„Leget die Sichel an, denn die Ernte ist reif; kommt und stampft, denn die Kelter ist voll, die Kufen fließen über, denn ihre Bosheit ist groß. Scharen um Scharen treffen im Tal der Entscheidung ein; denn nahe ist derTag des Herrn im Tale der Entscheidung." Joel 4,13-14 „Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der wie eines Menschen Sohn aussah; er hatte eine goldene Krone auf seinem Haupte und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Danach kam ein Engel aus dem Tempel hervor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Lege deine Sichel an und ernte; denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist dürr (vollreif) geworden! Da legte der, der auf der Wolke saß, seine Sichel auf der Erde an, ließ seine Sichel über die Erde fahren, und die Erde wurde abgeerntet.
Da kam ein zweiter Engel aus dem Tempel im Himmel heraus, der hatte eine scharfe Hippe (sichelähnliches Rebmesser). Und ein anderer Engel kam vom Altar her, der hatte Macht über das Feuer und rief mit lauter Stimme dem zu, der die scharfe Hippe hatte, und sprach: Lege dein scharfes Rebmesser an und schneide die Trauben des Weinstocks der Erde ab; denn seine Beeren sind reif geworden. Da legte der Engel sein Rebmesser an die Erde und schnitt die Trauben von dem Weinstock der Erde und warf sie in die große Kelter des Zornes Gottes. Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und es floß Blut aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde sechzehnhundert Stadien weit." Offenbarung 14,14-20 „Sie übersehen absichtlich und haben vergessen, daß durch Gottes Wort und durch das Wasser die damalige Welt durch eine Wasserflut überflutet wurde und daran zu Grunde ging.
Himmel und Erde in ihrer derzeitigen Gestalt sind wiederum durch Gottes Wort (1. Mose 9,11) erhalten geblieben, doch sie sind fürs Feuer aufbewahrt und aufbehalten für den Tag, an dem Gericht und Verderben die gottlosen Menschen treffen wird. Der Herr verzieht nicht mit der Erfüllung seiner Verheißung, wie das einige meinen, sondern zeigt nur seine Langmut gegen uns. Denn er will nicht, daß jemand verloren gehe, sondern daß alle zur Sinnesänderung, zu einem Gesinnungswechsel, zur Buße kommen. Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb in der Nacht. Dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente werden in der Flammenglut des Feuers sich auflösen und die Erde mit ihren darauf befindlichen Werken wird verbrennen. Wenn ihr nun wisset, daß alles aufgelöst und vergehen wird, solltet ihr euch da nicht durch einen heiligen, gottgeweihten Lebenswandel auszeichnen, euch auf. die Ankunft des Tages Gottes rüsten, auf ihn warten und ihn herbeisehnen und ihn dadurch beschleunigen? Und dieser Tag bricht herein, an welchem die Himmel in des Feuers Glut vergehen und die Elemente in dieser Feuerhitze sich auflösen.
Wir aber erwarten dann nach seiner Verheißung einen neuen Himmel und eine neue Erde, in welcher Gerechtigkeit wohnt. In dieser Erwartung, meine Lieben, wendet allen Fleiß daran, unbefleckt und unsträflich vor ihm im Frieden erfunden zu werden. Die Langmut unseres Herrn achtet als eine Zeit des Heils!" 2. Petr. 3, V. 5-7 u. 9-15. Die Ernte ist reif. Die Stunde des Erntens ist gekommen. Und diese Zeit ist näher als wir es wahrhaben wollen. Woran können wir die Erntestunde erkennen? Die Vorbereitungszeit zur Ernte und die Ernte selbst nehmen die ganze Aufmerksamkeit derer in Anspruch, die an den Vorbereitungen dazu und bei der Ernte selbst beteiligt sind. Man rüstet sich, bereitet sich, setzt alles auf diesen Tag ein. Der Beginn der Ernte wird an verschiedenen Zeichen geprüft. Das Aussehen der Felder, wenn die Halme gelb bis weiß geworden sind, weckt das Augenmerk des Schnitters. Es wird geprüft, ob die Halme dürr genug sind, ob die Frucht, die Körner reif genug sind. Es wird versucht, ob die Beeren reif genug sind. „Saget ihr nicht: Es sind noch vier Monate bis zur Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebet eure Augen auf und sehet die Felder an. Sie sind bereits weiß zur Ernte." Johannes 4,35. So lehrt uns der Herr auf Seine Felder achten, Seine Felder betrachten. Er gibt uns gleichsam zu verstehen, daß unsere Zeitausrechnung bis zur Ernte eine andere ist als die Seine. Während wir sie noch lange nicht da wähnen, sieht Er sie in einer kürzeren Zeit, kurz bevorstehen.
