661. Im All ertönt das Wort und das Wort ist Liebe
Mein Kind, du bist nicht alleine. In der Versammlung deines Wesens in Mir bist du eins mit dem All. Diese Verschmelzung und Einswerdung mit allem, was ist, ist die Einkehr und Einheit mit mir. Du sammelst dich im "Ich bin" und in diesem Brennpunkt deiner Mitte bist du eins mit Mir, verschwimmt die Differenz, kehrst du in die Einheit zurück, wie der Regentropfen, der ins Meer fällt. Dort, in diesem Brennpunkt, kannst du nicht alleine sein, auch wenn du einsam bist und dem Äußeren nach alleine da stehst, bist du doch All-eins, eins mit dem All, eins mit Meinem und deinem Kosmos, eine Verschmelzung mit Mir. So stehe still, innerlich ganz still, wie der Baum in der stillen Luft der heißen Sonnenglut des Sommers. Unbeweglich still und doch vibrierend im Gleichklang mit dem All. Laß dich in diesen Punkt fallen, Mein Kind, und überwinde endgültig die Trennung. Ich bin, der Ich bin und du bist selbst "Ich bin" und darin in und mit allem eins. Hier bist du verwurzelt und verankert in Mir. Du bist in diesem Punkt Gott und Wort und Tat, schöpfungsgeeint, all-eins mit Mir. So laß dich fallen, du, Mein Tropfen, in das unendliche und unermeßliche Meer Meiner Liebe. Eins mit Mir in der Liebe, der Weisheit und der Kraft. Bleibe in diesem Brennpunkt, im Herzenzmittelpunkt Meines Wesens, als Mein Kind, Meine Tochter, eines Wesens mit dem Vater. So schweige und ruhe und erwarte nicht mehr. Wachse und entfalte dich in dieser Einheit der Alleinheit mit deinem Stammbaum, der Wurzel Jesse, mit dem Weinstock, mit Mir, deinem Ursprung und Ausgang. Sei still! Halte still! Lausche und vernimm das Wort aller Worte – Liebe!
Amen
FG. 08.07.2010, 13.45-16.05 Uhr
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