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43.- Trost in der Missionsarbeit

43.- Trost in der Missionsarbeit

Den 7. Dezember 1884.

Mein lieber Sohn!

Zage nicht, wenn es dir nicht gelingen will, das Opfer, das du mir auf den Altar legen wolltest, weiter zu tragen, bis daß es von Meiner Flamme der Liebe ergriffen als reines Feuer aufgelodert wäre. Es war zu schwer für dich, hat deine eigene Kraft überstiegen. Du weißt ja, daß Ich bei solchen Fällen und Darbringungen das Herz ansehe, welches opfern wollte, Mir zu einem süßen Geruche; doch kann Ich es, so lange dasselbe Opfer nicht nach dem Gesetze Mosis gereinigt worden ist, was dort vorbildlich beschrieben ist, oft nicht annehmen, bis Ich es Selbst zubereite nach Meinem Willen; wo freilich oft noch mit starkem Messer geputzt werden muss; wenn aber dies geschieht, so hat der da opfert keine Verantwortung mehr für die Reinigung, weil Ich dieselbe Selbst übernehme. Also auch bei dir ist es hier der Fall; du hast es mit größerer Entsagung Mir übergeben, als dir bewußt ist, und somit dich des Segens würdig gemacht, welchen Ich solchen Knechten in Meinem Reiche verheißen habe; allein was Mir übergeben ist, das verwalte Ich nun Selbst, weil Ich die besten Mittel zu treffen weiß. Zweifele nicht an Meiner Liebe, wenn dir die Reinigung dann hart vorkommt, hernach wirst du Mich sehen. So prüfe dich, wie weit du noch dein Zutun für nötig findest, und prüfe dein Vertrauen zu Meiner Liebe, mehr brauche Ich dir nicht Winke zu geben, der göttliche Geist wird sich nicht von äußeren Umständen abhängig machen, jedoch handle frei!

(Bezieht sich auf eine misslungene Missionsarbeit, diese Seele war eben noch nicht reif dafür. D. Hsg.)

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