„Hebet eure Augen auf und sehet die Felder an!" Und wenn wir dem nachgekommen sind, das getan haben, dann werden wir, wie jeder Landmann es tut, es nicht nur beim Ansehen bewenden lassen, sondern wir werden die Ernte auf ihre Reife prüfen, sie unmittelbar aus der nächsten Nähe ansehen. Wenn die Ernte gelb bis weiß wird, dann geht der Landwirt auf sein Erntefeld, auf den Acker, sieht nach und prüft nach, wie weit die Dürre der Halme vorgeschritten, wie gereift die Körner sind. So sind auch wir angerufen, das Erntefeld der Erde auf seine Farbe, auf seine Dürre, auf seine Vollreife hin anzusehen. Wir sind angesprochen, die erntenahen Zeichen, die Zeichen der Zeit, näher anzusehen, eingehend zu prüfen! In der Zeit der Ernte werden von den an der Erntearbeit Beteiligten die zur Ernte nötigen Vorbereitungen getroffen. Das zum Schneiden gebräuchliche Werkzeug wird scharf gemacht. Die zur Einbringung der Ernte erforderlichen Gerätschaften und Fahrzeuge werden hergerichtet und bereitgestellt. Der zum Dreschen oder Lagern der Frucht bereitgehaltene Ort und Raum wird gereinigt und gefegt, gesäubert bereitgehalten.
Erinnern wir uns an das Wort und den Ruf zur Buße aus dem Munde des Täufers: „Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Ein jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch mit Wasser zur Buße. Der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe nachzutragen. Der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen. Und er hat die Wurfschaufel schon in der Hand und wird seine Tenne fegen. Den Weizen wird er in seine Scheuer sammeln, die Spreu aber wird er mit unaus1ösch1ichem Feuer verbrennen!" Matth. 3,10-12 Auch ein anderes Wort wollen wir uns ins Gedächtnis rufen: „Denn also spricht Herr Zebaoth, der Gott Israels: Die Tochter Babel ist wie eine Tenne zur Zeit, da man sie feststampft. Nur noch eine kleine Weile, so kommt für sie die Zeit der Ernte." Jeremia 51,33 Das letzte Zeichen zur Ernte gibt der Himmel durch seine große Hitze. „Hebet eure Augen auf und sehet die Felder an." Wenn wir das tun, dieser Aufforderung des Herrn nachkommen, dann wird es nicht beim Sehen verbleiben. Dann haben wir einen Anfang zur Prüfung der Erntezeit gemacht, und der heilige Geist Gottes wird – wie wir es aus Johannes Kapitel 16, Vers13, sehr deutlich wissen – uns in alle Wahrheit leiten und wird das, was zukünftig ist, uns verkündigen, offenbaren!
Aus Joel 3, Verse 1 bis 2 entnehmen wir das Wort: „Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne sollen weissagen; eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen; auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen." Wir erinnern uns dabei an das Wort der Schrift, als der Tag der Pfingsten erfüllt war – Apostelgeschichte 2, 1 bis 11 -, als die großen Taten Gottes in den verschiedenen Sprachen verkündigt worden sind. Wir vernehmen, wie sie sich ob des Pfingstgeschehens entsetzten, ratlos wurden, sich wunderten, in ihrer Bestürzung einer den andern fragten: Was hat das nur zu bedeuten, was will und soll das werden? Andere spotteten und sagten: Sie sind voll süßen Weines, die sind betrunken, die sind voll, haben einen anständigen Rausch in der Krone sitzen. Petrus begründete das Pfingstgeschehen, er erhob seine Stimme und sprach zu ihnen: Gebet wohl acht auf das, was ich euch zu sagen habe: Es ist keineswegs so, wie ihr meint, daß diese Männer betrunken wären. Vielmehr erfüllt sich heute, was der Prophet Joel geweissagt hat: In den letzten Tagen wird es geschehen – es ist bereits geschehen, Pfingsten hat es eingeleitet -, spricht Gott, daß ich von meinem Geist auf alles Fleisch ausgießen werde.
