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Die Verstorbenen – Leseteil 2 – Teil I – Grundlagen

Teil I – Grundlagen

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74 WSp 117 Die Nei Welt ist voll von Spionen. Jeder unserer Gedanken ist belauscht. 75 Lòw 175 Wir sind stets von Geistern umgeben und bald von guten, bald von schlechten beeinflußt. Die Wahl bleibt uns aber stets frei.

78 bl II, H 23, 10) Schlechten andrängenden Geistern au Namen befehlen, daß sie weichen, dann verlassen 5 e uns

77 Pr 76 Ein schlechter Gedanke ruft oft eme Schar Geister in unsere Nähe, die uns dann weiter — einflussen. 278 Lbl Ill, H 24—25, 42) Unreine Teufel drängen sich um uns, die einen, um uns zu verderben; die besseren, damit wir für sie bei Gott bitten, weil ihnen das Vertrauen und der Mut dazu fehlt. Auch wer den Frieden in Gott schon gefunden, ist nicht frei von diesen uns bestürmenden Einflüssen.

79 Pr 77 Die finsteren Geister wollen uns in ihre Finsternis ziehen oder sich derselben entwinden.

30 Wap 137 Die Werkzeuge Gottes sind den Raubanfällen der bösen Geister eine Zielscheibe.

31 Wsp 114—117 Verstorbene dieser Erde und anderer Welten sind um uns, insbesondere die, welche aus Liebe in unserer Nähe gehalten werden; sie wollen uns schützen und belehren. Aber auch ganz vernachlässigte Seelen, welche, wie die Wilden, von Gottes Lehre keinen Begriff erhalten haben, freuen sich gleichgesinnter Menfchen und beeinflussen sie als Teufel. Alle Stufen der Seelen sind vertreten, von den unverbesserlichen bis zu den Engelsgeistern, die gesandt werden, um Ruhe zu stiften in dem Gewirr von Wollenden, Suchenden und nicht Könnenden, das drüben noch weit größer ist als hier. Wir würden schaudern, könnten wir das Leben in der niederen Region sehen. Um uns wüten mächtige Leidenschaften. Inmitten des ungeheuren Treibens der geistigen Willkür im Geisterreich waltet aber doch die Liebe, die jeden bis zur höchsten Potenz fortschreiten läßt, wenn er dazu den Willen zeigt.

82 Ev 2, 78 Ein ängstlich drückender Zustand bei uns kommt nicht immer von finsteren Geistern, sondern oft auch von guten, die uns zu Gott leiten wollen.

33 Lbl Ill, 184—185 Der Verstorbenen Wirken besteht in der unablässigen Fürbitte für die Zurückgebliebenen. Wenn wir Sehnsucht nach ihnen fühlen, sind sie sicher in unserer Nähe und hauchen uns Frieden ins Herz. Sie entbrennen, die Scharen seliger Geister, wo Gottes Ehre verkündet wird bei unseren Festen.

84 Wsp 55 Auf je höherer Stufe ein Geist steht, desto leuchtender ist sein Gewand. Den Schutzgeistern wird ihre Bitte, die Menschen beeinflussen zu dürfen, gern gewährt, es ist ein Akt der Liebe und Aufopferung, aber sie lernen dabei, besonders die Nachsicht.

85 Ex 6, 70, 4) Beispiel der Einwirkung Verstorbener auf Naturgeister.

8 Lbl II 70 Die materielle Welt ist umgeben und durchdrungen von der geistigen. Den unreinen Teil dieser hält sie in sich gefangen. Wir ziehen von der geistigen sowohl die Finsternis wie das Licht an, weil wir selbst beides beherbergen. Unser Wort wirkt, wenn es finster, auf die Finsternis, wenn es Licht, auf die Lichtwelt ein.

27 Vb 2, 48, 45 Die guten Einflüsse von oben laßt Gott zu, wir sollen ihnen durch Fürbitte Liebe entgegenbringen 88 Lb! Ill, 238—240 Wert der Fürbitte für Verstorbene. 80 W«Sp 142 Die Seele muß drüben einsehen lernen, daß nicht in der Außenwelt, nicht in weit entfernten Räumen ihr erträumter Himmel liegt, sondern daß alles Gesuchte und Gefürchtete in der eigenen Brust liegt. Dahin die Verstorbenen durch Gebet zu führen, ist unsere Pflicht und der einzige Weg, ihnen Gutes zu erweisen, und das einzige Mutel für uns Lebende, auch jenseits ihres Grabes viele edle Handlungen zu verrichten.

