Wir sind in eine bestimmte Zeit der Endzeit eingetreten, wo wir uns über die Zeichen der Zeit und ihre besondere Bedeutung für unser Glaubensleben und unsere Glaubensstellung nicht nur einige Gedanken machen sollten. Es kann unserem geistlichen Wachstum nur nützlich sein, wenn wir mit dem heiligen Geiste Gottes an dem Wort der heiligen Schrift uns an dieser Zeit orientieren und uns über die Zukunft des Menschensohnes, das Kommen Jesu Christi, die Vollendung und Zubereitung der Kinder Gottes etwas sagen und aufschließen lassen. Betrachten wir diese Zeit näher an den uns von Jesus Christus vorausgesagten Erscheinungen und Begebenheiten, wie sie in den Zeitablauf des Weltgeschehens eingeordnet sind, bereits aufgetreten sind und noch auftreten werden! Betrachten wir diese Zeit an der Weltenuhr und sehen wir auf den Uhrzeiger, dann wird uns deutlich, und wir erkennen, welche Stunde bereits geschlagen hat und um welche Zeit es ist. Die Jünger Jesu fragten den Herrn auf dem Ölberg, wann des Tempels Gebäude zerbrochen werden wird, welches das Zeichen seiner Ankunft und das Zeichen des Endes der Welt sein wird. Matth. 24,3.
Sie fragten viel auf einmal. Sie fragten nach seiner Ankunft und gleich nach dem Ende der Welt. Doch wir können froh um diese Fragen sein, denn wir haben darauf vom Herrn eine ausführliche Darlegung, für die die Endzeitgemeinde nicht genug dankbar sein kann. Die Frage nach einem Zeichen (das Zeichen) hat der Herr sehr genau und mit vielfachen Zeichen beantwortet. Er hat nicht nur ein Zeichen angegeben, sondern deren mehrere aufgeführt. Die in Matth. 24 aufgeführten Zeichen sind mehrfacher Art, die zugleich, nebeneinander und miteinander wirksam werden sollen. Und das ist sehr bedeutungsvoll. Sie sind in mehrfacher Art deswegen gegeben, damit eine Täuschung über die Endzeit schlechthin unmöglich ist. Die Frage nach der genauen Zeit ist vom Herrn nicht mit einer Zeitangabe beantwortet worden, sondern mit zu dieser Zeit sich ereignenden Zeichen und Erscheinungen in der Völkerwelt, den Ereignissen im Naturgeschehen, dem Verhalten der Menschen zueinander und untereinander, der Ausbreitung des Evangeliums unter alle Völker, der Verführung durch falsche Propheten.
Wann wird das sein? Wie wir aus Matth. 24,36 entnehmen, wissen es selbst die Engel nicht, sondern nur der Vater. Diese unbestimmte Zeitangabe könnte uns dazu verleiten, darüber sorglos, teilnahmslos, träge zu werden, die Dinge ohne Anteilnahme gehen und vorübertreiben zu lassen, geistlich schläfrig, geistlich tot zu werden. Dies könnte uns in eine Gleichgültigkeit, Teilnahmslosigkeit, Leblosigkeit und dergleichen mehr hineinführen. Darum sagt der Herr: „Sehet zu, wachet und betet; denn ihr wisset nicht, wann es Zeit ist. So wachet nun, denn ihr wisset nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob er kommt am Abend oder zur Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder des Morgens, auf daß er nicht schnell komme und finde euch schlafend. Was Ich aber euch sage, das sage Ich allen: W a c h e t ! Markus 13.33, 35-37 Es könnte sein, daß der Herr ganz plötzlich, unvermutet, unversehens käme, – so übersetzen andere das Wort schnell. Wir müssen wohl dazu sagen, es könnte nicht nur sein, es wird wie der Blitz so schnell, plötzlich sein. Was sagt uns darüber das Wort, und was kann unser Wachen auf diese Stunde des Herrn, besser gesagt auf den Augenblick des Herrn, bestärken? „Denn wie der Blitz bei seinem Ausgang aufzuckt und den Himmel bis zum Niedergang erleuchtet, also wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein."