Söhne und Töchter sollen weissagen. Älteste sollen Träume haben, Jünglinge sollen Gesichte sehen. Wunder sollen geschehen am Himmel, Zeichen auf Erden, das alles bevor der große Tag des Herrn erscheint. Und jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, soll errettet werden! "Aus Apg. 2, 14-21 Zeichen werden auf Erden geschehen, das alles, bevor dieser Tag sein wird. Jesus selbst hat uns verschiedene unübersehbare Zeichen angedeutet und sie näher beschrieben. In Matth. Kapitel 24, in Markus Kapitel 13 und in Lukas Kapitel 21 können wir die auf Erden wirksam werdenden und in Erscheinung tretenden Zeichen im einzelnen nachlesen. Doch auch der Prophet Joel hat uns ein Zeichen angegeben: „Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefängnisse auftue und die Gefangenen Judas u n d Jerusalems zurückbringen werde, will ich die Nationen in das Tal der Entscheidung hinabführen und dort mit ihnen ins Gericht gehen!" Joel 4, Vers 1
„An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist." So sagt es uns Jesus in Matth. 24, Vers 32. Vor unseren Augen ist es geschehen, hat sich das erfüllt, was der Herr vom Feigenbaum, von Israel, gesagt und was der Prophet von freigelassenen Gefangenen, den zurückgebrachten Gefangenen geweissagt hat. Haben wir es nicht miterlebt, wie die Juden aus den Gefängnissen in Europa, in Nordafrika, im vorderen Orient freigelassen, zurückgeführt worden sind nach Israel? Der Feigenbaum, der Staat Israel, 1948 ausgerufen, ist saftig geworden und gewinnt Blätter, die Schatten werfen! Die größte Volksbewegung eines Volkes in der neueren Zeit hat vor unseren Augen stattgefunden. Seit 1948 erleben wir die Einwanderung der Juden in großem und kleinerem Ausmaß. Wir haben es vor nicht langer Zeit, im Jahre 1967, mit eigenen Augen miterleben, in vielen Zeitungen und Schriften lesen können, an Bildern gesehen, wie Jerusalem, der letzte Stadtteil von Jerusalem, zu Israel zurückgebracht, wie auch dieses Gefängnis aufgebrochen worden ist.
Dies ist vor unseren Augen geschehen. In jenen Tagen und zu jener Zeit, von denen der Prophet Joel spricht, leben wir gegenwärtig, leben wir mitten drin. In jenen Tagen – es ist in unseren Tagen -, von denen der Prophet spricht, will und wird sich auch das Wort aus Joel 4, 13-14 erfüllen: „Leget die Sichel an, denn die Ernte ist reif . . .; denn nahe ist der Tag des Herrn im Tale der E n t – scheidung!" Pfingsten – Ausgießung des heiligen Geistes; der Feigenbaum – Israel; offene Gefängnisse – die Rückkehr der Juden nach Israel und Jerusalem: Vergangenheit zu Gegenwart geworden, der große, herrliche Tag Gottes, der Tag der Entscheidung, nahe, sehr nahe herbeigerückt? Wer nicht geradezu schläft oder verstockt ist, kann sich der diesen Tatsachen verschließen? Wer Augen zu sehen hat, der sehe es. Wir haben es mehr als deutlich vor Augen; wir sind mitten in diese Endzeit, in diese weltweite Entscheidungszeit hineingestellt. Vor unseren Augen ist es geschehen, hat es sich erfüllt, was der Prophet geweissagt, worüber der Herr, auf die heutige Endzeit hin, geredet hat. So sicher wie sich Pfingsten und das Wort vom Feigenbaum, die Gründung des Staates Israel, erfüllt haben, wie wir es selbst miterlebt haben, so sicher wird sich auch das andere Wort erfüllen: „. . . will ich die Nationen in das Tal der Entscheidung hinabführen und dort mit ihnen ins Gericht gehen.
