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„Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN!“

„Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN!“

Ein freudiges Bekenntnis einer Frau. Fröhlich! Nichts liegt darin als auch nur ein Schatten einer Lust der Welt, wie der Heiland es gesagt: ‚Die Welt vergeht mit ihrer Lust!‘ Kann man auch im Leiden fröhlich sein, getröstet und erhoben, und man weiß: was auch das Leben der Materie mit sich bringt: In GOTT geborgen sein frohlockt das Herz, die Seele freut sich, der Geist betet an! Das ist jene wahre Fröhlichkeit, die einst zu einem Lichtgebet geworden war, die Hingabe an den Heiligen.

Denn sich vom einzigen Sohn zu trennen, um ihn dem Dienst an GOTT zu weihen, das war menschlich eine hohe Opfergabe.

Doch nicht das allein macht fröhlich. Auch anderes dahinzugeben, sich vom Liebgewordenen zu trennen in und nach der Erkenntnis: ist noch so vieles abzulegen, wenn ich dem Höchsten, meinem Gott und Herrn zu dienen willig bin, sein will; denn das Wollen ist wohl leicht, aber das Vollbringen ist der Stein, den man erst zur Seite räumen muß, um einst unbeschwert Sankt Sanktuarium zu betreten, URs Heiligtum im Lichtgefilde. Wollt ihr auch gern hin?

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