Eine andere Übersetzung sagt: „Denn die Wiederkunft des Menschensohnes wird sich so plötzlich und sichtbar offenbaren, wie es der Blitz tut, wenn er in den Wolken aufzuckt und in seiner ihm eigenen Schnelligkeit leuchtend niederfährt." Matth. 24,27 „Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, sondern allein mein Vater. Darum wachet; denn ihr wisset nicht, zu welcher Stunde euer Herr kommen wird. Das aber wisset ihr doch: Wenn ein Hausvater wüßte, zu welcher Stunde der Dieb kommen wollte, so würde er ja wach bleiben und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum haltet auch ihr euch bereit; denn des Menschen Sohn wird zu einer Stunde kommen, wo ihr es nicht meint (anders Übersetzt: nicht vermutet, am wenigsten daran denkt!)." Matth. 24, 36, 42-44 Zwei Merkmale sind hier aufgezeigt und wollen die Art und Weise, den Augenblick Seines Kommens verdeutlichen: Blitzschnell! Unvermutet! Wollen wir uns darüber einige Gedanken machen und uns mit dieser Tatsache mehr denn je, mehr als je zuvor vertraut machen! Die Wiederkunft des Herrn wird wie der Blitz geschehen und zu einem Zeitpunkt, da wir es nicht vermuten, am wenigsten daran denken; es wird plötzlich und unversehens sein. Wie der Blitz wird es geschehen und in einem Zeitpunkt, den in der Hauptsache die Diebe sich aussuchen, in der Zeit, in der die Menschen schlafen!
Das gibt uns zu denken und heißt uns aufmerken. Schlafen wir auch? Einem Wachenden wird durch ein gewecktes, offenes Ohr, durch ein offenes, waches Auge das Nahen eines Diebes an den seinen Einbruch begleitenden Geräuschen und Hantierungen auffallen. Das Gehör ansprechende verdächtige Laute nehmen die Aufmerksamkeit gefangen und der Hausherr wird ganz „Ohr", wie man so sagt. Die so geweckte Aufmerksamkeit wird den Augen befehlen, nach den Dingen zu sehen. Ohr und Auge werden hier angesprochen: Höret und sehet! Wachet! Dann werden wir hören, aufmerken und sehen. Beim Wachen werden wir entweder das Nahen des Diebes hören oder zumindest aber den Dieb bei seinem Einbruch wahrnehmen und sehen. Hören durch Sein Wort. Hören in nahenden Schritten, Sehen in der nahenden Gestalt! Und das andere: Wie plötzlich zuckt ein Blitz auf und wie schnell geht er zur Erde nieder! Eine sehr kurze Spanne Zeit! Wie unvermutet löst sich ein Blitz aus einem gewittrigen Wolkenfeld! Auch er zuckt unvermutet, unerwartet auf, obwohl man ihn aus der Ansammlung von gewittrigen Wolkenfeldern eigentlich erwartet. Obwohl das Gewitter sich zusammenzieht, ein baldiges Blitzen und Donnern möglich ist, zuckt der Blitz doch plötzlich auf.
Wer nicht gerade mit der Angst zu tun hat und sich vor Gewittern fürchtet oder vor ihnen auf der gebotenen Hut ist, wendet sich beim Aufziehen und Näherkommen des Gewitters in Gleichgültigkeit ab. Man sagt sich dann: Es ist wieder einmal eines der um diese Zeit üblichen Gewitter; das ist nun einmal so, und auch das geht wieder vorüber. Obgleich im Grunde nach dem Aussehen des Himmels ein Blitz erwartet wird, löst er sich sozusagen unerwartet aus dem Bereich des Himmels. Ebenso unerwartet erscheint ein Dieb in der Nacht. Obwohl man weiß, daß in der Hauptsache zur Stunde des Schlafens die Stunde des Diebes ist, wird man bei zunehmender Schlafenszeit sorglos und sorgloser, je länger die Nacht andauert und die Möglichkeit eines Einbruchs abzunehmen scheint, unwahr-scheinlicher wird. Es scheint so. Gleichgültigkeit und Sorglosigkeit sind Schwestern der Schläfrigkeit! Doch der Herr will, daß wir das je länger je mehr! Nur im Wachen werden wir das Aufzucken des Blitzes und sein Leuchten in diesem geringen Bruchteil einer Sekunde bis zum Niedergang wahrnehmen; anders aber werden wir nur erschrecken, erst recht von dem auf den Blitz folgenden Donner. Um den Herrn erwarten und Ihm entgegengehen zu können, müssen wir Ihn auch erkennen, Ihn bei Seinem Aufzucken, bei Seinem Aufleuchten, bei Seinem Erscheinen wahrnehmen.
Aufmerken auf die den Blitz auslösenden Zusammenballungen heißt, ein waches, wachsames, offenes Auge haben. Das heißt eben wach sein, im Gegensatz oder im Unterschied zum Schlafen, das sich meist in geschlossenen Augen ansieht und sich darin ausdrückt. Auch die Schläfrigkeit, jener halboffene Augenzustand – man findet ihn oft in den Gemeinden unter dem Hören des Wortes Gottes – unterscheidet sich vom Schlafen nicht sehr wesentlich. Man sieht etwas und sieht doch nichts richtig; man hört dabei und bekommt doch nichts mit! Gelegentlich wird auch gesagt: Der schläft mit offenen Augen! Man will damit zum Ausdruck bringen, daß jemand für eine offen daliegende Sache oder Begebenheit geradezu blind ist, daß er, sie zu sehen, nicht imstande ist. Obwohl ein offenes Auge vorhanden, ist das Augenmerk durch Abwesenheit, durch gedankliches Abschweifen, einfach durch Nichtsehen, beziehungsweise Übersehen der vor ihm liegenden, stehenden, sichtbaren Tatsachen anderweitig so in Anspruch genommen, daß er nichts sieht, gleichzeitig aber auch nichts hört. In dem Bild von in Reih und Glied angetretenen Soldaten drückt man es so aus: Der ist geistig weggetreten.