… denn nahe ist der Tag des Herrn im Tale der Entscheidung. Leget die Sichel an, denn die Ernte ist reif." Joel 4, V. 1. u. 14 „Hebet eure Augen auf und sehet die Felder an." Wir leben in einer Zeit großer Vorbereitungen zur Ernte, wir gehen in eine Zeit, in der die Ernte der Erde, wie sie nach Matth. 13, 30 gewachsen, abgeerntet werden wird! (Vergleiche auch Matth. 13,39 b) Was hat uns nun der Herr der Ernte durch seinen heiligen Geist, durch Weissagungen, Offenbarungen und Gesichte über diese Zeit zu sagen? „Im Geiste sehe ich in weite Lande. Überall herrscht reges Leben. Ich sehe große, reife Ährenfelder in allen Landen, überall, so weit mein Auge sehen kann; und meine Augen sehen in weite Fernen. Wohin ich sehe, erblicke ich reife Ährenfelder. Alles ist gelb bis weiß, ist am Weiß-werden.
Das Wort Jesu durchblitzt mein Herz: „Die Felder sind bereits weiß zur Ernte." Die Ähren, die ganze Getreidefrucht ist reif zum Abernten. Nun sehe ich an der Ernte beteiligte Menschen. Sie bereiten sich zur Ernte. Ich sehe, wie sie ihre Sensen scharf machen mit Wetzsteinen, wie sie die anderen Geräte bereitlegen und herbeibringen, die zur Ernte benötigt werden. Große Hitze liegt weit und breit über den Feldern. Mir fällt auf, wie sich die Schnitter und Erntehelfer für die Ernte entsprechend gekleidet haben. Alles deutet darauf hin, daß die Ernte einen baldigen Anfang nimmt." Das Leben des einzelnen, aber auch das Leben der Völker insgesamt ist in diese Erntezeit einbezogen. „Im Geiste sehe ich einen Fürsten Rußlands vor mir stehen. Und ich höre ihn über Geheimnisse dieses Volkes reden und höre ihn sagen, daß an der Obrigkeit dieses Volkes viele Pläne gemacht werden, die sie auszuführen gedenken." Ich bin darüber verwundert und erschrocken zugleich und frage den Herrn, was das alles zu bedeuten habe. Der Herr antwortete mir in meinem Herzen:
„So ist es auch bei vielen, bei den meisten Völkern. Sie planen dieses und jenes und wollen dieses und jenes ausführen. Es wird aber nur so weit kommen und nur das geschehen, was nach Meinem Willen ist und Meinem Vorhaben dienlich ist in dem bevorstehenden großen Kampf zwischen Licht und Finsternis. Alles wird von Mir so geführt und zielt nur auf das Eine hin: Auf die Entscheidung zwischen Licht und Finsternis – auf Meinen Sieg! Meine himmlischen Heerscharen werden mehr und mehr auftreten und mithelfen, diesen Kampf bis zum Siege hinausführen. Was Ich Mir vorgenommen, werde Ich zum Ziele und Siege führen – so wie es Mein Wort sagt. Viele menschliche Pläne und Vorhaben werden durchkreuzt!" Gehen wir nun ungewarnt, unaufgeklärt, unangesprochen in diese Zeit hinein? „Im Geiste darf ich dem Herrn folgen, wie Er von Ort zu Ort, von Land zu Land zieht, zu den Menschen redet, von der kommenden Zeit spricht. Sein Reden hört sich da und dort wie Donnerrollen an.
