Was nun eure Lebensweise anbelangt, um euch dadurch kein größeres Leiden aufzuerlegen, so sollet ihr insoweit vorsichtig sein, – nie mehr Speise in euch aufzunehmen, als dieses die Erhaltung des Körpers erfordert. Im Glauben an Mich und in der Liebe zu Mir könnet ihr was immer genießen; dasselbe wird ench nie schaden, wenn ihr in diesen beiden Himmelstugenden in Wahrheit rein zu leben suchet; im andern Falle wird Eins oder das Andere von euch immer noch mehr fühlen müssen die (üblen) Folgen eures nicht immer in Meiner reinen Liebesfäre liegenden Vorgehens. Ich der Vater bin aber erbarmeud und bleibe aber auch für euch fort und fort erbarmend, so daß ihr durch den Glauben und durch die Liebe auf Meine Hilfe rechnen sollet, der Ich euch immer wieder in euren schwer zu tragenden Leiden Erleichterung geben werde. Das glaubet Mir und seid zuversichtlich im Hoffen, daß Ich der Vater für euch sorge, so daß auch nicht Eins von euch verloren gehen kann.
In diesem Glauben an Mich den Vater soll ein Jedes das sich selbst zugezogene Leiden ohne Murren zu tragen fuchen; denn von Mir aus kann und foll ein Jedes nur hochbeseligende immerwährende Freude genießen, denn die Liebe selbst kann doch nichts anderes geben, als nur Liebe, die nur Beseligung in sich hat. Das sage Ich, euer euch liebender Jesusvater. Amen.
Sieh, Mein Kind, auch für dich, eben so wie für ein jedes Andere, das in der Liebe zu Mir dem Vater steht, ist dieses Wort gegeben, denn auch nicht Eins von euch steht ohne eine Art von Leiden; ob dieses nun geistig oder leiblicher Art ist, so bleibt sich dieses gleich, weil ein jedes Leiden die Folgen des nicht in Mein Liebebegehren passenden Vorgehens sind. — Dieses von Mir, deinem Jesusvater, Der dich auf dem Weg zur Wahrheit begleitet. Amen. (Siehe auch 1. Kor. 11, 2834 besond. V. 27. 29. 30.)
P. S. Bier bemerken wir noch, daß uns von befreundeter Seite, wo Rafael verkehrt, die Nach richt zukam, daß im Januar die erste Hälkte der 7. Sornschale über die Erde ausgegossen wurde, seit wann mauche leidende Zustände erst auftraten, oder vermehrt sich zeigen, zur Läuterung der Seele. D. Hsg.
Ein Wink zur Selhstschau. J. K. J. 7. Nov. 1904. Meine l. Kinder! Ich komme zu euch, denn ihr habt Mein vonnöten und bedürfet einer Stärkung, eines Trostes und eines deutlichen Zeichens Meiner Gegenwart, denn der Feind ist sehr bemüht, Zwietracht zu säen unter Meinen Kindern, so daß es eines mächtigen Eingreifens von Meiner Seite bedarf, un die schwankeuden Kindlein zu halten, und um sie wieder fest zu machen in der Liebe zu Mir.
O lasset euch solche Angrisse wohl zu Herzen gehen, denket nicht: „Es ist nicht der Mühe wert, darüber ein Wort zu verlieren, wir stehen fest und treu zum Meister aller Meister (und Geister), unsern Glauben an Ihn kann nichts erschüttern!“ — nein, denket vielmehr darüber nach, warum solche Angriffe euch begegnen? Vetrachtet dabei auch euch selbst, habet recht acht auf euer eigenes Tun! blicket hinein ins Herz, und gehet da gründlich zu Werke mit der Besichtigung des Heiligtums, und fraget euch; ob euer Leib ein Tempel ist des h. Geistes? ob ihr tut nach Meiner Lehre? ob euer Leben in allen Dingen übereinstimmt mit dem Worte Gottes? an das ihr glaubet, ist euer Glaube lebendig? oder ist er tot? wovon zeugen eure Werke? zeigen eure Taten, daß ihr Meine Kinder seid? könnet ihr Beweise liefern von der Kraft des Wortes Gottes an euch selbst? Welche Wunder haben sich au euch vollzogen? was habt ihr gewonnen? wo ist euer Reichtum? wo sind eure Schätze? wie habt ihr das verwaltet, was Ich euch übergeben?
