← Zurück zu „Vaterbriefe Band 3“

48. – Ein Vatergruß

48. – Ein Vatergruß.

Den 11. September 1885.
 
Meine lieben Kinder!

Wenn ein Kind oder ein Sohn auf die Reise geht, um ein Geschäft abzumachen oder zu besorgen mit des Vaters Einverständnis, so begleitet ihn dessen Liebe und Segen, und der Vater wird nicht unterlassen an denselben zu schreiben; so geht es nun heute auch Mir, Ich will Meinem leiben Sohne E., welcher in Meinem Namen auszog, gleichfalls einige Worte zuschicken, um demselben eine kindliche Freude zu machen; es ist so auch ein äußeres Zeichen Meiner Liebe (selbst) bei Meinen wahren Kindern nötig, und dasselbe gewähre Ich gerne.

Also Mein lieber Sohn! Du bist in Meinem Namen ausgezogen, mit zartem Gewissen, ob du durch dieses Hilfesuchen nicht gegen Meinen Willen handelst, weil du dir vorgenommen – mit stiller Ergebung Alles zu erdulden, was Meine Liebe dir auflegt; nun sage Ich dir, dieses Unternehmen deiner Reise nach Hilfe wird dir deine Liebe zu Mir nicht verringern, sondern vermehren, wenn du klar erschauen darfst, mit welchen Wundergaben Ich die Menschen ausrüstete, damit sie sich gegenseitig dienen können. So will Ich nun diese Zeit, wo du frei von allen anderen Geshcäften dich ganz in Meine Reichsordnung hineinleben kannst, geistig und leiblich segnen, nicht allein an dir, sondern auch an Solchen, die um dich sind, und weil du wohl weißt, daß der Segen ein unsichtbares Gut ist, so wünsche nicht, denselben nach außen bemerken zu können, sondern halte es wie Ich, Der sich befriedigen lässt durch schwaches Wollen, und durch Seine Liebe das Wollen groß und kräftig zu machen bemüht ist.

Amen! So grüße Ich dich mit voller Vaterliebe – als dein himmlischer Vater.

← Zurück zu „Vaterbriefe Band 3“