18. – 10. November 1877 „Nicht du – sondern Ich!“
Liebe Kinder! Du sollst jetzt deine Zeit wieder mehr Mir widmen, Ich werde dir Kraft und Freudigkeit dazu geben, und du wirst Meine Nähe zu fühlen haben. Laß dich nicht beirren, als ob du zu unfähig wärest und zu unwissend. Ich will ja nicht dein eigenes Gemisch in Meinem Worte, sondern du sollst das schreiben, was andere in ihrem Herzen empfinden, zum Zeugnisse für alle, dass es Mein Geist ist, Der euch alle zu durchdringen sucht. Ihr sollet durch solche Mitteilungen Meine Einwirkung auf euch erkennen, und dass ihr alle durch Mich mit einander verbunden seid; darum nur einzelne unter euch schreiben sollen, dagegen die andern Geschwister euch prüfend, durch die innere Stimme erleuchtet, euch beistehen sollen.
Darum fahre fort, in der Liebe das zu tun, was du dankbar von Mir als Gnadengeschenk angenommen hast; es wird dir und deinen Geschwistern zum Segen werden, und du wirst den Zuwachs bald erkennen, welcher euch allen dadurch an eurer geistigen Liebe zuteil wird.
Daß du so sehr arm dich fühlst, kommt von deinen äußeren Geschäften oft her, und darum bist du auch jetzt so bekümmert, ob du weiter machen kannst; glaube, dass Ich als Vater besser weiß, wie viel du zu leisten im Stande bist, vertraue auf Meine Durchhilfe, welche dir bisher in reichem Maße zuteil geworden ist, und übe dich in der Geduld und Sanftmut, welche dir noch abgeht. Dein treuer Vater. Amen!
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„Nicht du – sondern Ich!“
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