Ich fage euch, Meine Stimme hören, Mein Wort achten, Meine Liebe preifen, Mich als den lebendigen Gott und Vater erkennen, und als den
Heiland und Retter der Seele annehmen, das ist noch nicht genung, — das
ist nur der erste Schritt, die Anfangsgründe meiner Lehre, gleichsam die Bekehrung und Umkehr eines Menschen darstellend, der, an diesem Ziele angekommen, Halt macht, sich ausruht von dem schweren Wege, sich mit gewissem Wohlbehagen niederläßt, und bauend auf die erlangte Gnade und Erbarmung Gattes wieder ruhig weiter schläft, in Sicherheit gerät und so der ärgsten Gefahr, in geistigen Hochmut zu verfallen, entgegengeht.
Sehet, das ist die große Gefahr, der Meine Kinder ausgefetzt find, die immer wiederkehrt, so lange dem Feind alles Lebens die Macht über Meine Kinder nicht völlig benommen ist, so lauge auch wird der Kampf zwischen Licht und Finsternis fortdauern; und eben darum müssen Angriffe von allen Seiten euch bestürmen, sie müssen euch aufrütteln und wieder wachen Geistes machen.
Darum preiset Meine Gnade nicht nur in seligen Momenten, sondern lernet Meine Gnade auch im Sturmestoben und in rauhen Winden schätzen, und erkennet eben darin das reinigende, heilende und segenbringende Element, ohne welches die keimende Frucht ersticken würde. Ja, danket Mir aus vollem Herzen, daß Ich euer Führer bin und stets weiß, wenn ein scharfer Wind durch Meine Saaten wehen muß. Es sind der Stürme mancherlei, die euch bevorstehen, und ließ Ich euch verkünden nun, solch ein Sturm naht, da fraget ihr, warum also? — Ich habe euch das Licht über das Warum also anfgesteckt, nun leuchtet damit selbst weiter, und forschet darüber tiefer nach, so werdet ihr finden, daß Gnade es ist, was ihr für drohende Gefahr hieltet, und Meine erbarmende Liebe sich wieder herabläßt, allen Irrenden und Fehlenden hilfreich die rettende Hand zu bieten.
Sehet, das ist Mein heilsames Wort der Gnade, das Ich euch reiche auf diesen Angriff.
Gehet nicht mit dem Bruder ins Gericht, sondern mit euch felbst, so werdet ihr Segens die Fülle überkommen und Mein Geist wird euch in alle Wahrheit leiten. Das sagt euch mit dem Segen euer treuer Vater! Amen.
Was ist echt, was ist unücht? Empfaugeu durch „ am 7. Oktober 1904.
Mein Kind, das was Ich sage, ist wahr und bleibt für alle Ewigkeit wahr. Ich sage dir, du sollst dich mehr in der Ruhe verhalten, denn Ich allein habe die Macht, die Kraft, um alles das gegen Meine Liebe Sprechende und Handelnde umzuändern. Du kannst in der Ruhe ein jedes dir nahe Gebrachte auf das gegen Meine Liebe eingreifende Wort aufmerksam machen; damit ein Jedes, von da an beruhigt, den sich selbst gewählten Weg gehe.
Sieh, Mein Kind, das was Ich sage, ist insoweit schon wahr, weil Mein Eingreifen durch das von Mir gegebene Wort in einem jeden nach der Wahrheit strebenden Menschen, dessen Herzensgefühle in der reinen Liebe zu Mir stehen, immer nur beseligende Freude hervorruft. Ist dieses nicht der Fall, nun dann kannst du, so auch ein jedes Andere sicher sein, daß ein solches Wort nicht von Mir dem Vater gegeben, sondern von Meinem Gegner herrührt, selbst dann, wenn in demselben Worte auch noch so viel von Mir und Meiner Liebe gesprochen wird.