0 Ey 8, 38, 1) —10) Für die geistig arm Verstorbenen beten, in der Art, daß man ihnen im Herzen das Evangelium vorträgt. Das werden sie vernehmen und sich danach richten. Sie werden darauf unsere großen, dankbaren Freunde und Schutzgeister sein.

0a leber Fürbitte für die Verstorbenen s. Wegw. II C „Die Fürbitte“ Nr. 38—44.

01 Ev 8, 43, 11) 12) Wenn wir denen, die an uns gesündigt, ihre Sünden vergeben, sollen sie ihnen auch drüben vergeben sein.

92 Ev 2, 164. 3 Der getötete Feind wird nach dem Tode als freier Geist dem Tötenden ein hundertfacher Feind, und er wird ihn quälen mit hunderterlei Uebeln. obne daß der Geplagte ein Mittel findet, sich von dem unsichtbaren Feinde zu befreien.

98 Eu 2, 30, ) Der strafende Richter bedenke. daß der Hingerschtete lach fc Dieser kann sich ihm nahen und ihm kausendfach schaden, ohne daß er ihn wahrnehmen und bekämpfen kann. . a

9 Evy I. 0 been Wer glaubt, er könne sich eines Feindes durch dessen Tod entledigen, der irrt gewaltig. Der Getötete perfolgt ihn und schadet ihm an Leib und Seele. Die Rache erstreckt sich oft bis ins zehnte Glied der Nachkommen. Deshalb mit dem Feinde sich hier ehe er stirbt! Nach Kriegen verheeren die er fallenen, die Witterung beeinflussend, oft mehrere Jahre lang die Früchte und Saaten. rsö

15 Eu 1, 81, 5—7), Die schädigende Rückwirkung zur Erde ist aber Geistern, die bon Grund aus böse find, nicht gestattet, sondern nur solchen, die hier nach Besserem strebten und zu Unrecht getötet sind. ö

98 Pr 76 Keinem Verstorbenen fluchen oder ihn hassen! Das bereitet ihm Qualen und erweckt Rachegefühl. Kann er dieses hier nicht befriedigen, so erwartet er uns drüben hierzu. N

97 Ev 8, 122, ) —7) Im Geisterreich gibt es keinen en al kein heute“, kein „morgen“, sondern alles liegt schon als eine fertige Tat in der Seele. Die nach der Ordnung Gottes gute Seele führt ein wahres Leben in großer Klarheit, ein ewiges, die materielle ein Scheinund Trugleben, das dezhalb kein „ewiges Leben“ ist, sondern der „ewige Tod“, wenn sie sich zum Bösen weiter wendet. .

88 Ev 4, 57, 4) Das Buch des Lebens. Alles, was der Mensch gedacht, gesprochen und getan hat, auch früher in einer andern Welt, ist aufgezeichnet im Buch des Lebens, von dem das eine Exemplar in unserer Seele, das andere aufgeschlagen bor Gott liegt. Sind wir vollendet, so finden wir alles das wieder, dann ohne Trauer über das Schlechte, einsehend die Führungen Gottes und nun Geduld übend gegen die noch nicht Vollendeten. Aus allen unseren Gedanken entstehen einst neue Kabi und dere denen sich der Geist dann hinge- zogen fühlt, und deren Ausbildung er dann übernimmt. WSp 20—21 Wie man nach dem Schlaf kein

anderer ist als vorher, so auch nach dem Sterben. Die Seele verliert dadurch nichts von ihren Eigenschaften und ihrem Hang. Sie würde in manchen Fällen sogar nicht gewahr werden, daß sie ihren Körper verloren, wenn nicht verschiedene Erfahrungen es ihr bewiesen. Drüben hängt sie zunächst dem nach, was hier ihre Lieblingsbeschäftigung war. Bei spiritistischen Sitzungen kann sie nur ihre eigenen Erfahrungen kundtun.

100 Ev 7, 218, 7)—8) Drüben geht es nur dem gut, der hier gerechte und gute Werke ausübte. Dem Lieblosen geht es schlimm. Die Seele findet nichts anderes, als was sie in ihrem Gemüte mitbringt, sie steht dort Rauf ihrem eigenen Grund und Boden. —

101 EV 10, 113, 1) —1I) Auch jenseits werden die Seelen durch Leiden und Widerwärtigkeiten, die sie 15 aber selbst bereiten, geläutert, indem sie Widerwillen gegen ihr unordentliches Handeln bekommen. Sie ändern dann ihr Denken, gehen in ihren wahren Lebensgeist ein und kommen dadurch in ein höheres und glücklicheres Sein. Aber da die Seele nur sich selbst als Schöpferin ihrer Welt hat, geht es mit einer argen Seele sehr schwer vorwärts, sie betritt erst zahllos böse Wege, auf denen sie immer zorniger und rachgieriger wird.

