Kapitel 21, 9-27
Das zweite Zeitbild befaßt sich mit der Vollendung, nämlich: Alle Reichsherrlichkeit die sich vordem aneinanderschloß, eines an das andere, wird in höchster Ausgeglichenheit der stehenden und waltenden Macht gezeigt. Und das im wundersamen, herrlichen Gesicht.
‚Und es kam einer zu mir von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen voll der letzten sieben Plagen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir das Weib zeigen, die Braut des Lammes. Und er führte mich hin im Geist auf einen großen nnd hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, herniederfahren aus dem Himmel von Gott, die hatte die Herrlichkeit Gottes. Und ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem hellen Jaspis.‘
Der Engel ist der Fürst des Ernstes und kein Schalenträger. Denn wichtig ist zu wissen, daß der Ernst der eigentliche Begründer des Opfers war. Auf die hocherhabene Bündnisgnade ist das Neue aufgerichtet. Der Hinweis auf die Plagen geht vom Seher aus, damit der Fürst erkenntlich wird. Komm! Wieder eine Sprosse höher. O wollten alle dieses ‚Komm’ auch für sich selber richtig deuten! Komm, laß dich‘s nicht verdrießen, in das All-Licht einzudringen; komm, folge deinem Engel, er Führt dich recht!
Das Weib = Gemeinde der Heiligen; Braut des Lammes = durch CHRISTUS heimgebrachte Schöpfung. Der Berg = feste Erkenntnis, hat zwei Prädikate: groß = Gesamt-Ausmaß; hoch = zur Höhe lührend. Insgesamt die Erlösung. Zugleich ist der Berg der sechste Tag, auf dessen Zinne der siebente ersteht. Es liegt höher, weil ‚es’ herniederfährt, ein Zeichen, daß es über dem großen und hohen Berge thront.
Das neue Jerusalem! Sein Name vorausverkündet als Glanz und Licht der Fackel, als schöne Krone in des Herrn Hand (Jes. 62, 1-5). O Barmherzigkeit, leuchtend aus den Sieben, hehrer Feiertag! In dir ersteht die Stadt „Licht-Heilig“!
Licht = neuer Morgen (Morgenstern-Jaspis); und Heilig wie der ganz offenbar gewordener UR! Und so über alle Maßen wunderbar ist dieses Bild, daß der sonst wortkarge Seher zweimal davon spricht, erst in seinem eigenen Bericht und nun in seiner Himmelsschau (2, 10 und 11).
Was UR gibt, ist das erträgliche Gnadenmaß von aller Herrlichkeit wie auch vom Gericht. Dieses ‚Gnadenmaß fährt hernieder. Von der Ordnung gewogen, macht es alle Kinder zur geschmückten Braut, die im ‚Tempel zu Licht-Heilig‘ der erhabenen Barmherzigkeit, gleichbedeutend dem Christuswerk, anvermählt werden wird.
Johannes kann die schöne Stadt beschreiben; jedoch aufzudeuten, was dem hohen Feiertage gilt, entspricht nicht dem Gnadenmaß des Augenblicks. Aus diesem Grunde wird es nur gezeigt. Was zu erkennen ist, soll dem Letztweg gelten, weil auf diesem es des Heilandsrufes ‚Komm‘ bedarf.
‚Und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel, und Namen darauf geschrieben, nämlich der zwölf Geschlechter der Kinder Israel.’ Die große und hohe Mauer entspricht dem großen und hohen Berg, aber auch Einfriedung. Zwölf Tore = Grundstrahlen, drei an jeder Seite je aus einer UR-Herzkammer und zwar: Güte, Demut, Reinheit; Gnade Kraft, Wahrheit; Langmut, Friede, Erkenntnis; Sanftmut, Freude, Hingabe. Die zwölf Engel tragen heilige Verbindungszeichen. Güte = Lebenssonne, Demut = Flamme, Reinheit = Taube; Gnade = Bundesbogen, Kraft = weißes Pferd, Wahrheit = Morgenstern; Langmut = Mantel, Friede = Palme, Erkenntnis = Buch; Sanftmut = Lamm, Freude = vierblättrige Rose, Hingabe = Herz.
So geht man ein ins Reich. Die zwölf Geschlechter Israels sind nicht das Erdenvolk. Sondern: Israel = Sieger (1. Mo. 32, 29), geistig hervorgegangen aus den 24 Ältesten, deren je zwei als Sinnbild des Duals — UR und Sein Werk — ein Tor durch einen Strahl und dessen Zeichen auftun und bewachen. Eine Frage, ob es der Mauer eigentlich bedarf, wenn doch Tod und Hölle aufgehoben sind, wäre sehr kurzsichtig gestellt. Denn Mauer beddeutet ‚Grenzraum und eine diesem eingeordnete Zeit‘. Jeder Schöpfungstag hat seine Mauer = Raum und Zeit, Anfang und Ende.
