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„ICH habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer!“

„ICH habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer!“

Dazu der Nachsatz: „Hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt!“ Wer wohl anders, liebe Lichtgeschwister auf der Welt, kann von der Barmherzigkeit so Hohes reden als der VATER, der sie selber ist? Und sagt es hier der Heiland, könnte Er dann etwas anderes sein als der Höchste, der Schöpfer, Priester, Gott und Vater?!

Wie leicht fällt der Mensch ein Urteil in Erbarmungslosigkeit und verdammt, fraglos, wie seine Seele denn beschaffen sei. Ja, sobald man merkt, man hätte allzu rasch verdammt, dann versucht man, sich durch Opfer vor dem Höchsten reinzuwaschen.

Fragt nicht, ob der Herr, der Vater es besieht! Erst prüfen, meine lieben Leute, dann urteilen, wenn — es eines Urteils überhaupt bedarf! Ist das Gericht dem Höchsten nicht allein? Stellt euch selber ins Gericht; und jeder, der sich irrt, wird wieder aufgerichtet, gerade —‚ heimgerichtet: denn das ist URs heiliges Gericht!

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