Doch soll sich Keines am Einen oder Andern stoßen, denn ihr Alle seid Geschwister, die ihr euch in der Liebe gegenseitig zu unterstüzen habt.
Sieh, mit diesem Wort habe Ich dir zu erkennen gegeben, daß auch du selbst, ebenfo wie ein jedes Andere, noch in der Erbarmung stehst. Darum halte dich nur an Mich den Vater, der Ich allein die Wahrheit bin. Dieses für heute, um dir zu zeigen, daß Ich dir stets nahe bin.
Zur Gährung. Empfangen durch J. K. J. den 23. Okt. 1901.
Meine lieben Kinder! Wieder seid ihr im Geiste um Mich versammelt, und Ich bin mitten unter euch, und segne ein Jedes besonders durch Mein Einfließen im Geist. Ja, Ich will Jedem zu verkosten geben Mein Innewohnen, und will — ob hier ob dort, ob nah ob fern — euch Alle in Mir vereinen zu einem Ganzen. Ihr sollet eine Kette bilden, die ohne Anfang und ohne Ende ist, die aber Einen Mittelpunkt nur hat, um Den Alles kreiset. Und dieser Mittelpunkt bin Ich in eures lieben Jesusvaters Namen und Gestalt, in Form und Wesen, im Geist und in der Wahrheit, und die Mich so zu ihrem Mittelpunkt machen, in denen muß sich auch das Leben offenbaren; aus denen muß die Finsternis verschwinden und Mein helles Guadenlicht muß ihnen leuchten, und sie werden gewiß sein der Führung des h. Geistes und werden Mich loben und preisen allezeit.
Die aber nicht also am Mittelpunkt bleiben, die werden bald nach rechts und links geworfen, bald oben bald unten schwimmen, und werden ohne sicheren Halt in steter Lebensgefahr sich befinden; sie werden wohl dann und wann ihre Hand nach Mir ausstrecken, aber sie alsbald wieder los lassen, weil ihnen anderswo ein Lichtlein winkt, das sie für besser halten, das sich aber bei genauer Prüfung als Truglicht erweist, und so kommen diejenigen nie zum sicheren Hafen, nie an den festen Landungsplatz, die stets nach Neuem haschen, kein festes Ziel im Auge haben und Jesum Christum nicht als ihren Führer wählen, und diese kann Ich nie zu Meinen Kindern zählen.
Die aber ihren Herrn und Heiland in Mir seheu,
Und geraden Weges die schmale Straße ziehen,
Die sind getrost, auch mitten in der Nacht;
Sie wissen, welch ein Vaterauge allzeit wacht,
Und fielen sie schon in des Löwen Rachen,
So wird ihr Gott sie nicht zu Schanden machen;
Er weiß auch aus der Hölle zu erlösen,
Und wird befreien sie von allem Bösen. —
Drum mutig nur bergan in Gottes Namen!
Dann spricht zu ihrem Tun der Herr stets Amen!
Ja, also bin und bleib Ich stets der treue Hirt,
Der Seine Herde nicht verlassen wird,
Und wer als treuer Knecht in Meinem Dienst wird stehen,
Den werd' Ich auch nicht lassen von Mir geheu;
Das sag' Ich heut', auf euer erustlich Bitten,
Und bleib' als Vater stets in der Getreuen Mitten.
Wink über Widersprrchendes. Empfangen durch am 5. Ott. 1904.
Sieh, Mein Kind, in dem am 1. Oktober dir gegebenen Wort habe Ich dir für dich, so auch für ein jedes Andere in Meiner Liebe stehende und in Meiner Liebe sich erhaltende Kind gesagt, welcher Art die Seele jenes Bruders S, beschaffen ist und in Folge dessen auch nur solche Offenbarungen geben kann, die ihrer Reinigung ebenso bedürftig sind, als dieses seine Seele selbst benötiget.
