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Diätetisches I.

Was deine zweite Frage betrifft, wegen Angabe der speziellen Nahrungsmittel, welche dem Menschen Gesundheit und langes Leben verschaffen sollten, so will Ich dir bloß sagen, dass, was auch der Mensch noch erfinden und aushegen wird, um den Gaumen zu kitzeln, was er noch in seiner Küche als Speisen bereiten wird, so steht er doch auch nur im Kleinsten hinter Meiner Küche zurück, wo Ich schon im Vornherein am besten wusste, wie Früchte ausgereift werden müssen, um dem Menschen nützlich zu sein!
Siehe, als Ich den ersten Menschen auf diese Erde setzte, so war dieses Band schon längst geflochten, welche ihn an die Erde, und die Erde an den Menschen knüpfte; sie waren Beide reziprok (wechselseitig), eines für das andere da, und so in Harmonie hatte die Erde Produkte welche den Menschen heilsam waren, und hatte der Mensch Organe, welche die Produkte der Erde zu seinem Ich assimilieren konnten!
Dass die Menschen mit der Zeit von diesem (Ur-)Regime (der ur-natürlichen Lebensweise, d.h. der wahren, nicht gerade so einseitig wie die heutigen Vegetarier‑Apostel meinen. D. Hsg.) abwichen, dass sie allerlei als Nahrungsmittel nahmen, alles dieses mussten sie selbst wieder durch Krankheiten und kürzeres Leben bezahlen.
Und wie Ich jetzt wieder euch allen geistige Speise auftische und eure verdorbenen Seelen wieder an’s Einfache, an’s allein Heilsame gewöhnen will, ebenso sollet ihr auch im Essen und Trinken wieder zur Einfachheit zurückkehren; so wird dann wieder das primitive Verhältnis zwischen Erde und Menschen angebahnt und von Einzelnen erreicht werden; und wie die ganze seelische Welt bis zu Meiner Darniederkunft geistig wieder auf den Normalzustand zurückgeführt werden wird, ebenso wird euch auch eine einfache, naturgemäße Kost wieder in den Besitz derjenigen Kräfte bringen, welche die Menschheit nach und nach verloren hat. –
Hier, Mein Sohn, hast du auch diese Frage geistig erörtert. Trachte nach Einfachheit im geistigen wie im körperlichen Leben, und du wirst deine eigenen Gehör- und Gesichts-Organe verfeinern, wirst die dich umgebende Natur wieder besser verstehen lernen, und wenn auch einst der Augenblick kommt, wo die Erde das dir Geliehene zurückfordert, so wird dieser Augenblick kein Zerreißen, sondern ein sanftes Lösen jener Bande sein, welche dich von Geburt an an diese Erde gebunden hatten, und du wirst frei als seelisches Wesen deine Wege zur Vervollkommnung weitergehen, unbekümmert um das, was dich einst an die Erde gebunden, und ihr zu weiterem Verbrauch wieder übergeben wurde!
So wie die Organisation einer Zukunftskirche nur des Menschen Herz sein wird, wo bloß Ich als Nahrung aufgenommen werde, ebenso wird in jener Zeit auch eueren Magen nur nach dem gelüsten, was in Meiner Küche mit Meiner Sonne und Meiner Liebeswärme ausgezeitigt wurde. Strebe nach Einfachheit in Beidem, und du wirst selbst einfach einst nichts in dir beherbergen und besitzen wollen, als Den, Der dir diese Worte schickt, auf dass du Ihn und Seine Natur und ganze Schöpfung besser beurteilen und verstehen mögest!
Amen!

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