‚Vom Morgen drei Tore, von Mitternacht drei Tore, von Mittag drei Tore, vom Abend drei Tore.‘ Am Morgen schuf der Schöpfer einen Grund, auf dem schon aus heiliger Nacht die Höhe der Vollendung ruht, aus der der Priester segnend wirkt. Am Mittag hatte sich der Fall am weitesten verloren, und Gott steigt aus Seiner Höhe nieder zu der Armut, um als Vater Sein Kind-Werk dem Feierabend zuzuführen. Die Reihenfolge hat also eine Sinngebung. Drei Tore in jeder Mauerseite = jede der vier Wesenheiten trägt die drei anderen in sich: UR, der Einige! An anderer Stelle wird noch davon zu sagen sein.
‚Die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die Namen der zwölf Apostel des Lammes.‘ Die Grundsteine sind die vorgenannten Grundstrahlungen, und die Apostel Wurzelstämme himmlisdier Geschlechter. Sie bedeuten noch die Monate des Tat-UR-Jahres; und die Namen — nicht vorwiegend die Personen — als ‚Träger des Heiligen Geistes‘ sind die gesegnete Erfüllung dieser Jahr-Großwerke. Die Schau auch irdisch angesehen: Der Mensch soll ein vollkommenes Leben (Jahr; 1. Mos. 5, 24) führen, auf daß seines Geistes Werk erkenntlich wird.
‚Der mit mir redete, hatte ein goldenes Rohr, daß er die Stadt messen sollte und ihre Tore und Mauer. Die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß als die Breite. Er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. Er maß ihre Mauer, hundertundvierundvieirzig Ellen nach Menschenmaß, das der Engel hat.‘ Einst hat ein Himmlischer mit einer Schnur gemessen, dann der Irdische mit einem Stecken (Hes. 40, 3; Sach 2, 5; 0ff. 11, 1), und nun abermals ein Himmlischer mit einem goldenen Rohr. Der Fürst des Ernstes mißt die ganze Stadt = der neue Tag wird zugemessen. Zunächst drei Dinge: Stadt = das Innere; Tor = Zugang, Verhindung; Mauer = das Äußere, die Einhüllung des Gegebenen in das hochheilige UR-Sein.
Die Stadt liegt viereckg = Vierwesenheit, zudem das ‚Sich stets gleich bleiben‘. Länge, Breite und Höhe, ebenfalls gleichmäßig, bedeuten noch, daß jeder nur der Kinder wegen offenbarte Einzelteil aus UR die übrigen Teile gleichrangig mit vertritt. Sogestalt: Ob Er Sich als: Schöpfer, Priester, Gott oder auch als Vater zeigt,
Immer ist Er UR, der Einige!
Das Neue erhält die Länge = Zeit; Breite = Raum; höhe = Vollendung, als die jedem Werk gegebenen Anteile aus Priester, Gott und Vater. Das Schöpfertum hat UR aus der Bedingung in Wille und in Ordnung Sich vorbehalten: Seine eigene heilige Frucht! Davon sind die sieben Strahlen gleichmäßig gekommen und sollen gleichmäßig angenommen werden. Die Vorbereitung zum Messen ist der Beginn des neuen Tages, das folgende eigentliche Messen ist sein Verlauf.
Zwölftausend Feld Wegs. Johannes dachte dabei an die Ewigkeit; geistig aber: Zwölf = Schlüsselzahl der zwölf Torzeichen: tausend = Einheit; Feld = Fruchtbarkeit; Weg = Fortschritt des UR-Jahres durch dessen ersten Feiertag. Himmlisch heißt es: Der UR-Grund und seine Fruchtbringung, vollste Einheit zwischen Werkmeister und Werk.
Hundertvierundvierzig Ellen Schlüsselzahl der 144.000. Daß die dritte und vierte Lichtgruppe genannt werden, liegt im Aufbau des neuen Tages. Die sieben Fürsten (Geister, Sterne, Fackeln, Leuchter) und die vier Wächter (Tiere, Räder, Winde, Hörner; n. Hes. Dan. Sach. Joh.) stellen am Stuhl den UR-Teil dar, während die vor dem Stuhl doch zu ihm gehören den 24 Ältesten und 144.000 Befehlsträger als Werkteil Grundstock und Volk des Reiches verkörpern.