In dem am 7. Oktober dir gegebenen Wort habe Ich ebenfalls klar und deutlich gesagt, wie ihr Alle in der Liebe euch gegenseitig zu unterftützen habt, da ihr doch Alle Meine Guade und Erbarmung benötiget; eben darum soll sich aber auch Keines von euch am Einen oder am Andern stoßen, ein Jedes von euch soll sich bemühen, durch die ihm gegebene Liebe den ihm nahe Stehenden auf den rechten Weg zu führen; das ist Christenpflicht, die Ich der Vater zu üben begehre.
Sieh, Mein Kind, mit diesem Wort habe Ich, dein Jesusvater, dir gezeigt, wie du dich zu einer jeden Zeit zu verhalten hast, um dich für Mich zu erhalten. — Darum tue, wie Ich sage. Amen.
Verhaltungs-Winke in kritischen lamenten! Empfangen durch R. L. M. am 30. Dez. 1904. So jemand aus euch irgend etwas vornehmen und tun will, und nicht weiß, ob es vor Mir recht und für ihn gut ist, der komme zu Mir in seinem Herzen, und trage Mir dem Vater ruhig und langsam sagend sein Anliegen vor, und zwar so, daß ihr jedes Wort gar wohl erwäget, und in selbstloser Hingebung Mir dem Vater anheimstellet das rechte Entscheiden, so wird es Licht in euerer Seele werden, es wird ein Empfinden das andere lösen, und euch zu einer Antwort werden, für deren Richtigkeit das Gefühl des Herzens bürget.
Ihr müsset aber jegliche Parteilichkeit und Sonder–Juteressen ausschalten, wenn ihr Mich den Vater um etwas fraget; euer Herz muß in diesem Moment frei und unbeteiligt sein, anfonst ihr zu keiner Entschiedenheit in euch kommen werdet:
Darunt gehet mit Mir dem Vater zu Rate, lasset euch führen von Meiner Liebe, deren sehendes Auge alle Tiefen durchdringt, und wenn ihr keinen Schmerz in euch empfindet, und vor ihrem Lichte nichts zu verbergen brauchet (weil es aus ihr ist), so werdet ihr sicher gehen und das Leben in euch finden.
Fühlet ihr aber, daß euer Vorhaben die Lichtprobe nicht besteht und Meine Liebe euch wehe tut, fühlet ihr, daß wenn ihr Meine Gnade und Liebe mit hinzu nehmet, ihr euch beengt fühlet, so sei es euch anheimgestellt, zu tun oder zu lassen nach euerem Empfinden. Werdet ihr der Stimme Meiner Liebe folgen, so seid ihr wohl geborgen, werdet ihr aber eueren eigenen Weg gehen, nun so geschehe euch wie ihr es wollet.
Hieraus könnet ihr aber lein Jedes) erfehen, weun ihr etwas tun wollet, wie ihr euch zu verhalten habet, um von Mir dem Vater eine rechte Antwort zu erhalten.
Tuet, wie Ich euch gezeigt habe, und ihr werder nie in einen Zweifel kommen und keinen unüberlegten Schritt zu bereuen haben. Das fagt euch euer Vater. Amen.
Gegensätze. Empfangen darch „ um 24. Dez. 104.
„Mein Vater, habe Du Erbarmen mit mir armem Kind, ich will doch nicht gegen Dich und gegen die durch Dich Berufenen auftreten; nur kann ich die Art und Weise, wie sich Brd. S. zu erkennen gibt, nicht fafsen; somtit bitte ich Dich, Vater, gib mir Licht, damit ich in Deiner Liebe erhalten bleibe, um auch Andere in diese Deine Liebe einzuführen. O mein Gott und Vater, entziehe mir Deine Gnade nicht! Dein heiliger Vater-Wille geschehe! Amen.
„Mein Kind, beruhige dich, Ich bin und bleibe in Meiner Liebe bei dir und bei einem Jeden, das in der Liebe Mich den Vater erkaunt hat.