102 WSp 168 —170 Wer Gott hier nicht mit dem Herzen aufgenommen, ist drüben nicht ohne weiteres unselig, denn was er hier nicht besessen, empfindet er dort nicht als Verlust. Unselig sind nur die, welehe sich durch ihr eigenes Tun ihren Ort zur Hölle machen. Die Kraft, drüben vorwärts zu kommen, besteht allein in der Liebe zu Gott. Der gottlos Sterbende, der in seiner Geistesnacht drüben zunächst wie völlig bewußtlos schläft, bedarf einer sorgfältigen Erziehung, an die sich dann die noch schwierigere Selbsterziehung schließt.

103 Ex 5, 72, 9.—10) Der bedauerliche Zustand der weltliebenden Seele jenseits wird mit „Hölle“ und im Vergleich zum Leben des wahren Weisen „Tod“, gegenüber der bleibenden Eigenschaft der Materie „ewiger Tod“ genannt. Manche Seele braucht ein Weltenalter. bis sie aus sich selbst zu etwas kommt. N

104 Ev 3, gl. 310) Die Seele, die hier nicht zur Wahrheit gelangt, führt nach dem Tode ein Traumleben. oft Tausende von Jahren lang.

15 Ey 4, 92, 12 Materielle Seelen fühlen für lange 10 Zeit Ex nicht, 4, daß 90, * 60 S —7) Eine sind. Seele, die zu viel Materielles aus ihrem Leibe aufgenommen hat. wird vom Tode des Leibes mit erreicht, muß mit dem Leibe verwesen, erwacht erst nach mehreren Jahren höchst unvollendet, und es vieler Demütigung, um das Weltdingliche herauszuschaffen gf und den Geist in ihr zu erwecken.

107 Ev 10, 173, 340 Am übelsten sind drüben diejenigen daran, die an ein Fortleben der Seele glauben. Sie nehmen diesen Glauben mit und erwarten die ewige Vernichtung. Deshalb sind sie zu träge, dort für ihr Weiterkommen etwas zu unternehmen.

18 Eu 4, 247, 7) Jenseits wird auch denen, die hier nichts vom Evangelium gehört haben, dasselbe gepredigt.

1109 Ey 4, 91, 1)—93, 2) Solche materielle Seele kommt, um nicht von vollendeten Geistern aufgesogen zu werden, nur mit solchen Seelen zusammen, die nicht viel stärker sind als sie selbst. Ihr Suchen und Finden geht sehr langsam vorwärts. Schilderung, wie ihre Führer sie vorsichtig weiterzubringen suchen.

410 Ev 4, 93, 3) Hier geht es leicht mit der Vollendung, weil die Seele ihre Materialitäten in den Leib begraben kann. Drüben gibt es nur geistigen Boden, der nicht geeignet ist, das aus der Seele ausgeschiedene Materielle aufzunehmen. Das Entfernen des Materi- ellen gelingt dort nur, wenn die Kraft wirkt, die in Gottes Wort und Namen liegt.

111 Ev 7, 58, 4—8) Eine ganz finnlich gewordene Seele hat einen schweren Tod. Ihr Fortleben ist nur wie ein hellerer Traum. Sie glaubt nicht, daß sie in einer geistigen Welt lebt. Wird es heller mit ihr, so kann sie alles sehen, hören und kebber was auf, über und in der Erde geschieht. Die vollendete Seele schaut die ganze materielle Schöpfung in sich, und weiß um alles, was auf den Sternen geschieht, sie wird allsehend und allfühlend.

412 Er 5, 54. 2) Eine verstorbene böse Seele begibt sich auch in die Außenlebens-Sphäre der Menschen und sucht in dem Menschen, welcher für das gleiche Laster einen Hang hot, dessen Beglerlichkeit zu wecken. Sie bemächtigt sich auch öfter des Fleisches des Betreffenden und quält feine Seele. Es wird das zugelassen, damit die Seele einen Widerwillen gegen die Schwächen ihres Fleisches bekommt und sich von ihnen loszumachen strebt.

