Kapitel 21, 1-8 (Ps. 145, 1-14)
‚Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.‘ Immer stärker strömen heilige Fluten aus dem Reich herab. Wer sich in ihnen badet, wird mit himmlischer Herrlichkeit aus jedem Tode auferstehen. Der neue Himmnel und die neue Erde sind der siebente Schöpfungstag in glorioser Pracht, Herrlichkeit und majestätischer Barmherzigkeit, von dem es heißt: ‚Das ist der Tag, den der HERR macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein!‘ (19, 7; Ps. 118, 24).
Neuer Himmel = neue Erkenntnis, mit unglaublicher Seligkeit ausgestattet; neue Erde = Tatsache, die ein viele Vorwerke krönender Schöpfungstag beweist. Es bedarf kaum noch der Aufdeutung des ersten Himmels samt der ersten Erde, hier auch der vollendete sechste Tag des Tat-UR-Jahres. Nebenher noch jene Schau: Erster Himmel = Welt (irrig), Vorstellung einer Sache ohne genaue Kenntnis; und erste Erde = Zurechtbildung auf stofflich materieller Grundlage.
An diese vergängliche Grundlage heftet sich das Meer = gefallenes Leben, in umfassendem Sinne Sünde, Unglaube, Triebhaftigkeit, auch gewisse Aufhebung stoftlicher Schwere. Diese Vorstellungen, mehr noch die böse Inanspruchnahme schöpferischer Dinge, sind vergangen = hören auf und entfallen zugleich auf den ‚anderen Tod‘ nach V. 8.
Verständlich, daß Johannes im Neuerstandenen nur Himmel und Erde sieht; und das gläserne Meer (4, 6; 15. 2) ist nicht gemeint. Der neue Schöpfungstag erhält somit ein wesentlich anderes Gepräge, das schon jetzt in den Erbkindern geistigbewußte Gestaltung haben darf. Das ergibt Erkenntnis und Seligkeit als zweifache Offenbarung des neuen Himmels; denn man wird ihn sehen und darinnen leben!
Ebenso gilt das der neuen Erde – neue Wirklichkeit. Nämlich: UR nimmt den Tag in Sein Ich zurück wie vordem alle Werke. Aber — Er löst bei dieser Wieder-Einnahme das Kindwerk nicht auf; das behält sein eigenpersönliches Leben, obendrein mit jener Heilszugabe, daß es nun in Seiner Herzensnähe immerdar verweilen wird, gleichgültig, wie neue Schöpfungsperioden sich gestalten werden.
Ein Strahl aus der Bündnisgnade, die mehr geschaffen hat, als das Kindervolk in Ewigkeit begreift, kam auf die alte Sündenerde, der sie zu einer Pflanzschule für den Tag der Liebe machte; doch wird sie nicht vom Heilsreich übernommen, das in wunderbarer Herrlichkeit das Sein und Leben in UR, dem Ewig-Wahrhaftigen, offenbart.
‚Ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann.‘ Das herabfahren wird meistens so betrachtet, als ob die heilige Stadt, deren ‚neuer Name des herrn Mund nennen wird‘ (Jes. 62, 2), auf die Welt herniederkommt. Wäre das der Fall, so wäre dieses Bild vor jenem des neuen Himmels und der neuen Erde gegeben worden, und der erste Himmel samt Erde und Meer konnten bleiben.
Entweder ist an Stelle des Alten ein Neues getreten, was dann die weitere Schau beschließt, oder die Offenbarung ist voll unlösbarer Widersprüche. Doch das erste und das letzte Bibelbuch eröffnen und beenden einen ganzen Schöpfungstag. Das ‚Es werde Licht‘ hat Zyklen ausgefüllt, die zum UR-Jahr der Tat den Grundstein legten. Moses Vorschau ist der rechte Fuß des hehren Bogens des Bundes und der Gnade, und die in gleiche UR-Ferne getauchte Nachschau des Johannes ist der linke Fuß. Unter diesem Bogen steht Gottes Liebetag!
Heilige Stadt = Stätte, Freudenort (Joh. 14, 2), sinngemäß des Bildes auch die Gemeinde der heimgekehrten Kinder; neues Jerusalem = UR-Reich; von Gott = von Seiner Liebe; aus dem Himmel = aus heiliger Höhe in das den Kindern geschenkte Tagwerk von Raum und Zeit, für sie wirklich sichtbar nahe gebracht; herabfahren = plötzlich in aller Herrlichkeit sich offenbarend. Der vorausgehende Gnadenweg ist einzubeziehen. Und da alle Kinder unter Gottes Obhut stehen, kommt das für sie neu bereitete UR-Reich wohl aus Seiner Höhe auf sie nieder.