Sieh, die Zeit ist eben da, wo der Kampf mit der Finsternis sich anch unter den Lichtkindern fühlbar zu erkennen gibt. Doch nur das allein kann und wird bestehen, das sich bei aller noch so argen Anfeindung in der kindlich reinen Liebe erhalten kann. — Kümmere dich um kein noch so großgesprochenes (großsprecherisches, wie es in blindem Wahn von gewissen Seiten ertönt), Wort als von Mir ausgehend? Du weißt und sollst wissen, daß Ich in der Stille allein zu sinden bin. Ich brauche keine besondere Lehre, um die nach Mir Verlangenden für Mich zu gewinnen; denn ein Jede, dus Mich in Meiner nie vergänglichen Liebe erkannt hat, wird Mich durch diese Meine Liebe auch finden, so aber auch wissen, was es zu tun hat, um Meinen (h. Liebe-) Willen in einer jeden Art zu erfüllen.
Alles mit Gewalt Erzwungene taugt nicht für das ewig bestehende Leben. Das einer andern Ansicht ist, soll in seinem sich selbst bildenden Wege nur weiter gehen; doch nur zu bald wird es auf Schwierigkeiten stoßen, die ihm bitter zu stehen kommen.
Somit weißt auch du, was du zu tun hast; doch ohne Kampf bleibst auch du nicht, so wie auch kein Anderes, das die Voll-Höhe zu erreichen hat. Das Mittel, um den Kampf zu bestehen, ist die Liebe, die von Mir dem Vater einem Jeden gegeben wird, der Mich in Meiner Liebe erkannt hat. (Aber Nh. nicht das Wort Liebe, sondern deren Wesen.)
Dieses Wort kannt du ohne Scheu an die Oeffentlichkeit geben. Dasselbe ist von Mir deinem Jesusvater, Der in der Stille für ein jedes nach der Wahrheit Suchende zu finden ist. Amen.
Verhaltungswinke. Empfangen durch „* am 30. Jau. 45.
„Sieh, Mein Kind, laß dir nicht bange werden. Du hast Mich den Vater, etwas anderes brauchst du nicht. Halte dich zu einer jeden Zeit nur an Mich, der Ich die Liebe bin. Ein jedes Andere lasse nur seinen eigenen Weg gehen; denn sieh, ich sorge für ein jedes Einzelne Selbst, das in der kindlich reinen Liebe zu Mir dem Vater steht.
Das durch M. K. S. herausgegebene Hest „Die Liebe“ soll dich wenig kümmern, denn sieh, auch dieses Kind steht noch in der Finsternis; dasselbe braucht noch lange Zeit, bis es sich durch die Tat derart zu erkennen gibt, als dieses durch das von ihm gegebene Wort begehrt.
Ich der Vater benütze einen jeden einzelnen Menschen, damit ders elbe in irgend einer Art für Mein Reich in seiner Liebe tätig sein kann; doch wie viele Meiner Arbeiter werden durch das, daß dieselben in ihrem eigenen Willen beharrlich bleiben, auf Abwege geführt, und bleiben in ihrem eigenen Wollen so lange gebunden, bis auch das letzte durch sie Gebundene in Meine Liebe eingegangen ist.
Somit kanust auch du beruhigt den in Meiner Liebe dir gezeigten Weg weiter gehen, ohne daß du „Licht und Lebensworte“ ? in dir aufnimmst, die in dir schon seit Anfang einen Widerwillen hervorgerufen.
Dieses ist dir auf deine Bitte von Mir deinem Jesusvater gegeben, Der Ich dich mit Meiner Liebe immer wieder aufs neue erquicken werde. Amen.