413 Ex 8, 16, 13) Welttümliche Gottlose, die gesund lch alt werden und schmerzlos sterben, haben ihren Lohn schon empfangen, drüben werden sie in äußerster Fi i sein, mit viel Heulen und Zähneknirschen. .

414 EY 5, 71. 16) Wer sich hier in die Gier des Fleisches persenkt, leidet Schaden in seiner geistigen Sphäre und berliert des Lebens Realität. Mit dem Nichts der Materie ist die Seele dann selbst ein Nichte geworden. Wie kann sie drüben dann ein Etwas werden Solche Seele wird mit der Materie aufgelöst in die substanziellen psychoätherischen Urkraftsatome, und es bleibt nur ein fast lebloser tierskesettartiger Grundtypus übrig. Das ist der Zustand der Hölle. Erst nach undenklich langen Zeiten wird eine solche Seele wieder ein menschenähnliches Wesen. weil die Seele sich selbst helfen muß.

216 Ev 5, 90, 6) Die unvollendete Seele hat drüben viele Jahre zu tun, um zu einem einigermaßen menschlichen Bewußtsein zu gelangen. Von einer völligen Vergeistigung wird in Aeonen von Jahren keine Rede sein.

418 Ev 6, 125, 7) Auf der Welt kann die Seele ihr eigentliches Ich verbergen, jenseits kann keine Seele fich anders zeigen, als sie ist, und wie sie gesinnt ist.

417 Ev 6, 40, 5) —8) Je einfacher und in sich gekehrter die Menschen leben, desto mehr stehen sie mit guten Geistern in Verbindung. Jenseits hören alle irdischen Unterschiede auf.

11s Pr 65 Eitelkeit und le treten drüben stärker in der Seele auf als hier. Die Genuß sucht zeigt sich in geistiger Form, alles wissen zu wollen.

419 WSsp 167 Wo Ueberhebung und Eitelkeit sich sindet auf Grund anscheinenden Mehroder Besserwissens. da ist von einem hohen Grade der Seligkeit keine Rede. Solcher Geist muß erst den höchsten Grad von Demut erlangen, die er am leichtesten bekommt durch Erkenntnis seiner Sündhaftigkeit. Die Demut entfacht dann die Liebe, die ihn von allem Unrat befreit.

120 pr 207, 208 Die Selbstmörder haben jenseits einen weiten und beschwerlichen Weg zur Ausreife, weil sie unreif aus dieser Welt gegangen sind.

121 Lbl II, 48 Der Selbsimord vereitelt die Erreichung. des Endziels, der Vereinigung mit Gott und die Erlangung der Schöpferkraft.

122 Ew 4, 125, 7)—8) Die Selbstmörder werden schwerlich je Gottes Angesicht schauen. Ihre Verzweiflung Folge irgend eines Frevels gegen Gott und dessen 6 ebote. at

122 Pr 136 Die Selbstmorde sind die Folgen von Ueberdruß, weil das Erwünschte nicht erreicht wird. Es fehlt da der Begriff vom Leben nach dem Tode und davon, daß Vergeltung des Guten wie des Bösen eintritt, jeder dort selbst alles Schlechte aus sich ausmerzen muß. t

124 Ev 4, 152, 1)—12) Selbstmord aus dem Gefühl. gedemütigt zu 0 ist eine der bösesten Arten des Selbst- mordes. Solche 95 Seele erscheint drüben, da sie aller Liebe bar ist, in Schein-Knochen. Eine Seele, die hier pur Liebe ist, ist drüben von reizend üppiger Form und überaus vollendet. Eine geizige und sehr eigenliebige Seele sieht drüben sehr mager aus. Da ein Selbstmörder sogar der Eigenliebe bar ist, muß er demnach als dürres Gerippe dort erscheinen, manchmal auch als tierisches, eines Drachen, emer Schlange oder eines reißenden Tieres. Der Selbstmörder aus Eifersucht kommt drüben im Gerippe eines Wolfes oder Hahnes an. Diese waren seine Vorkreaturen. Der Selbstmörder aus Furcht vor Strafe erscheint auch im Skelett seiner Vorkreatur. Menschenknochen sind eher fähig, sich mit Fleisch zu umkleiden, als Tierknochen. Solche Seelen werden nie oder nur schwer zu einiger Vollendung gelangen. „Andere Arten des Selbstmordes sind nicht so bösartig in ihren Folgen, aber ein Leck bleibt bei allen, über den untersten Himmel kommt ein Selbstmörder kaum je hinaus.