Die geschmückte Braut. Welch köstlicher Vergleich. Alle Kinder sind — nun entsühnt — zur Braut geworden, die in Reinheit ihrem Mann entgegengeht. Es hat der Gerichtszeit, ja fast der ganzen Tageszeit bedurft, die zur Vorbereitung auf diese Hoch—Zeit angewendet wurde. Damit ist im wesentlichen der neue Himmel aufgetan.
‚Ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und Er wird bei ihnen wohnen und sie werden Sein Volk sein, und Er Selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz mehr sein; denn das Erste ist vergangen.’
Die Stimme ist der Liebefürst, kommt sie ja vom Stuhl = Unmittelbarkeit des Allmächtigen. Er verkündet Gottes Freundlichkeit, weil die Liebe Wegbereiter ist zum neuen Himmel und zur neuen Erde. Große Stimme = jedem angesagt, zugleich der Beweis der Wahrhaftigkeit.
Das greift entscheidend in des Herzens Tiefe; denn: Siehe sa! Es ist hier, niemand zweifle mehr. Die Hütte Gottes bei den Menschen! Es sage keiner, daß also das Herabkommen der himmlischen Stadt zur Welt erwiesen sei. Der GEIST hat die Wahrheit! – Über die Hütte ist mehr zu sagen, deshalb wird zuerst ,bei den Menschen’ erklärt.
Mensch = eigenbewußtes Geschöpf. ‚Lasset uns Menschen machen’, gilt erstrangig keinesfalls den erdenmenschen. Es sind aus Gottes Liebe geschaffene hochbefähigte Geister gemeint; denn nach Seinem Geistbild hat Er sie gemacht. Daß viele durch den Satansfall — in ihn hineingerissen — zu einem armen Abbild wurden, ist eine Sache ganz für sich. Anders hätte sonst der Herr auf Erden nicht fortgesetzt ein ‚ewiges Leben bei Ihm‘ verheißen können. Ferner ist noch gemeint, daß alle Kinder, sowohl die Mitopferträger wie die in das UR-Opfer nur Eingeschlossenen in die Materie gingen und nunmehr das geistig—himmlische Leben und Sein wieder erhalten haben.
Die Hütte (2. Mo. 35, 21), von Gott zur Welt gebracht, ist nun vollkommen bei den Lebendigen, die aus Wasser und Geist Sühne und Mitopfer wiedergeboren sind. Sie sammelt und segnet alle, Grofßen und Kleinen. Das Sammeln und Segnen ist ein beachtlicher Teil der Hütte = Flut, Obhut, Hege. In dieser Hütte wohnten einst die Geborenen.
Warum wird diese Herrlichkeit ‚Hütte‘ genannt, wo doch mit ihrer Deutung des Reiches volles Licht erscheint? URs Macht, Kraft, Gewalt und Stärke muß ja in der Hütte inbegriffen sein; und von Ihm bedarf es nur des kleinsten Teiles, um Raum und Zeit einer Tagesschöpfung wunderbar zu überfluten, daß ein Geschöpf die Herrlichkeit nicht fassen kann.
Nicht einmal die Lebensfürsten könnten diese Herrlichkeit ertragen, würde URs erhabenes Leuchten ohne Teilung fließen. Ein Symbol: Die Hütte neben einem Herrschaltshaus verschwindet schier. Doch in beiden wohnen Menschen, können Kinder lachen, Arme weinen, wirkt das Leben und der Tod. Gegenüber nun dem UR-Gewaltigen ist ein Schöpfungstag gleich einer Hütte. Dennoch waltet in ihm auch die heilige Vierwesenheit: Das ATMA UR! Nichts behält Er für sich Selbst außer Seiner Schöpfermacht. Nur gibt Er jeweils einen Teil, worin sich Seine Obhut väterlich erzeigt.
Das ‚Alle-Zeit-bedacht-sein’ gibt soviel, als jedes Einzel tragen kann. Und alles ist randvoll gefüllt; denn an jedem Morgen und an jedem Abend eines Tages kann der Schaffer sagen: Siehe da, es ist sehr gut! Also ist der Einzeltag im Verhältnis zu einem UR-Zyklus die Hütte neben oder innerhalb der Burgherrlichkeit.
Dazu die Freudenkunde: ER wird bei ihnen wohnen und sie werden Sein Volk sein = um den König geschart, der Seine Herrscherwürde zu bedecken weiß; Er Selbst, Gott mit ihnen, wird ihr GOTT sein! Welch ein Zeugnis! Er Selbst = wieder als UR, der Ewig-Heilige, der Ewig-Einzige und Wahrhaftige, und so als VATER (Ewig-Vater; Jes. 9, 5) alle Kinder leitend mit dem sanften Hirtenstab. Und wird ihr Gott sein = jeder kann nun mit Ihm vertraut verkehren in der Vollendung des sechsten Schöpfungstages als Auftakt zum neuen Himmel und zur neuen Erde.
