708. Weinet nicht über Mich, weinet vielmehr über euch und eure Kinder
Mein Kind, dein Blick in die Hölle eines einzigen Kindes, läßt dich verzweifeln, und voller Tränen eilst du zu Mir und erinnerst dich an Mein damaliges Wort. O, ahnst du die seelisch-geistige Not, die heute auf dem ganzen Erdenrund und in den jenseitigen Reichen vorhanden ist? Ich sagte schon einmal, wenn ihr diese Not erfassen würdet, ihr könntet euer irdisches Leben nicht mehr behalten. Und dennoch schaue Ich zu und verweile mit Meiner Hilfe und mit Meinem Zorn, denn jedes Eingreifen Meinerseits fesselt die Seele und bindet ihre Freiheit, dies gilt im Guten als auch im Bösen. Gerichte Gottes haben die Menschen noch nie gebessert, es wurde ihnen nur Einhalt geboten zum Schutze derer, die zu sehr unter dem Bösen zu leiden hatten. Auch Hilfe in Form von Heilungen oder Gütern haben die Menschen nie verbessert, Sie wähnten sich im Glück, änderten aber ihr seelisch-geistiges Leben nicht, auf das es doch ankommt. So siehe, müssen die Seelen erst bis zu einem gewissen Kulminationspunkt heranreifen, ehe Ich gezielt Meine Handlungen setzen kann, ob so oder so. Daher tröste dich, Mein Kind, laß die Entwicklung zu ob positiv oder negativ. Sei und bleibe gelassen. Nichts darf dich mehr aus der Seelenruhe reißen. Laß alles geschehen wie es geschieht und sei gewiß, daß Ich doch bei dir / euch bin. Laß Mich tun und handeln und bleibe selbst hinter Mir oder in der Rockfalte oder im Herzen, ganz wie du willst, aber laß alleine Mich handeln durch welches Ereignis oder welchen Menschen auch immer. Erst wenn das Maß voll ist, tritt der Mensch selbst in die Entscheidung. Aber es muß der Mensch selbst sich entscheiden und einen Wandel wollen. Erst wo es an eigener Kraft fehlt, da trete Ich in den Riß.
Ja, nun atmest du wieder tief durch und die Last fällt von dir. Lerne, alles zu akzeptieren, auch das Schlimmste. Ich bin der Sieger über alle Situationen, und Ich verspreche dir, Ich werde immer siegen und du siegst mit Mir an Meiner Seite. Ich bin ein starker Gott und du Meine starke Tochter, wovor sollten Wir Uns fürchten? So ergreife den Sieg schon jetzt, und alles, was du für dein irdisches Leben noch brauchst, denn es ist im Geiste längst da und muß nur noch materiell in Erscheinung treten. Daher freue dich, Mein Kind, alles ist gut. Vertraue, Mein Kind, vertraue auch in den schlimmsten Situationen. Dein starker Vater führt alles ins Heil.
Amen
FG. 8.12.10, 14.15-15.33 Uhr
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