Ellen = unzählbare Scharen trotz Menschenmaß von Feld, Weg, Elle. Aber das der Engel hat! Das hat der Fürst des Ernstes umgestaltet zum Menschenmaß = Erkenntnis. Bliebe alles ein Engelsmaß = Lichtmaß, wäre keine Deutung möglich. Das Lichtmaß der Johannes—Offenbarung ist in ein möglichst verständliches Menschenmaß umgewandelt.
‚Der Bau ihrer Mauer war von Jaspis und die Stadt von lauterm Golde gleich dem reinen Glase. Und die Grundsteine der Mauer umdie Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelgestein. Der erste Grund war ein Jaspis, der andere ein Saphir, der dritte ein Chalzedonier, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, und ein jeglich Tor war von einer Perle; und die Gassen der Stadt waren lauteres Gold wie ein durchscheinend Glas.‘
Wieder spricht der Seher von einer Sache zweimal. Erst vergleicht er die ganze Stadt mit einem Jaspis, jetzt nur noch die Mauer. Das ist erklärlich. Erst sah er nur Licht, und dann allmählich wird das Einzelne ihm offenbar. So ergeht es auch den heimgekehrten Kindern, was damit wirklich gesagt sein will.
Und: UR legt Sein Licht (Joh. 1, 9) als köstlichen Ring (Mauer) um die Stätte Seiner Heilsarbeit. Aus lauterm Gold das UR-Opfer von Golgatha und die Wegopfer der Mittätigen, letztere sowohl ein Mauerteil als auch des Liebetages höchste Kostbarkeit. Daher das reine Glas = Heilserfüllung. Die Sabbat-krone goldreinem Glas! Geschliffen!!
Grundsteine der Stadt sind die Mitopferträger; der Grund selbst ist UR ewiglich allein! Grundstein = aus dem Grund Hervorgegangenes und durch ihn Gefestetes: das aus UR geborene freie Kind. Die zwölf Grundsteine haben die gleiche Schlüsselzahl der Tore. Ein Grundstein und ein Tor ist: In Ur seinen Lebensweg begründen und ihn kraft des freien Willens im Hinblick auf das Hochziel selber wandeln.
Die zwölf Edelsteine sind Überwindungsstufen, grundlegend in den dem Ordnungsträger Mose überkommenen zehn und vom Liebebringer JESU offenbarten zwei Geboten haltend. Wer die Gebote lebt ‚ wird Edelstein. Die Tore als Perlen bezeichnet, heißt: Wie Perlen aus dem Meeresgrund, so ist das Hochziel aus UR zu holen. Jedes Tor gleich einer Perle = heilige Einheit, die die freien Kinder segnet. Denn ‚Was vom Geist geboren wird, das ist Geist.‘ (Joh. 3, ).
Die Vollendung eines Kindes gilt als eine Perle, ein Schmuck für alle. Goldene Gassen: Gold = Mitopfertum der Erbkinder; Gasse = Weg der Heimgeführten durch Harmagedon. Die freien und die befreiten Kinder! Noch bezieht sich das Gold auf durch Leid geläutert. Dazu gehört vordringlich das Aufgeben des Lichtlebens von seiten der Getreuen. Diese hatten ihre Schöpfungsfreiheitsprobe vor dem Fall bestanden; ihre Liebe zu UR trieb sie zum luziferschen Schattenteil. Um so mehr wird darum ihre Gasse zu Gold: ihr Materieweg ist vor UR gerechtfertigt und von Ihn gesegnet.
‚Ich sah keinen Tempel darin; denn der Heer, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm. Die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.‘ Nichtsehen ist kein Beweis, daß die Stadt Licht-Heilig ohne Tempel wäre, sonst gäbe es auch keinen Stuhl (Jes. 6, 1). Er ist! So wie die Stadt aus Licht, die Mauer aus Jaspis, die Gassen von Gold, so gleicher Art der Tempel, in dem alles seine Heiligung erhält. Heiligtum = Sinnbild des All-Heiligen; Stuhl = Herrschaft; Heiliger Herd = Ausübung der Herrschaft. Das ist: Der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel.
Das Christuswerk als Lamm hat und wird die Lebendigen in die Höhe des Neugewordenen führen und den Toten auf dem Liebe-Gnade-Weg die Erlösung teilhaftig werden lassen. Es steht in Kraft: ‚Der Herr ist in Seinem heiligen Tempel. Es sei vor Ihm still alle Welt!‘ (Hab. 2, 20). Wo UR den Kindern begegnet, ob in Seinem Heiligtume oder auf dem Feld der Schöpfung, da sind sie bei und in Ihm, dem wahren Tempel.