Die h. Erlöfungs-Gnade ist für Alle bereit. Empfangen durch „ om 4. April 1804. „Mein Kind, nachdem Ich dein Jesusvater dir das Wort gegeben, so daß du einen Blick in Mein Liebereich hast tun können, so sollst du für heute ein zweites Wort erhalten, das dir klar zu erkennen gibt, daß Ich dein Jesusvater Mich einem Jeden in der gleichen Art offenbaren werde, der seine Liebe ein für allemal vollstäudig Mir dem ewig bleibenden Leben zu geben bereit ist. Denn einem jeden wahr Suchenden bin Ich zur Seite, einem jeden sich Mir allein Uebergebenden stehe Ich in allen ihn berührenden Lebensverhältnissen bei, so daß ein solcher Mensch nie und nimmer allein steht, was du in übergenügender Art empfunden und miterlebt hast. Daß du selbst aber auch nicht um eine Linie Mir dem Vater näher stehst, als ein jedes Andere, das mußt du doch selbst sagen, da Ich Mich dir in Meiner Liebe durch das Wort offenbare. Somit bin Ich der Vater in gleicher Art für ein Jedes in und durch die Liebe allein zu finden. Wer nun das Verlangen in sich hat, um mit Mir in herzinnigste Berührung zu kommen, der muß eben mit voller Liebekraft in den Kampf eintreten, der ihn mit seinem eigenen nach Außen gerichteten Begehren zusammen führt. Ist die Liebe zu Mir dessen einzige Waffe, nun dann ist auch der Sieg gewiß, weil Ich dann Selbst den Schlachtplan entwerfe, und Mir als geschultem Feldherrn nie ein auch noch so gefährlicher
Kampf verloren gegangen ist. N
Darum prüfe sich ein Jedes, damit es sich die Waffe der Liebe in voller Reinheit aneignen kann. Denn durch den Sieg wird einem jeden Kämpfenden der Weg geebnet, der in das Reich des Friedens einführt. In einem jeden für Mich bis zum letzten Augenblick treu kämpfenden Kinde, wo die Entscheidung des Kampfes ausgesprochen wird, ist die innerste Herzensreinheit insoweit hergestellt, daß von da an auch kein Rückfall mehr stattfinden kann, weil Ich der Vater von der Stunde an immer mehr von der durch Mich geheiligten Stätte Besitz nehme, so daß Mein heiligster Wille einem jeden so geistig vorgeschrittenen Kinde sich klar und deutlich zu erkennen gibt, und es somit nichts anderes mehr tun kann, als eben nur das allein, was Ich der Vater für dessen ewig bleibendes Gute von urewiger Zeit Selbst angeordnet habe. Für ein Jedes bin Ich zum Leben auferstanden, für ein Jedes ist aber auch die Stunde bestimmt, wo es dem großen Liebeund Lebenskreis angeschlossen werden soll, der mit tief heiliger Begeisterung am Feste Meiner Auferstehung Mir dem Vater den heiligen Lobgesang darbringt.
Ich sage, Manches vort euch ist sich dessen uicht bewußt, was Meine Liebe allen denen bereitet, die in voller Hingebung ihr ganzes Wollen Mir allein zu opfern bereit sind. Daß Ich Mich Selbst mit aller Liebe und Lebenskraft den Menschen geopfert habe, das weiß ein Jedes, das im Glauben an Gott steht, der Ich euer Jesusvater von Ewigkeit her bin. Doch Mir in gleichem Maße dasselbe Opfer zu bringen, ohne die martervolle Kreuzigung des Fleischkörpers, das überlegen sich die meisten Mir Nachsolgenwollenden, die Meisten gehen mit ihrem Mir Nachfolgen blos bis zur Tat; doch da wo eben der eigentliche Opfertod der äußerlichen Begierde erfolgen soll, da schrecken dieselben zurück und suchen Auswege, um in irgend einer für sie leichteren Art Mir in den Willen zu kommen. Doch Ich habe gesagt, die Pforte ist eng, der Weg schmal und mit mancherlei Beschwerden erfüllt, der
in Mein Reich einführt, doch einen anderen Weg gibt es auch nicht. Wer
nun diesen nicht gehen will oder nicht gehen kann, weil seine Liebe noch nicht so kindlich rein gestaltet ist, für den ist das gegebene Ostergescheuk noch nicht bestimmt.
