631. Mein Haus ist ein Bethaus und keine Räuberhöhle
Wenn Ich Meine Wohnung in eurem Herzen nehme, und euer Herz der einzige Mir wohlgefällige Tempel ist, und ich auch nur dort angebetet werde, dann ist doch euer Herz Mein Haus, Mein Bethaus. Doch ihr habt es zu einer Räuberhöhle gemacht, und Meine Reinigung des Tempels zu Jerusalem zu Meiner Lebenszeit, ist eine Vorbildung zu dem, was heute zu geschehen hat, ehe Ich Wohnung nehmen kann in den Herzen der Menschen. So hast du Mich gerade angefleht, daß Ich Meinen Heiligen Geist in die Herzen aller Menschen geben möge, damit es darin hell und licht werde. Die Kraft und der Segen Meines Heiligen Geistes steht den Menschen überall zur Verfügung. Doch es ist kein Platz in ihren Herzen, und ihre Räuberhöhle müssen sie schon selbst ausräumen und reinigen. So siehe, Mein Kind, ist es für Mich nicht so einfach, Deine Bitte zu erhören, Doch um. deiner Liebe willen klopfe Ich lauter an den Herzen an, doch auch dann will Mich der Mensch nicht hören, der in seinen Ohren den Stöpsel der Welt stecken hat, dessen ohrenbetäubendes Geschrei jeden Ton der Harmonie überschreit und nur Unglück, Krankheit, Not und Tod noch ein Halt und ein Anhalten ermöglichen. Daher muß Ich ganz andere Mittel und Wege gebrauchen, um dem Toben dieser Hölle Einhalt zu gebieten. Doch will Ich die betenden Herzen und Hände Meiner wahren Kinder stützen, stärken und ermutigen und sie dazu ermuntern, im Gebet für die Weltkinder nicht nachzulassen, damit Meine Liebe und Geduld noch das Höchste versucht aus Meiner Weisheit heraus den Untergang der Welt liebmöglichst abzufedern und noch über die Paradiesesschwelle zu tragen, was sich noch schleppen läßt.
Die Not bewegt doch manches Herz, die Hand zu Mir zu erheben, und dann greift euer Gebet als Gnade dem Mitbruder und der Mitschwester unter die Arme. Doch reinigen müssen sie ihr Herzenshaus selbst. Ich kann zwar die Händler und Wechsler aus dem Haus treiben und ihre Tische umwerfen, doch der Tempel wird von Mir nicht gereinigt. Und ob ihr darüber empört seid und die Räuber nachher wieder hinein laßt, liegt ganz alleine bei euch. Doch kein Gebet Meiner Kinder zu Mir geht verloren, und Ich weiß, wer von den Fürbitten profitiert und Meiner Gnade aus Erbarmung und auf Wunsch Meiner Kinder Meiner Hilfe würdig ist. Doch ihr kommt nicht daran vorbei, euer Herz zu reinigen, ob hier oder erst im Jenseits, denn der heilige Gott kann nur der Reinheit begegnen und Wohnung nehmen nur im Hause des Vaters, d.h. in einem Herzen, dessen Liebeflamme zum Vater brennt und dessen Wort vernommen wird, und mit der Kraft des heiligen Gottesgeistes in die Tat umgesetzt wird.
Daher betet, Meine Kinder, Ich brauche die Beter und reinigt euer Herz, damit ihr würdig werdet der Vereinigung mit eurem Christus in der Wiedergeburt des Geistes.
Amen
FG. 21.03.2010, 14.30-17.05 Uhr
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