2 WSp 23—34 Die Geister betrachten ihre Welt ebenso verschieden, wie wir Menschen die unserige (23). Sie leben drüben so weiter, wie sie hier gelebt haben. weil die seelischen Eigenschaften ihren Sitz nicht im Fleisch haben, sondern in der Seele. Der Wille bleibt derselbe. nur die Ausführung ändert sich (25). Das Bild, welches die Leidenschaften geprägt haben, macht die einzige Form der Seele aus. Je mehr Materielles an dem Geist haftet, desto mehr hält er sich in der Nähe der Materie auf (25). Mit dem Hang zum Materiellen verdichtet sich sein Kleid, mit dem Zuge ins Geistige lichtet es sich (2600. Das Gesetz der geistigen Schwere reiht schon hier die Menschen nach Klassen, drüben, wo das Geistige vorherrscht, noch mehr (26). Gleiches gesellt sich gern zu Gleichem. Ein Wiedersehen gibt es für die, die geistig auf derselben Stufe stehen; Verwandtschaft und Ehebund ist dafür nicht maßgebend (27). Solange ein Geist nicht besser werden will, bleibt er, wie er ist; es zwingt ihn niemand dazu (20). Drüben ist keine Verstellung, kein Verbergen der Pläne möglich, daher oft die Sehnsucht, sich wieder mit irdischen Menschen abzugeben, weil sie hier scheinen können, was sie wollen. Wollen sie sich sichtbar machen, müssen sie Materielles aufnehmen; das ziehen sie am leichtesten aus der Lebens-Atmosphäre des lebenden Menschen. Mit diesen Fluiden bewirken sie Klopfen, Tischrücken und das Sichmanifestieren. Drüben muß die Seele sich selbst helfen; die Menge der Verzweifelten ist groß, sie irren düster umher, wollen von dem Angewöhnten nicht lassen und das geistig Angebotene nicht annehmen (31). Be- onder droht den Weibern eine harte Zukunft infolge hrer Putzsucht, in der sie so viel für ihren Körper, und so wenig für ihren Geist getan haben. Sie werden Zeuge sein, wie ihr sonst so gepflegter Körper sich zersetzt (32.

125 Vb 8, 83 Wir sollen hier soweit kommen, daß unsere Seele, wenn sie hinübergeht. sich nicht arm fühlt, weil sie materielle Genüsse entbehren muß, sondern glücklich ist, nun ungestört geistige Gnadengüter zu empfangen, die sie hier schon zu würdigen gelernt hat. . 1 Ln 151 Ze feiner unser geistiger Leib ist, dem wir beim Tode anziehen, desto leichter kann ihn die Geistessonne durchdringen.

118 Ev 5, 184, 7 Wenn die Ausbildung der Seele erst- jenseits erfolgt, so dauert das um vieles länger als hier, und sie kann nie jenen allerhöchsten Grad erreichen, als wenn die Ausbildung hier geschieht. Denn durch letzteres wird auch der edlere Teil des Leibes mit geheiligt; nahe alles Fleisch erreicht dann eine Art Verklärung und“ Auferstehung und bildet dann für ewig ein mit Seele und Geist vereintes Wesen. Allein das erreichen höchst wenige hier, aber kurz nach dem Leibestode recht viele.

129 Ey 10, 125, 7) Die Guten werden beim Tode in einem Augenblick verwandelt werden und bei Gott im Paradiese sein.

150 Pr 226 Wir sollen von hier in eine solche Stufe: der jenseitigen Welt übergehen, auf der alles Geist, Liebe, Licht, Wärme und ewiges Leben atmet, wo keine Leidtragenden mehr sind, fondern nur lauter freudig. jubelnde Geister, die mit uns und auch durch uns zum großen Endziel in Gottes unendliches Geisterreich geführt werden sollen!

131 Ev 7, 219, Drüben haben nur die wahrhaft: edlen und guten Werke und Taten einen Wert.

12 NZ. 101—102 In der großen Bibliothek des Gottesreiches werden wir oft vergeblich die weltlichen tatenhelden suchen, wohl aber die im Geheimen

verübten Liebetaten, aus denen hervorgehen werden unvergängliche Sonnen und Welten.

133 Ey 8, 97, 4) Die Seele nimmt nur das als Schatz mit hinüber, was sie in dieser Welt irgend jemandem wahrhaft Gutes erwiesen hat. Alle anderen Schätze bilden drüben eine große Scheidewand zwifchen ihr und dem Reich Gottes.