Ich höre Ihn sagen: „Nun wird da kommen, was da kommen soll und muß. Es wird immer mehr herankommen, von dem Ich schon länger gesagt und auf das Ich schon längst hingewiesen habe. Es wird diese große Trübsalszeit sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt und wie sie nicht mehr werden wird (Matth. 24, 21)! Es wird eine furchtbare Zeit aller Zeiten werden; es wird eine große Zeit sein. Berge werden zu Tälern und Täler werden zu Höhen. Alles wird drunter und drüber gehen." Einige, auch Jugendliche darunter, höre ich laut darüber lachen. Mit mächtiger, lauter Stimme höre ich den Herrn sagen: „Ihr, die ihr jetzt lachet, werdet weinen. Ihr werdet schreien und vor Schrecken eure Gesichter verzerren. Ja, ihr werdet weinen, die ihr jetzt lachet. Und ihr werdet dazu verurteilt sein, die ganzen Schrecknisse durchzumachen. Ihr werdet dabei erfahren müssen, wie blöde ihr waret."
Eine heilige, majestätische Weihe lag über dem Ort. Zu den anderen gewandt, höre ich den Herrn sagen: „Und ihr, die ihr ernst macht und ernst bleibet, euch fertig und bereitmachen lassen wollt, ihr werdet dann lachen und dürft dann lachen. Eure Not und alles, euer Schrecken und Leid wird sich in Freude verwandeln. Ihr aber, die ihr über das, was Ich euch jetzt ankündige und mitteile, lachet, ihr werdet weinen, weinen, Erschrecken auf Erschrecken haben, ihr werdet eure Angesichter verzerren und eure Glieder verrenken. Es ist nun die Stunde sehr nahe, wo Ich Abrechnung halte, wo das große Feuer über die Erde geht. Damals ist die Erde durch das Wasser gereinigt worden und jetzt wird es durch das Feuer geschehen. Ihr, die ihr nun in der Atomzeit lebet, ihr werdet sie erleben in ihrer ganzen Gewalt, in ihrem ganzen Geschehen und Ausmaß. Ihr aber, die ihr euch nun bereiten lasset, ihr, die ihr herzukommt, in eurem Innersten aufgewühlt und getroffen werdet durch das Geschehen, das nun kommen wird und hervortritt und immer mehr werden wird, ihr werdet dann auch Freude an Mir finden und haben; denn an euch werde Ich Mich dann verherrlichen und an euch werde ich Großes tun.
Aber an all den anderen, die Meine Worte verachtet haben, die sich nicht haben warnen noch ermahnen lassen, an euch wird es geschehen, daß alle Welt erkennt, daß Ich Gott bin und der Herr der Herren. Es wird vor aller Welt deutlich werden, daß alles in Meinen Händen ist und durch Meine Hände geht. Und es wird in aller Deutlichkeit offenbar werden, daß Ich Der bin, von dem es geschrieben steht: „Der Gewaltige, der Herrscher aller Herrscher, der König aller Könige, Der, dem allein Ehre gebührt und gehört, der Gewalt über alles hat, was im Himmel und auf Erden, was im ganzen All ist, der größer denn alles ist. Ich bin der Herr, Ich bin der Gott Israels. Ich bin Der, Der allein herrscht, regiert und siegt in alle Ewigkeit!" Nun höre ich den Herrn zu dem Fürsten der Finsternis und zu seinen Anhängern sagen: „Und du und ihr werdet erkennen müssen, wie wahr Mein Wort ist und was von Mir in Meinem Wort geschrieben steht!" Was ist nun der Auftrag für die Seinen in dieser Zeit, dieser Endzeit? Wollen wir uns vom Herrn unterweisen lassen! „Kinder Meiner Liebe, es ist der Glaube aber eine gewisse Zuversicht des, das man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Was kein Aug gesehen und kein Ohr gehöret hat, ist bereitet denen, die Mich lieben. Amen.