Doch Meine Auferstehung ruft euch Allen aufs neue zu: „Kommet in der Liebe durch euer herzinnigstes Verlaugen zu Mir dem Vater, damit Ich ein Jedes Selbst in den großen Lichtund Lebenskreis einführe, wo alle in der Liebe zu Mir Stehenden Mein Leben und Sterben auf Erden in seinem vollen Wert erkennen und darum es für alle Ewigkeit hoch und heilig halten. Diefes von deinem Jesusvater für diese Morgenstunde. Amen.
Zeitgemäße Winke vom h. Vater. Empfangen durch „* am 25. Jebr. 105.
„Sieh, Mein Kind, auch in dieser Angelegenheit will Ich der Vater zu dir sprechen. Somit höre, was Ich dir sage: Alles das, wie sich diefes durch das Eingreifen Meines Gegners jetzt zu erkennen gibt, soll weder dich noch ein anderes nach der Wahrheit suchende Kind beschweren; denn Ich bin bei einem Jeden, das die reine Liebe für Mich in sich hat. Mein Gegner hält eben jetzt seinen Triumphzug durch das Reich, welches die Vergänglichkeit in sich faßt. Alle diejenigen, die ihm in seinem Siegesgeschrei nachfolgen, sind eben die blinden Toren, die bei Meinem zweiten Kommen kein Oel in ihren Lampen haben, und dann trotz ihres in sich aufgenommenen vermeintlichen Lichtes im Dunkeln bleiben werden. (Matth. 25, 2—4 ff.) Darum verhalte sich Jedes, welches in die reine Liebe sich einzuleben sucht, stille und folge nur Meinem Begehren allein, das sich in eines jeden nach der Wahrheit suchenden Herzen zu erkennen gibt.
Ich der Vater bin für Alle zu finden, denn Meine Liebe umfaßt alle Lebewesen; doch dasjenige, das Prich im Aeußern sucht oder das sich selbst in den Vordergrund zu drängen sucht, wird Mich nicht finden, trotzdem dasselbe in dem (Wahn-) Glauben lebt, in sich Liebe für Mich zu haben.
Je ruhiger ein Mich Suchendes sich verhält, desto sicherer geht dasselbe auf dem ihm durch Mich gezeigten Weg. Dieses zu wissen, ist für ein Jedes notwendig. Das viele Schreien in Meiner Liebesache, um dieselbe (NB. vor der rechten Zeit) unter die Menschen zu streuen, bringt wenig gesegneten Erfolg, weil bei all solchem Vorgehen die eigenen Interessen mehr im Auge behalten werden, als Meine Liebesache selbst. Somit follst du wisfen, daß auch Mein Mir treu dienendes Kind L. in all
seinem Vorgehen von Mir dem Vater reich gesegnet ist, selbst daun, wenn
es durch seine Arbeitslast sehr oft in drückende Lebenslagen eintreten muß; doch zur rechten Zeit weiß Ich immer, in welcher Art Ich der Vater bei ihm helfend einzugreifen habe. Darum vertraue auch in diesem Fall nur Mir dem Vater allein, der Ich noch immer ein jedes Mich liebende Kind zu erhalten gewußt habe. Amen. Dein Jesusvater.
Eine sanfte Zuß predigt. Empfangen durch J. K. F. am 2. März 19085. So schreibe nur Mein Kind. Ich bin ja in der Meinen Mitte, Und lenke jeden ihrer Schritte, Und zeige in dem kleinsten Fall, Daß Ich bei Euch bin überall. Nur müßt das Eine ihr versteh'n, Wenn ihr wollt Meine Wege geh'n, Da müsset ihr vor allen Dingen Mir euer Ich zum Opfer bringen.