Das ist die Sichtbarkeit des Bundes zwischen UR-Vater und Urkind. Das Innere desselben, des Mannes zu seiner Braut, ist wie ein tiefer Brunnen, den das Tageslicht nicht sieht, der aber alle Tagesquellen speist. Gott wird abwischen alle Tränen! Damit fällt mancher arge Glaube weg, damit ist das Zeugnis einer Voll-Erlösung dargetan. Denn würde aus dem Ersten noch der Tod, noch eine Hölle existieren, nie könnte aus dem SANKTUARIUM das Seherwort sich offenbaren.
Fast überflüssig, von der Aufhebung der vierfachen Schuldanrechnung noch zu sprechen. Die Aufhebung besagt: ‚Glaube, Mein Kind, es ist wahrhaftig so!‘ Darin besteht das größte Glück der väterlichen Liebe, alle Kinder wieder zu besitzen, auch jene, die im zweiten Tod verloren waren. Tod, Leid, Geschrei und Schmerz wird nicht mehr sein = der Fall und die aus ihm entstandene Materie, Sündenlast, Reue und Buße: insgesamt Harmagedon. Denn: Das Erste ist vergangen! Alles ist vorbei, gesühnt, erlöst und in Erbarmung heimgebracht.
Niemand geht verloren. Der ICH-BIN, der nicht zerstreut, sondern sammelt, der nicht nur Seine Treuekinder leitet, sondern auch die Schafe aus dem andern Stall, eben die Gefallenen, die Hingestürzten, gab Sein Opfer für alle hin!
Nun noch der Stuhl vom neuen lag, an dem die Feierglocken heilig läuten. Auch hier ein Dual. Wie UR das Kommende aus den Ihm vorbehaltenen Bedingungen und aus dem freien Willensgesetz vorbereitet, beide Fundamente gleich an Entfaltung und an Kraft, so sollen auch die Kinder ihre Herzenslampen vorbereiten, für das neue Werk, und dadurch mit für sich, zur Freude URs.
‚Der auf dem Stuhle saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und Er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!‘ Keine Zwischenstimme, UR Selber sagt: Ich mache alles neu! Wenn das, so gibt‘s kein Altes mehr. Wer noch sagt: Nur was zu Ihm kommt; dagegen bleiben Hölle und der andere Tod, wie das der Seher noch bekundet, dem sei der Nachruf aufgehoben bis zur Stelle, wann davon die Rede ist. Aber JESU hat den Tod überwunden!
Das geopferte und durch die Auferstehung allen Welten gebrachte Osterlamm ist die tatsächliche Gültigkeit zwischen Dem, Der auf dem Stuhle sitzt und den Seinen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen dem Tod und der Befreiung aus aller
materiellen Finsternis!
Das schriftliche Festhalten deutet wieder auf das am vierten Tag des Ernstes geschriebene Schöpfungstestament. Mit URs Unterschrift ist das nun entsiegelte Dokument beglaubigt. Das hätte Er ja keinem gegenüber nötig; dennoch tat Er es. Noch an ein ewiges Gott-ferne-sein zu glauben, ist Frevel, ist Sünde wider den Heiligen Geist!
‚Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen!‘ Am Sabbat-Tag gilt nur Barmherzigkeit! Der auf dem Stuhle = Allherrscher; macht alles neu = das Werk, in welchem Seine liebe und ein fast völlig von lhm gelöstes Kind sich gegenüberstanden. Nur hochheilige Bündnisgnade war das feine Fädlein, das das Gestürzte an UR angebunden hielt. Das „Schreibe“ als Ausdrucksform betrifft die letzte Zeitvorschau, die ja nicht der Feierabend ist. Doch die Zusageerfüllung bestätigt UR mit: ‚Denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!‘ Und GOTT war das WORT!
Der Seher darf aber noch mehr wissen. ‚Und Er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anhang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.‘ Es ist! Mehr bedarf es nicht; denn UR setzt Sein A und O dahinter. Das Tat-UR-Jahr ist mit seinem ersten Großwerk als erste Schöpfungswoche ein Wunder ohnegleichen. Es ist geschehen, — trägt seine Krönung aus UR-Ewigkeit in Raum und Zeit! — Ich will dem Durstigen gehen! Man bezieht dies gern auf sich und auf die Gläubigen. Selbstredend sind auch sie gemeint; aber in der Himmlischen Herrlichkeit liegt Tieferes. Dem! Keine Mehrzahl, die allerdings in ‚dem‘ beschlossen, ja gemäß dem Werkablauf sogar vorauszusetzen ist. Dennoch – dem – – dem gestürzten Kinde!