Erhebet eure Herzen zu Mir empor! O wohl dem, der das tut, was Mein Wort ihn lehrt und der sich nach Meinem Wort ausstreckt! Denn alles wird vergehen, doch Mein Wort bleibt bestehen. Selig aber sind die, die nicht sehen und doch vertrauen und dennoch glauben! Mein Wort ist die Quelle alles Lichtes. Es ist das Licht auf dem Wege des Lebens und zu dem wahren Leben. Wer nach Meinem Wort tut, wird nicht zuschanden werden. Wehe denen, die nicht als Täter Meines Wortes erfunden werden! Wehe denen, die den Weg, den Mein Wort zeigt und lehrt, verachten und ihre eigenen Wege gehen, die auf ihren Verstand trauen und nicht auf Mich! Ja, es ist nicht mehr fern, so werden sich auch die Folgen eines solchen Tuns zeigen und bewahrheiten. Mein Wort ist das Brot des Lebens, die Kraft und das Licht all derer, die darauf vertrauen und daran glauben. Wer aber Mein Wort verachtet, wer nicht auf die Stimme Meines Wortes hört und nicht danach tut, dem wird Mein Wort Richter und Vergelter. Mein Wort zeugt von Mir und lehrt von Mir, daß Ich das Licht der Welt bin und gekommen bin, diese Welt, diese Erde, die so im Finstern war, zu erhellen, all den Suchenden, den wahrhaftig Suchenden, zu leuchten auf den Weg des Lebens und zum wahren Heil.
Wer Meinem Worte glaubt und danach tut, der wird immer mehr von Meinem heiligen Geiste erfüllt werden! Mein Heiliger Geist will in jedem Glaubenden und Vertrauenden Wegweiser sein. Er will immer tiefer in die Selbsterkenntnis führen, in die Schriftkenntnis, in die Wahrheit des ewigen Lebens; Er will jedem helfen, Mein Wort lebendig in die Tat zu verwandeln, in die Tat zu übersetzen; Er will durch dieses Mein Wort zum wahren Leben und Frieden führen, ja zu Mir, der Quelle des Heils. Mein Wort ist es, das von Mir redet, das von Mir zeugt, das die Wahrheit lehrt, das einem jeden das lebendige Brot bedeutet, das vom Himmel auf die Erde kam. Lernet das bedenken in der ganzen Tiefe! O wie wird das offenbar werden in und an all denen, die Mir geglaubt und Mir vertraut, die sich an Mein Wort gehalten haben! Wie wird es aber auch zum Gericht werden für alle, die es verworfen und verachtet, die sich daran versündigt haben, die sich auch an Meinem heiligen Geiste versündigt haben, der sie in die Wahrheit führen wollte und auf ihr Wollen wartete ! Ihr Meine Kinder, lernet es begreifen: Es kommt alles darauf an, wie man zu Meinem Worte steht und wie man Meinem Worte und Meinem Geiste gehorsam war und ist.
Wer Mein Wort verachtet, der verachtet Mich, und wer Meinen heiligen Geist verachtet, der verachtet den wahren Helfer auf dem Wege zum wahren Leben! Selig aber sind die, die sich helfen lassen, die Täter Meines Wortes sind und die freudig nach dem Wort tun und leben. Dies ist gerade jetzt ganz besonders von sehr (großer) Tragweite! Warum? Ja, denn danach wird bei Meiner Stunde alles gewertet oder alles verneint werden! Lernet es bedenken! Nützet die Zeit aus! Ja, wohl denen allen, die auf Meine Stimme hören, die sich helfen lassen! Mit Riesenschritten geht es der Erfüllung entgegen. Die Zeit zur Erfüllung hat schon begonnen und wird weiterschreiten, unaufhaltsam! Ja, es ist in keinem anderen Wort das Heil, und es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darinnen sie können selig werden, als in dem Namen J e s u s. Amen.
Es ist die Stunde nahe herbeigekommen und auch der Tag für die, die treu waren, die sich haben helfen lassen zur Quelle der Freude und des Segens; es kommt aber auch die Stunde für die anderen zum furchtbaren Gericht! Amen. Ja, es wird sich beweisen, wie wahr es ist: Was du säst, das wirst du ernten; das wird dein Teil sein! Amen. Mein Segen sei mit allen, die tun, wie Ich gelehrt und Ich sie ermahnt habe. Mein Frieden sei mit eurer Seele.« Wollen wir uns danach ausstrecken, nicht nur als Hörer, sondern als treue Täter, mit heiligem Geist erfüllt, erfunden zu werden! Wollen wir gerade jetzt in dieser Endzeit, in dieser zunehmenden Dunkelheit unsere besonderen Aufgaben und Möglichkeiten zum Dienst erkennen und darin nicht nachlassen! Lesen wir doch betend und mit offenem, aufmerkendem Herzen, was der treue Herr uns auch dazu zu sagen hat!