Weder Sonne noch Mond bedarf die Stadt. In dieser Schau gilt die Sonne als vom Fall hervorgerufene Lichtreflexion, sowohl kind- wie weltkörpermäßig, Mond als Untergeordnete, Sterne als Folgende. Der Seher meint mit dem: Es bedarf nicht = es wird nicht mehr sein. Nur ein Licht glänzt, das UR-Licht! Gottes Herrlichkeit hat durch Sein ‚LAMM-CHRISTUS‘ alle Kinder ganz erlöst.
‚Die Heiden, die da selig werden, wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. Ihre Tore werden nicht verschlossen des Tages; denn da wird keine Nacht sein. Und man wird die Herrlichkeit und Ehre der Heiden in sie bringen.‘ Heiden = Befreite; die da selig werden = erlöst vom Fall; wandeln in ihrem Licht = erleben den neuen Tag nach dem ‚Maß der Gnade‘.
Die Könige auf Erden sind hier nicht jene nach K. 17, 9; 18, 3 usw., sondern Lichtträger der Wahrheit. Die Nacht ihres Geistes, die Kraft des Evangeliums, die Gewalt des Zeugnisses, die Stärke ihres Tuns hat ein einziges Siegel: Die Barmherzigkeit! Sie sind die Sachwalter des sechsten Schöpfungstages, URs hohe Beauftragte! Daher wandeln sie auch nicht nur wie die seliggewordenen Heiden, sondern schaffen weiter mit am Reichtum der UR-Ewigkeit.
Zwei Wichtigkeiten treten vor, zu denen man die Weisheit braucht (17, 9). Ihre Tore = die UR-Bedingungen; werden nicht erschlossen (aufgehoben); des Tages = das Gnadenmaß bleibt uneingeschränkt bestehen. Und das UR-Licht flutet durch die Tore aus und ein. Da wird keine Nacht = kein Fall mehr sein. ‚Keine Nacht‘ berührt nicht die heiligen Werk-Nächte (s. Ur-Werk). Die bleiben! In ihnen wirkt UR stets suverän. Aus Seiner Mitternachtsquelle hebt Er jedes neue Werk heraus, jetzt in Ablösung des Liebetages den ersten Feiertag vom Tat-UR-Jahr. Und die Krone dessen schenkt Er Seinen Kindern.
Die Herrlichkeit und Ehre der Heiden ist eine andere als die der Könige. Die Bewertung grenzt der Seher genau ab. Selbst bringen die Könige ihre Herrlichkeit nach Licht-Heilig, während jene der Heiden in sie gebracht wird, und zwar nicht von ihnen. Das erhabene Christuswerk ‚UR als JESU‘ bringt sie durch Golgatha hinein. Daher beugen sich auch alle Geschlechter vor IHM; und Seine Ehre ist es, die den Satansfall zum Mit-Teil Seiner Krone umgewandelt hat.
Der Seher setzt (wie nach V. 8) dem Bild noch einmal eine Warnung an. ‚Es wird nicht hineingehen irgend ein Gemeines und das da Greuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.‘ Wie sehr erkennt man dieses Wort, das wie Wolken Gottes Sonne überschattet. Wirklich wird das Gegenteil bewiesen.
Es ist eine wenn auch von Johannes eigenartig geformte Bestätigung des vorher Gesagten. Kein Gefallenes wird sein, kein Verlorenes, was dem neuen Sabbat einen noch so kleinsten Schaden brächte. Der zweite Satzteil ist zudem die feine Beglaubigung.
Gewiß, die ins Lebenshuch des Lammes eingetragen sind, gehen in Licht-Heilig ein. Doch wird sogar der Heiden Heerlichkeit und Ehre eingebracht, dazu vom Opferträger Selbst, so ist guten Willens zu erkennen, daß mit der Scheidung des zweiten Todes in diesen und den andern Tod, mit der damit verbundenen zweiten Auferstehung vom zweiten Tod, und der Versenkung des andern Todes in den UR-Grund, alles Lebendige ins Lebensbuch eingetragen und – nachgetragen wurde.
Golgatha ist das unverrückbare Siegel der Vollerlösung!
Wahrlich, welche unaussprechlich wundersame Herrlichkeit und Ehre!
Dann wird Luzifer nicht mehr sein; dann steht das im Liebetag um seines Sturzes willen gebüßte Kind wieder so vor dem Ewig-Heiligen UR, dem Ewig-Einzigen und Wahrhaftigen, was es vor dem Falle war:
Sadhana, die Liebliche, das erste Herrschaftskind!
Diese Tatsache ist wahrhaftig als der neue Himmel und die neue Erde zubereitet worden und als Licht-Heilig aufgetan. Die Braut der goldenen Stadt trägt als köstlichen Ehrenschmuck den Strahl Strahl von siebenfacher Krone. Und das ist der Schmuck: URs heiliger Feiertag!
‚Siehe, ICH mache alles neu, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!!‘
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