49.- Bei Anwesenheit von Spiritisten gegeben.
Den 18. Oktober 1885.
Meine lieben Kinder!
Ihr seid hier versammelt, um geistigen Gewinn zu machen, und möchtet euch jenseitige Bekannte zum Verkehr wünschen; so frage Ich euch: Bin Ich noch nicht der Allerbekannteste unter euch? bangt es euch nicht, wenn Ich als Bruder in eure Mitte trete? und euch Meine Verheißungen wiederhole: Ich will euch heben und tragen bis ins Alter, und bis ihr grau werdet, so ihr Mir treu bleibet, und jeden Tag aufs Neue zu Mir kommet! denn sehet, Ich will Menschenfischer aus euch machen. Ich habe diesen Meinen Sohn heute hierher berufen, um Selbst mit ihm zu reden; denn siehe, lieber Sohn, du hast noch eine Schule vor dir; deine geistige Ausstattung hat der Fürst der Finsternis schon lange erkannt, und suchte dieselbe zu verderben, damit du nicht als Mein Werkzeug dich ausbilden sollst (können); allein Ich spreche (zu rechter Zeit) Mein „Bis hierher“ dazu, und werde auch nach Außen deine Verhältnisse so ordnen, daß du weniger in die Sphäre böser Geister kommst.
Befleißige du dich aber der inneren Ruhe, und des wahren kindlichen Vertrauens zu Mir. Schreibe nicht (med.), bis du von Mir weitere Winke erhältst; denn es sind böse Geister, Fluidräuber, die dich dabei umlagern; daher gib ihnen keine Gelegenheit dazu, was der Fall wäre, wenn du nun schreibst; pausiere also, bis du mit mehr Liebe dich ganz in Meine Arme werfen kannst, und also der Feind sich an dir verrechnet. Es gehört eine Kraft nach Innen und Außen dazu, solch mächtigem Andrange zu widerstehen, besonders wenn er in Engelsgestalt (d. h. in individuell angenehmer oder einschmeichelnder, bestechender Form) kommt. Hoffe und glaube, daß Ich Mein Pfund bei dir nicht vergraben lasse, aber übergib Mir deinen Willen (Sprüche 23, 26.), du wirst es später nie bereuen. Bete für Solche, welche dich hassen, und stärke dich bei dem Gedanken, daß dir Unrecht getan wird, mit dem Aufblick zu Mir am Kreuze!
Amen! Amen! Amen! Dein Vater Jesus.
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