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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

709.  Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Mein Kind, bestimmte Phänomene in deinem Leben kannst du dir nicht erklären. Da ist die fehlende Müdigkeit, wenn du in der Nacht wachst und betest. Die innere Wachheit und Klarheit des Geistes läßt eine Müdigkeit nicht zu, sondern die Seele wird erquickt und gestärkt durch die Verbindung mit Mir, und auch der Leib zehrt, davon. Wenn der Geist dich zur Tätigkeit treibt, sei es in geistlichen Aktivitäten, sei es im Hilfseinsatz für die Mitmenschen, verlässt dich jede Schwäche, Krankheit und Gebrechlichkeit deines Körpers und alles an und in dir unterwirft sich der Ordnung des Geistes Gottes. Auch die Nahrungsbedürfnisse deines Leibes schweigen dann gänzlich. Daher siehe, woher die wahre Kraft und Lebensstärke kommt. Es ist der Geist, der alles erhält und nährt und das, was durch die Nahrung dem Menschen zugeführt wird, ist nur dann wirkliche Nahrung, wenn sie seelisch-geistige-­feinstoffliche Energie in sich trägt, denn nur das wird von der Seele und dem Leibe aufgenommen und in Eigenes verwandelt, während das Grobstoffliche, das Materielle am Ende des Verdauungsvorganges wieder ausgeschieden wird. Mit jeder Speise esset ihr nicht nur Masse, sondern die Kraft aus dem geist-seelischen Schöpfungsakt Gottes, also Mein Wort oder Meine Idee, Geistsubstanz als Träger all dessen, was Ich ins Sein gestellt habe. Daher sagte Ich: „Der Mensch lebt nicht vom Brote alleine, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt". Daher erkenne, Meine Tochter, daß du ganz gesund sein mußt, wenn du dich in solch wichtigen Lebenssituationen gänzlich über die Gebrechen des Körpers erheben kannst.

Warum aber kannst du diese Gesundheit nicht dauerhaft aufrechterhalten?
Die Einstrahlungskraft deines Geistes in den körperlichen Teil deines Wesens ist noch nicht dauerhaft in ihrer Kontinuität. Das Fehlen dieser starken geistigen Einstrahlung erzeugt im Körper Mangelerscheinungen und Rebellion, was sich in verschiedensten Krankheitssymptomen äußert. Daher erhebe immer wieder deinen Geist über die materiellen Bedingungen und Gegebenheiten, wie du es in dieser Nacht auch wieder tust, und die Früchte daraus werden sich immer mehr zeigen.
So siehe, schlief Ich im Schiff, als der Sturm auf dem Meer tobte, und Meine Jünger kamen um vor Angst und weckten Mich. Mein Körper schlief, aber Mein Geist war hell wach und präsent, daher ermahnte Ich die Kleingläubigen und erhob Mich dann im Geiste über die äußeren materiellen Gegebenheiten und gebot dem Sturm zu ruhen, und er gehorchte Mir. Daher setze deine geistigen Kräfte noch mehr und bewußter ein und gebiete in Meinem Namen all dem, was sich wider den Geist erhebt, wie du das Satan und seinem dämonischen Anhang gegenüber getan hast, und wie du auch schon den Wolken deinen Willen aufgezwungen hast in Luzern. Lerne aus diesen Erfahrungen und baue deine Macht und Kraft in Meinem Namen: Jesus Christus, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn und Gott, aus und lebe und handle in und aus der Vollmacht Gottes heraus.
Amen

FG. 10.111.12.10, 23.15-3.00 Uhr

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