So sprach der Herr zu mir in meinem Herzen: „Werdet nicht müde in der Fürbitte und im und zum Gebet! Werdet nicht müde in treuer Seelsorge! Werdet nicht müde, Mir weiter zu dienen! Vor allen Dingen denket in eurer Fürbitte und in euren Gebeten daran, zu bitten und zu flehen um mehr Verständnis für Mein Wort, für das ganze und volle Evangelium Jesu Christi! Bittet, daß Mein Wort offene Herzen findet, offene Türen, Aufnahme findet in allen Herzen, wo man sich danach sehnt und dafür willig ist! Betet dafür, daß Mein Wort die Herzen öffnen kann! Werdet nicht müde für die rechte Schrifterkenntnis, für die rechte Selbsterkenntnis, für Gotteskenntnis, Heils- und Sündenerkenntnis zu beten, daß es überall geschehe! Bittet, daß der Blinden Augen aufgetan werden, der Tauben Ohren geöffnet werden, die harten Herzen erweicht, der Lahmen Füße, Beine und Hände lebendig werden! O werdet nicht müde gerade jetzt mehr denn je dafür einzustehen, daß Mein heiliger Geist in den Herzen Raum finden kann, daß er noch viele herzuzurufen, zu erwecken, lebendig zu machen vermag! Was tot und starr ist, soll lebendig werden, was lahm ist, soll gehen können, was blind ist, soll sehend werden!
Bittet, daß Mein heiliger Geist und Mein Wort in dieser noch vor euch liegenden kurzen Gnadenzeit mehr und mehr größere Siege feiern können überall auf eurer ganzen Erde! Bittet, daß Mein Wort und Evangelium der Liebe in Kraft und Vollmacht verkündigt wird! Bittet, daß ein großes, heiliges Aufwachen werde überall, daß ein großer Hunger und Durst, Heilsverlangen aufbreche, daß ein richtiges Tätigwerden durch Mein Wort und für Mein Wort geschehe! Bittet, daß überall neues Leben werde und die große Dunkelheit durch Mein göttliches Licht durchbrochen werde, durch Mein Evangelium der Liebe, Meine heilige Wahrheit und durch die Kraft Meines heiligen Geistes überall ein Neues werden möge! Ja, bittet darum! Denn immer mehr geht es dieser großen Zeit, diesem mächtigen Geschehen entgegen, diesem Furchtbaren, was da kommen wird und muß.
Darum erkennet auch ihr, Meine Kinder, Meine Söhne und Töchter, eure Aufgaben und Pflichten! Alle, die ihr in Meinem Dienste stehet, an Meinem Werke überall, erfüllet eure Aufgaben und Pflichten in ganzer Treue und Hingabe! Fördert Meine Sache und seid eine rechte Hilfe für viele! Tut freudig euren Dienst und tut ihn so, daß ihr treu erfunden werdet! Ihr alle sollt wissen und sie alle es sehen: sie stehen für Mich wie für einen Mann! Dann kann Ich euch recht segnen. Denket daran! Freuet euch alle, die ihr willig seid und euch von Mir gebrauchen lasset, gebrauchen in Meinem Dienst und für Meine Sache! Freuet euch, die ihr für Meinen Namen einstehet! Alle, die getreu sind und getreu nach Meinem Worte tun, werde Ich segnen und Meinen Segen bringen, wenn Ich komme. Ich werde Großes tun überall an allen, die freudig auf Mein Wort hören und denen Meine Befehle und Anordnungen ein Herzensanliegen sind; die ein großes und freudiges Wollen haben, sie auszuführen und danach zu tun.
