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„Es ist der HERR; Er tue, was Ihm wohlgefällt!“

„Es ist der HERR; Er tue, was Ihm wohlgefällt!“

Eine Hingabe an des Höchsten Willen sondersgleichen! Ach, liebe Menschen dieser Welt, ihr hebt eueren Willen hoch empor, ja, viele möchten ihn über Gottes hehren Schöpferwillen stellen in der Anmaßung, GOTT müsse eueren freien Willen achten — und — Sich demselben beugen. Wer da glaubt, sein Wille wäre völlig frei, weil ja GOTT ihm diesen Willen gab, der hat ihn selber sich zerstört. O, er mag tun und lassen, was er will, mag sich in Dünkelhaftigkeit erheben — nichts, nichts von allem trägt er einmal über seine letzte Lebensschwelle, wo der Tod das äußerliche Leben löscht. Und dann — Muß die arme Seele merken, daß über seinem Denken, seinem Wollen, Gottes WILLE ihn bewahrte vor dem letzten Untergang, wo die Seele kaum noch einen Lebensodem hat. Nichts bleibt zurück in leeren Händen als dann das ‚Zu spät erkannt‘!

Stellt euren Willen unter Gottes hehren Herrschaftswillen, und ihr seid frei, wie niemals von dem Menschen zu erträumen ist.

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