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„HERR, bis DU es, so heiß‘ mich zu Dir kommen auf dem Wasser.“

„HERR, bis DU es, so heiß‘ mich zu Dir kommen auf dem Wasser.“

Ihr Lieben auf der Welt, geht es euch nicht manchmal ebenso? Und trifft‘s für euch nicht zu, wenn der Herr ‚du Kleingläubiger‘ sagt? Habt ihr sozusagen die Gewißheit: Gott steht mir bei!, dann reckt ihr eure Hände aus und klammert euch an Seinem Segen fest.

Weshalb zweifelt ihr, trotz Wissen: ‚Unser Vater ist im Himmel; Er kann schaffen, was Er will!‘ Steht wie oft die Welt im Vordergrund, euere eigene, weil es keine andere gibt, so bedenkt das Wort: „Die Welt vergeht mit ihrer Lust!“ Ein Planet, des Schöpfers hochgesegnetes Gebilde, kann gar nicht sündigen, gerät auf keinen Abweg. Wie jeder Allraumkörper seine festgefügten Bahnen zieht, so auch der heilige Herrschaftswille eueres, unseres Gottes.

Das Gnadengleichnis: ER steht auf dem Wasser, Zeichen ewiger Lebendigkeit. Dorthin sollt ihr gehen, nicht aber mit der Frage: ‚Herr, bist Du es denn auch?‘ Glaubt und geht, und allzeit werdet ihr zum Vater kommen, dem Heiligen der Barmherzigkeit!

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