Ihm muß es am Beginn des neuen Tages für umsonst gegeben werden. Wohl hat es seit der Umkehr Schöpfungslasten tragen müssen; was aber ist das gegenüber Golgatha —?! Jetzt ist ihre Sünde nur im wesentlichen auszugleichen, denn das Mitgestürzte lag auf URs Opferkreuz. So erhält Sadhana die Erlösung erst umsonst aus dem Lebensbrunnen = Gnade und Erbarmung. Und denen umsonst, die der Gabe bedürfen; doch im Heilsweg von den Erbkindern als ewigwahre Frucht erworben.
‚Wer überwindet, der wird es alles ererben, und Ich werde sein Gott sein, und er wird Mein Sohn sein.‘ Das ‚wer‘ hat keine Einschränkung, weil des Kreuzträgers ‚Vollbracht‘ die Urgültigkeit besitzt. Wohl kann nur ererben, wer überwunden hat; deshalb der Unterschied der Erbkinder und jener, die aus der Barmherzigkeit die Erlösung haben. Den ersten Tod überwinden und die erste Auferstehung haben, bringt das ‚Erbkind‘ ein. Wer aus der zweiten Auferstehung die Erlösung hat, erhält das lebendige Wasser vom Brunnen ‚ umsonst‘.
Noch das Schöne: Vornan stehen die umsonst Empfangenden, hernach die Erbkinder, weil zwischen UR als Opferträger und den Erbkindern als Mitopferträger die vom zweiten Tod in Gnaden einzuhegen sind, womit auch sie der ‚Sohnschaft‘ beigegeben werden. Denn im neuen Himmel und der neuen Erde fallen alle Unterschide weg. Die Erben gingen als Beauftragte zur Materie, als Urkinder kehren sie heim. Die Abgestürzten werden von UR in Gnaden wieder heimgeführt; als Begnadigte treten sie zur neuen Reichseinheit ein. — Mit diesem ist das erste Bild der Himmlischen Herrlichkeit beendet.
Eigenartig fügt sich bei den zwei ersten Bildern ein Zwischenakt ein, der – nur irdisch gedeutet – verwirren kann. Es wird eine hohe Anforderung an die Erkenntnis und an das Gemüt gestellt. Unrichtig ist zu glauben, daß der Zwischenakt auch noch von ‚Dem‘ gesprochen wird, Der auf dem Stuhle sitzt. Wirklich hat das überhaupt niemand gesagt, was das zweite Bild bestätigt.
‚Der Verzagten aber, Ungläubigen, Greulichen, Totschläger, Hurer, Zauberer, Abgöttischen und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der andere Tod.‘ Wie kommt Johannes dazu, dieses Böse in die neue Herrlichkeit zu mengen, wenn es nicht vom Reiche ist? Wer dem Seher gerecht werden will, muß bedenken, daß die ungeheure Schau ihn völlig umgewandelt hat. Er sieht — selber ein Gefangener um des Glaubens willen — die Ungerechtigkeit der Welt. Ihm ist bang um die Verlorenen.
Dazu hat er gerade diesen letzten Offenbarungsteil nur geistig eingeschätzt und als Mensch mit Recht gesagt: Wenn die Sendlinge der Finsternis auch die Herrlichkeit besitzen sollen, so müssen sie auf Erden sich gewaltig wenden, sonst bleiben sie in ihrem Tod! Den Zwischenruf gibt er also selber um der Liebe und des Evangeliums willen als Warnung und als Mahnung aus.
Das Reich läßt dem Seher freie Hand; selbst verbindet es damit die eigentliche Deutung. Der sinngemäß zweite Tod kann aufgehoben werden, der andere bleibt in URs Hand. Diese zwei Todesteile sind bisher nur als der andere Tod gezeigt, weil ja einem Wesensbereich angehörend. Am Gerichtsende hat UR jedoch die teilung vorgenommen, das bewußte Leben dem ‚zweiten Tod entrissen, dagegen die aus dem Wahn der Widersacher hervorgerufenen Bildungen(Ein-Verbildungen) schöpfungsgerecht aufgelöst. Und das ist so der ‚andere Tod‘, nun allein der schöpferischen Allmacht unterworlen. Wenn nicht so, dann dürftete da nicht stehen: ‚Und der Tod wird nicht mehr sein’, demnach keiner. Der andere Tod – von diesem Bilde müßte richtig heißen: ‚Ein anderer Tod = eine ganz andere Sache.
Die Verzagten, Ungläubigen usw., sind von reichswegen nicht mehr die, an die sich der Seher in der Endzeit warnend wendet. Sie sind nur Objekt, das in URs hochheiligem Mitternachtsquell vollständige Neubildung erhält. Das geschieht im Feuer, URs erstem Element. Im Pfuhl = unerforschte Tiefe, wird des Schöpfers Feuer alle unwerten Schlacken aus dem Satansfall umwandeln. Dieserart ist sogar der (ein) andere Tod ins Reich, in das königliche Reich-Tum einbezogen.
UR verliert nichts!
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