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Die Engel – Teil I – Grundlagen

Teil I – Grundlagen

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1 Er 2. 134. 2) Die Engel sind endlos lange vor der materiellen Schöpfung geschaffen.

2 E 2, 227, 1)— 16) Den ersten geschaffenen Geistern wurde ein Soll-Gebot gestellt, zum Zweck der Selbständigmachung, mit dem Reiz zum Uebertreten, das mit momentanem Vorteil verbunden war; andererseits sahen sie ewige Vorteile beim Halten des Gebots. Ein Teil beachtete das Gebot und herrscht jetzt über alle materielle Schöpfung, ein anderer Teil nicht. Aus letzterem ging die materielle Schöpfung hervor.

3 Ew 2, 195, 4) Ein Engel ist der personifizierte Ausdruck des Willens Gottes, er vermag nur das allein, was Gott will.

4 Ev 3, 180, 1)—22) Der Geist Gottes macht das innerste Wesen der Engel aus, die im Grunde nichts sind als Ausstrahlungspunkte des göttlichen Geistes. Ihr Wort ist die Rede Gottes, ihre Schönheit der Glanz Seiner Herrlichkeit. Wenn ste nicht die Menschenform annehmen, sind sie Licht und Feuer, als schöpferische Gedanken hinauszuckend durch die endlosen Räume. Sie sind nichts als Arme und Finger Gottes, sie rühren sich erst, wenn Gott sie anregt. Sie sind eigentlich noch kein Ich, sondern ihr Ich ist lediglich ein Willens-Ich des Herrn. Nichts ist als irgend selbständig ihnen zu eigen, und so ist eigentlich alles an ihnen Gott Selbst. Die Menschen sind jedoch berufen, in der vollsten Selbständigkeit das zu werden, was Gott ist. Das ist der große Unterschied zwischen den Engeln und den Menschen, die vor der Welt noch größeres tun sollen, als Jesus tat. — Siehe Nr. 40 bet „Zweck des Kommens Zesu“.

5 Ev 3, 244d, 4)—8) Raphael sagt: Völlig unfrei ist im Grunde der Wille der Engel nicht, sie sind nicht ganz pure Ausstrahlungen des göttlichen Willens, sondern auch ein Gefäß. Sie fühlen, was sie selbst wollen, und was Gott will. Sie nehmen aber des Herrn Willen leichter und schneller wahr, als die Menschen, und ordnen dann ihren Willen dem des Herrn so urplötzlich ganz und gar unter, daß sie wie eine Ausstrahlung des göttlichen Willens zu betrachten sind. An sich ist aber ihr Wille ganz frei, sie könnten wider den Willen Gottes handeln, wie die Menschen, aber das kann nicht geschehen, weil ihre Weisheit als Selbstlicht aus dem göttlichen Urlicht so groß ist, daß sie die Gerechtigkeit Gottes als das höchste Lebensgut aller Menschen, Engel und Welten erkennen und aus eigener Bestimmung den göttlichen Willen in Vollzug setzen und ihren Willen stets unterordnen. Auch was sie reden, reden sie aus eigener Erkenntnis und Weisheit, die aber nur die göttliche sein kann, weil sie stets nur der göttliche Wille durchglüht,. und zum Handeln und Reden bestimmt.

8 Ev 2, 136, 3—5) Die Engel vermögen nur aus dem Willen Gottes zu handeln, sie sind die Aufnahmegefäße und Austräger dieses. Ein leiser Gedanke von ihnen, verbunden mit Gott, vollbringt alles sofort.

7 Ev 4, 178, —10) Die Engel sind nur Ausfluß des Willens Gottes, ein Sammelgefäß Seiner Gedanken, Ideen und Absichten. Was sie reden, ist Gottes Wille. Selbständig denken, wollen und handeln tun sie nicht.

8 Ev 5, 106, —6) Raphael: Allezeit offenbart Gott den Engeln nicht, was Er zu tun willens ist, obwohl sie im Grunde nur der Ausdruck Seines Willens. außerhalb Seiner Wesenheit seiend, sind. Was Gott in Sich denkt, können sie erst wahrnehmen, wenn der göttliche Wille nach außen zu strahlen anfaͤngt. Es gibt in Gott endlos bieles, was die Engel nicht kennen und auf Grund ihrer Forschung allein nie kennen werden. „Erzboten“ heißen gewisse Engel, weil sie die Austräger des göttlichen Willens sind. s Ev 7, 58, gehe 21) Die Raphael Erzengel Enn haben zuvor Henoch. im Fleische 55 auf ener Welt früher Nikodemus sagt Jesus, er solle auch einer werden.

