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„Wenn ihr dann schreien werdet über euere Könige, wird der HERR zu derselben…

„Wenn ihr dann schreien werdet über euere Könige, wird der HERR zu derselben Zeit euch nicht erhören!“

Das war einst und ist auch heute und wird wohl so lange die Materie beherrschen, solang der Mensch sich seinem Gott nicht beugt, seine Weltgelüste nicht bezwingt.

Wie vieles, frage ich, stellt man über jenes Höchste, das das Leben bringt, erhält und zur Vollendung führen kann? Wer sich ‚seinen König‘, nämlich seine Lüste am Vergänglichen erwählt und zu seinem Herrscher macht, der wird zu eben ‚dieser Zeit‘ vergeblich nach der Hilfe Gottes rufen. Nicht, o merkt es euch!, weil GOTT, der VATER, Seine Ohren zugebunden hätte. Durch selbsterwecktes Leid wird der Mensch am ehesten befreit; denn das ist Gottes väterliche Waltung, Seine Güte, Seine Hilfe, Seine große herzliche Barmherzigkeit. Legt eure Könige, die Götzen, flink zur Seite, und Gott begegnet euch mit Seinem Liebelicht.

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