Ihr denket, das sei längst gescheh'n; Doch wollen wir das erst noch seh'n. Denn das sind so geheime Dinge, Die Ich aus helle Licht da bringe, Daß sie oft selber freind euch sind, Weil ihr im Geiste noch gar blind, Und ihr noch mehr am Aeußern klebet, Als nach dem Geiste in euch strebet. Und sehet, weil dem also ist — Verleig: Ich euch noch kurze Frist, Und deck' euch auf die Schäden all', Die bringen würden euch zu Fall. Es sind so manche kleine Dinge, Die Ich vors Geistesaug' euch bringe, Wenn ihr wollt merken auf Mein Wort, So müssen diese alle fort. Da sind zunächst die Zuugenfünden, Die sich in Menge noch vorfinden, Selbst unter Meiner Kinderschar Ist blanke Wahrheit stets sehr rar. Und was wird nur dem Schein gehuldigt, Wie Mancher ungerecht beschuldigt, Wie viel des Guten unterlassen. Ja seht, ihr könnet es kaum fassen, Trotz aller Liebe, die Ich spende, Sind träg die Füße, träg die Hände. Ja träg die Herzen, sich zu heben, Wenn Ich will spenden neues Leben. Nur wenn die Welt zum Aufbruch mahnt Ulnd ihre Weise macht bekannt, Da rührt sich alles, jung und alt, Und doch läßt ihre Lust so kalt. Noch vieles wäre da zu sagen In diesen unruh'vollen Tagen,
Was sich vollzieht vor Meinen Augen, Doch würd' euch folches nimmer taugen, Ihr sehet selber ja genug Der Meuschen Bosheit und Betrug,
Und stehet oft verwundert still Und fraget: „Herr, war das dein Will'? „Dein Will', o nein, der war es nicht, Doch lesen wir in der Geschicht'! „Im alten wie im neuen Bunde Gabst du aus Deinem heil'gen Munde „Den Menschen Freiheit! welch ein Wort! Es tönet ewig in uns fort, „Nur weil wir volle Freiheit haben Kannst du die höchste aller Gaben „Uẽs auch nur bieten ohne Zwang, Fasi macht es uns're Herzen bang, „Wir möchten nie aus freiem Willen Getreu Dein heilig Wort erfüllen, „Und darum möchten lieber wir Den ganzen Willen geben Dir!
„Und gar nichts unser eigen nennen Bis wir mit Herz und Mund bekennen: „Nuu find wir Dein, mit Leib und Seel! Und preisen Dich Imauuel.“
Nun habt die Löse ihr gefunden, Die eure Seele läßt gesunden,
Gebt euren Willen ihr zurück, Dann steht euch frei der Weg zum Glück; Dann stehn euch alle Türen offen, Dann dürft ihr nicht mehr leise hoffen, Nein, voll Gewißheit nehmen an All das, was Ich für euch getan. Daun seid ihr schutdlos, ohne Fehl, Gereiniget an Leib und Seel,
Und als erlöste freie Schar Könnt ihr Mich loben immerdar. N
Seht ihr nun endlich ein den Segen, Den Ich auf allen euren Wegen
Euch bringe in so vollem Maß, Dann lobet Mich ohn' Unterlaß.
Und wenn ihr also tut fürwahr. Daun will Ich schreiben immerdar Die größte Schuld mit eig'ner Haud, So wie vor Zeiten — in den Sand. — Nun denket nicht mehr hin und her: „Wie schwer ist doch des Vaters Lehr“,
Nein, gebt euch Mir mit voller Lnst Und sinket an des Vaters Brust; Dann wird euch leicht d. schwerfte Pflicht, Wenn ihr vergesset Meiner nicht! Daun seid ihr nicht mehr so gebunden, Nein wahrhaft frei durch Jesu Wunden. O darum lobt und preiset heut Die heilige Barmherzigkeit,
Und singet frohe Danleslieder, Daß ich als Mein erkenn' ench wieder. —
Ja, liebe Kinder, bleihet Mein in Ewigkeit. Das sagt euch euer Vater mit dem Segen. Amen.
Textgrundlage: bereitgestellte historische Ausgabe. Originalscan · PDF-Seite 66 →
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