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„Haltet stille! – im Vertrauen.“

17.  – 7. November 1877  „Haltet stille! – im Vertrauen.“
 
Mein liebes Kind! Du sollst dich ganz zu Mir halten, Ich gebe dir jeden Tag die nötige Kraft, bleibe nur fest auf dem, was du in deinem Innern dir vorgenommen hast. Daß du so sehr betrübt bist über den (langsamen) Missionsweg, kommt daher, weil du noch zu wenig Vertrauen auf Mich hast, und nicht genug fassen kannst Meine große Liebe zu dir, welche dich immer mehr läutern muß, bis du tauglich bist, Mir mehr zu leisten. Du willst oft mit Gewalt den Vorhang der Zukunft zerreißen und stürmisch den Erfolg Meiner Worte sehen. Siehe, Ich bin ein Gott der Ordnung, der Geduld, der Langmut! Meine Langmut ist es, die auch dich trägt, und Meine Liebe, welche dich erzieht und dich seither väterlich geleitet hat, und auch ferner Ihre Hand nicht von dir abziehen wird, so wie Ich auch allen unter euch ein Vater sein will; wenn gleich ihr oft andere Wege wählet, als die, welche Ich euch vorzeichnete; da muß Ich dann andere Mittel anwenden, bis ihr Mein Herz wieder mehr findet; aber darum hat Meine Liebe zu euch sich nicht verändert, sondern nur ihr selbst entfernet euch oft von Mir, und fühlet sie deshalb zu solchen Zeiten weniger. Amen!

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