erschauen kann.

53 Lol II, 190 In Demut und Geduld sollen wir bauen helfen an dem großen Plan, der die Menschen vom Joch der Sünde und vom Druck der Hölle befreien soll! Zum Kämpfen treten wir ins Fleisch, unser Schwert soll die Liebe sein!

54 Lbl II, 202 Gott hat Seinen Menschenkindern einen Anteil an dem großen Erlösungswerk gestchert, Er hat Sich begeben, das große Werk allein zur Vollendung hinauszuführen. Er hal uns Seine uns unfaßbare Gnade zuteil werden lassen wollen, daß wir Ihm helfen dürfen. Er bedarf nun unser, weil Er es Selbst also gewollt hat.

55 Lb Il, 188 „Es ist so sehr vonnöten, daß ihr wenigen, die Ich Mir bis jetzt so mühsam erzogen habe, fest als Glieder bei Mir bleibet, damit Mein Werk, das Ich in Meiner Erbarmung geplant habe, doch vollbracht werde! Und ihr wisset, Meine Kinder, daß Ich dieses geplante Werk nicht durch Meine Kraft herbeiführen kann, auch Meine dienstbaren Engel können solches nicht tun, sondern nur ihr Meine Kinder auf dieser Erde sollet es vollbringen in eurem Fleischleibe!“

Textgrundlage: bereitgestellte historische Ausgabe. Originalscan · PDF-Seite 100 →

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