234 Ey 5, 121, 56), 13) Wer nicht Täter nach der Lehre wird, wer nicht die Wahrheit in seine lebendige Seele durch Arbeit aufnimmt, wer ste bloß in sein Gehirm einprägt, wird drüben als Seele nackt dastehen und vom der Lehre nichts wissen. 1 F . 128. 8 9) Wer hier vom Geiste Gottes i ift, erkennt drüben sogleich Gott, weil die

Seele bier das hellste Bewußtsein vom Geiste Gottes erlangt hat.

126 Ey 4, 95. 1)—7) Jenseits steht das Dienen obenan. Wer sich den Himmel voll Dienfllosigkeit denkt, irrt sich. Die seligsten Geister erhalten 115 Gott fast gleiche Kraft zum Dienen. Wir sollen drüben die tüchtigsten Arbeiter werden. Gott will Seine Ideen durch Seine Kinder ins Werk setzen, hier für unsere Mitmenschen, jenseits die großen Wirklichkeiten, von ihrer innerstgeistigen Entstehung bis zur materiellen Ausbildung, und ieser wieder bis in das vermehrte, rein geistige Lebe n 4

137 NZ 99 Wenn dem erst kurz verstorbenen Unvollendeten gelehrt wird, daß das Fleisch nicht wieder auferstehe, so entsetzt er sich und wird traurig darüber. Wird er auß Verlangen in die Wahrheit des Himmels geführt, und sieht er, wie dort gearbeitet wird, so zieht er über diese Arbeit kritisch los und kehrt um.

138 Lw 6I In der anderen Welt erwartet uns nicht ein seliges Nichtstun, sondern wir haben dort dieselben Aufgaben wie hier, nur noch größere, als Wegbahner Gottes.

10 Ev 6, 228, 8) Wer hier im Kleinen treu ist, wird dort über Großes gestellt werden.

140 Pr 171 Wir sollen Gottes Kinder werden und drüben über große Welten das Licht der Liebe und Gnade Gottes ausgießen.

141 Pr 286 Als Kinder Gottes helfen wir drüben mit bei der Bildung anderer Welten.

142 Pr 26 Die Kinder Gottes sind bestimmt, einst den auf den anderen Sternen Lebenden Gott zu verkünden.

143 Ev 7, 67, 2-4) Die größte Seligkeit der vollendeten Seele besteht darin, daß sie mit göttlicher Schöpferkraft ausgerüstet ist und alles bewirken kann, was Gott hervorbringt. Ein noch höherer Seligkeitsgrad besteht darin, daß sie Gott als ihren böchsten Lebensfreund fort und fort um sich haben, Ihn ohne alles Maß lieben und mit Ihm die ganze geistige und materielle Schöpfung übersehen kann. Das Allerhöchste der Seligkeit besteht aber darin, daß ste, als mit Gott durch die Liebe völlig vereint, auch in der vollsten göttlichen Freiheit sich befindet.

144 EV 5, II2, 7)—8) Wenn die Zeit der großen Weltkörper einst abgelaufen und so eine Schöpfungsperiode beendet ist, beginnt in einem andern Schöpfungsraumgebiet eine neue Schöpfung, an der die Kinder Gottes teilnehmen werden.

145 Ey 8, 83, 7) Vollendete Seelen sehen nicht nur die Erde, sondern die ganze Schöpfung durch und durch, wenn sie es wünschen. Die Menschen und andere Geschöpfe werden ihrer Führung anvertraut.

146 Ey 7, 129, 4)—5) Vollendete Geister übersehen die ganze Schöpfung, sie bekommen sie zu regieren.

147 Ev 9, 141, 3—4) Die vollkommene Seele verliert nicht nur nichts durch den Tod, sondern gewinnt Unaussprechliches hinzu. Kein Auge hat je geschaut, kein Ohr gehört, kein Sinn empfunden, was die Gott Liebenden jenseits für Seligkeiten zu erwarten haben.

Schilderungen von Zuständen bezw. Erlebnissen.

jenseits enthalten: N 3A-Z Die geistige Sonne (Einblicke ins Jenseits),

N 3K Das jenseitige Kinderreich. N42 Geister-Szenen, N42 A Bischof Martin, N42B Robert Blum, N42 0 Drei Auferstandene.

Textgrundlage: bereitgestellte historische Ausgabe. Originalscan · PDF-Seite 92 →

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