10 Ex 6, 189, 1)— 190, 21) Die Engel sind viel mehr Wirklichkeiten als die Menschen, deren Leiber keine Wirklichkeiten sind, weil sie nicht bleiben. Der Leib der Engel ist unwandelbar, sie sind die Lebenskraft selbst, die nicht verwandelt oder zerstört werden kann, die alles durchdringt, die alles Materielle vernichten, aber auch eine Elementenwelt herstellen kann, die niemand beherrschen kann, weil sie der vollkommenste Ausdruck des göttlichen Willens ist. Nur das Sein der Engel ist ein wahres Sein, das der Menschen ist dies nur soweit, als es ein Leben nach dem Willen Gottes ist. — Die Engel würden sichtbar sein, wenn das zum Seelenheile der Menschen gereichte. Da das aher nicht der Fall ist, so dürfen sie nur ungesehen die Menschen leiten, damit deren freier Wille keine Nötigung erleide. — Der hier sprechende Engel sagt, er sei auf einer anderen Welt Mensch gewesen. — Ferner: Der geringste Mensch unserer Erde de schon in der Wiege um vieles mehr als die Engel, enn die echten Menschen sind Kinder der Liebe Gottes. Aus ihrer Liebe zu Gott muß sich die höchste Weisheit und Macht entfalten. Die Engel aber sind Geschöpfe aus der Weisheit Gottes, sie müssen aus dieser sich die Liebe zu Gott schaffen, un das ist viel schwerer als. jenes. Die Engel dürfen die in unserer Gottesliebe schlummernde Weisheit und Macht nur ganz unbemerkt wecken, ohne uns dabei von ihrer Weisheit einzuhauchen, da diese unsere unentwickelte Weisheit erdrücken würde. — Die Engel sind Knechte Gottes, denen Er nur gibt, was Er geben will. Wir sollen Gottes Kinder werden, denen alles im Hause des Vaters mitgehört.

11 Ev 2, 79, 3—10) Zwei Engel sagen dem Josoe, er sei ihnen jetzt bedeutend vor; wenn sie erst durchs isch gingen, würden sie Masgel. ihm gleichen. Gottes Auge ht auch an den Engeln

12 Ev 2, 140, 2)—) Die zahllos vielen Engel beherrschen die zahllos vielen Sonnen-Weltengebtete mit Welegeer er Hauptmittelsonne. Die kleineren Engel haben kleinere einzelne Sonnen und Erden unter sich.

13 Ex 5, 113, 6) Die Urerzengel leiten ganze Hülsengloben. 5

14 Ex 4. 119, 3) Die Engel bilden nach der Ordnung Gottes aus dem Sauerstoff die Formen und Wesen.

15 Ex 3, 130, 20) Die Sorge der Engel erstreckt sich auf das Sein des Menschen, vom Entstehen bis zum Scheiden von der Erde, und auf die Läuterung seiner Seele, auch durch Leiden und Schmerzen. Sie fühlen schen roße umsonst Schmerzen, ist. Geduld wenn alle müssen ihre sie Mühe haben, mit selbst dem mit Mendem widerspenstigsten Betragen Satans und seiner Engel, die stets mit dem Plan umgehen, die Engel und Gott zu verderben. Deren freier Wille bekommt keine Schranke, aber die Engel verhindern dessen Fernwirkung. N

16 Ex I, 76, 7) Tausende von Engeln sind stets bei den Menschen und wirken auf deren Gefühle und Sinne, aber ohne Nötigung, sodaß der Mensch solche Gedanken, Wünsche und Triebe ganz als die seinigen annehmen und befolgen kann. N

17 Vb 4, 50 Alle müssen gerettet werden, und alle Seligkeit der Engel besteht im Helfen hierzu.

18 Ev 5, 207, 6)—8) Aeußerst selten, und nur aus ganz besonderen Gründen, vereinen sich Engel mit Seelen von Menschen, um diese Gott ähnlich zu machen. Aber viele Engel machen den Weg des Fleisches durch. um wahre Kinder Gottes zu werden. Dann erwählen. ste sich aber eine noch nie in einem Fleische gewesene Seele und legen sie in das Fleisch einer reinen Mutter und sorgen dann für das Weitergedeihen und die rechte Lebensbildung nach ihrem Licht. N

19 Ev I, 154, 1)—3) Die Seraphim haben ihren Namen von ihrem Licht und ihrer Festigkeit, während die Cherubim der Ausdruck der Liebe sind (siehe in. N 31 Anhang z. Mustk). n N

20 Ev 6, 191, J—9 Mit dem „zweiten Gesicht“ können die Engel gesehen werden, wenn sie aus der Menschen Lebensaußensphäre einen fubstanziellen Leib sich angezogen haben. Rein als Geister können sie nur mit dem „dritten Gesicht“, der innersten Sehe des Geistes erblickt werden.

21 E 2. 156, 8)—15) Bei den urgeschaffenen Engelsgeistern waltet das männliche, positibe Wesen. Aber auch das weibliche, negative Prinzip ist in jedem, sodaß jeder die vollkommenste Ehe der Himmel Gottes darstellt. Es hängt von ihnen ab, ob sie sich in der männlichen oder weiblichen Form zeigen wollen. Weil sie ein Zweiwesen sind, altern sie nicht, beide Pole in ihnen unterstützen ch ständig. Das Wort Gottes ist ihr Sein, ihr Lebensbrot und -Wein. Gegen das Leuchten ihres Gewandes ist das Licht der Sonne Finsternis.

22 Betr 9 Bei der Geburt Christi sangen Millionen von höheren Geislern Ihm das Loblied „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden !“. Engel und Tiere, Geschöpfe, die noch nicht verdorben, die das noch waren, zu was Gott sie geschaffen, waren Repräsentanten bei Jesu Geburt.

Textgrundlage: bereitgestellte historische Ausgabe. Originalscan · PDF-Seite 85 →

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