Ja, auch das ist Mein Auftrag an euch, ihr Meine Getreuen, daß ihr nicht müde werdet, auch dafür zu beten, daß noch viele wahre, ernste Beter werden. Bittet, daß die Hörer Meines Wortes auch wahre Täter werden! Bittet, daß Mein Wort wie ein Hammer Felsen und die härteste Eiskruste zerbricht, daß es wirken kann und soll! Bittet, daß viele, viele Beter erweckt werden und für diesen Dienst hingebend tätig werden! Bittet, daß noch viele für Meine Reichsgottessache freudig tätig werden; daß viele, was sie sind und haben, für Meine Sache einsetzen und freudig in Meinen Dienst stellen; daß viele gerade jetzt noch willig werden! Bittet, daß noch Großes geschehen kann und noch viele herausgerettet werden können, die sich nach Befreiung sehnen und nach Erlösung und nach Meinem Heil verlangen! Betet auch für die vielen, die jetzt fühlen und spüren, daß Großes und Gewaltiges herbeikommt, näherkommt! Betet für die, die sich dabei in großer Angst und innerer Not befinden, im Seufzen und Stöhnen, in Furcht und Zittern leben, daß sie in das völlige Vertrauen hineintreten möchten, in den lebendigen Glauben, in die rechte Liebe zu Mir, die alle Furcht austreibt und alle Angst überwindet, ja, die nichts Höheres kennt, als für Mich im Dienst zu stehen und für Meine Sache ein Mithelfer zu sein, sie zu fördern!
Daß Meine Sache zum vollen Siege und Ziele kommt, dazu will Ich euch gebrauchen, ihr Meine Getreuen, ihr Meine teuren Kinder. Vergesset es nicht! Haltet daran fest und tut danach, so wird Mein Segen mit euch sein und Ich bei euch, bis an der Tage Ende, sein! Freuet euch, freuet euch in Mir! Meine Gnade und Liebe ist es, die euch aufruft und euch mitbeteiligen will durch die Kraft Meines heiligen Geistes. Ja, lasset euren Glauben nun offenbar werden und euer Vertrauen! Werdet tätig! Lasset es nun sichtbar werden, daß ihr Meine rechten Nachfolger, Meine Kinder und Getreuen seid! Lasset es aber auch sichtbar sein, daß ihr das, was ihr sein wollt, auch in Wirklichkeit seid und nicht nur so scheinet! So kann Ich euch auch segnen und werde euch nicht verlassen noch versäumen und werde bei euch und mit euch sein. Meine Kinder, merket auf Mein Wort, wo es euch lehrt und sagt: „Ich will, daß allen Menschen geholfen werde!"
Es gilt die Rettung noch vieler. Seid Mir dabei eine Hilfe zu Meines Namens Ruhm, Lob und Preis in Ewigkeit und zu eurer großen Freude und reichen Segen und Fülle an Gnade! Nur den wahren Betern kann es noch gelingen, Mir die Hilfe zu sein und das vollbringen zu können, was Ich so gerne will und möchte. Mein Frieden und Segen sei mit euch und Meine Gnade stehe euch bei! Amen."
d. K. P.
Beter sind Wundervollbringer,
einsam in finsterer Nacht.
Beter sind Weltenbezwinger,
wartend auf stiller Wacht.
Beter sind sterbende Krieger,
trotzend dem König zugut.
Beter sind Satansbesieger,
Priester aus edlem Blut.
Beter sind bettelnde Fürsten,
haben viel Güter sie gleich,
glüht doch in ihnen ein Dürsten:
Seelen für Gottes Reich.
Stehen die Beter zusammen,
glaubend mit Vollmacht am Thron,
mächtig dann lodern die Flammen.
Königlich ist ihr Lohn.
Toben auch teuflische Kräfte –
kennst du den nächtlichen Schrei?
Beter tun Siegesgeschäfte,
beten den Tag herbei!
„Siehe, er kommt mit den Wolken,
und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben;
und werden heulen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.
Ich bin das A und O, der Anfang und das Ende,
spricht Gott der Herr, der da ist und der da war
und der da kommt, der Allmächtige!" Offenbarung 1, 7-8
„Darum wachet zu aller Zeit und betet,
damit ihr imstande seid, dem allem zu entrinnen, was da kommen soll,
und ihr vor dem Menschensohn bestehen könnt." Lukas 21, 36
(Anmerkung: Bei den wiedergegebenen Bibelstellen wurden verschiedene Übersetzungen verwendet.)
NEUOFFENBARUNG