Wie klagt doch Jesus: „Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht. Und über ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die sagt: „Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht wahrnehmen. Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe." Matth. 13,13-15 Wie dankt aber auch Jesus: „Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören." Matth. 13,16 Aufmerken bringt sehen und hören auf das, was sich da zusammenzieht! Aufmerken bringt hören und sehen auf das, was sich da heranschleicht. Sehen und hören in wechselseitiger Beziehung sind grundlegende Tätigkeiten, die einen Wartenden und Wachenden auszeichnen. Wir haben aus dem Wort Gottes vernehmen dürfen, daß die Stunde, der Augenblick Jesu, blitzschnell und unvermutet sein wird.
Wir entnehmen außerdem aus dem Worte Gottes, daß diese Zeit, daß dieser Augenblick uns während der Arbeit auf dem Felde, während des Mahlens von Korn – während der verschiedensten Arbeiten also – antreffen wird. Wir vernehmen sogar, daß es in der Nacht geschehen kann, wenn zwei auf einem Bette liegen. Wenn wir die Tag- und Nachtseite der Erde betrachten, so wird es die einen auf der Tagseite der Erde, bei der Verrichtung der Tagesarbeit, die anderen auf der Nachtseite der Erde, während des Schlafes antreffen. Das Wort kann also hier global betrachtet werden. Wie lesen wir: „Zwei werden mahlen miteinander; eine wird angenommen (mitgenommen), die andere wird verlassen (zurückgelassen) werden. Zwei werden auf dem Felde sein; einer wird angenommen (mitgenommen), der andere wird verlassen (zurückgelassen) werden. In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen (mitgenommen), der andere wird zurückgelassen werden." Luk. 17,35 und 36, 34.
Wann wird das sein? Wird es bei uns zur Tages- – oder zur Nachtzeit geschehen? Wir wissen es nicht. Darum auch der Befehl zum Wachen. Und wie wichtig erscheint uns nun auch, uns im Schlaf der Nacht dem Herrn anzuvertrauen, vor dem Einschlafen uns der Stunde, des Augenblicks Seines Kommens anzubefehlen! Im Zusammenhang mit der Arbeit auf dem Felde werden wir auf ganz bestimmte Zusammenhänge mit den Dingen der Welt, auf unsere Bindungen an die in der Welt gebräuchlichen Dinge aufmerksam gemacht. Das ist sehr wichtig und darf keinesfalls übersehen werden. Wollen wir uns das besonders sagen und aufschließen lassen! Der Herr erinnert Lots Weib! „Gedenket an des Lots Weib!" Wenn wir dieser Aufforderung nachkommen und darüber nachdenken, werden wir gleichsam in das Geschehen von Sodom und Gomorra, das mit Feuer und Schwefel besiegelt wurde, hineingeführt. Wir wissen, daß Gott beschlossen hatte, diese beiden Städte um ihrer sehr schweren Sünden und Missetaten willen zu vernichten. Zwei Engel kommen zu Lot nach Sodom und offenbaren sich ihm in menschlicher Gestalt.
Sie sagen ihm, daß sie den Auftrag haben, diese Stätte zu verderben, zu zerstören. Die Engel wollen noch die künftigen Töchtermänner des Lot in das Werk der gnädigen Errettung einbeziehen. Doch was Lot diesen darüber zu sagen hatte, war ihnen lächerlich, kam ihnen vor, wie wenn er mit ihnen Scherz treiben würde! 1. Mos. 19,14 „Da nun die Morgenröte aufging, hießen die Engel den Lot eilen und sprachen: Mache dich auf, nimm dein Weib und deine zwei Töchter, die vorhanden sind, daß du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt. Da er aber z ö g e r t e , ergriffen die Männer ihn und sein Weib und seine zwei Töchter bei der Hand, darum uns dabei an das Schicksal von Luk. 17,32- 33 daß der Herr ihn verschonte, und führten ihn hinaus und ließen ihn draußen vor der Stadt. Und als sie ihn hatten hinausgebracht, sprach er: Errette deine Seele und sieh nicht h i n t e r dich! Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis daß du hineinkommst. Daher ist diese Stadt Zoar genannt. Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, da Lot nach Zoar kam. Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen – von dem Herrn vom Himmel herab – auf Sodom und Gomorra. Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule!" Aus 1. Mose 19, Verse 15-17, 22-24 und 26
Denket an Lots Weib! Sie wurde geradezu aus Sodom gedrängt, doch ihr Herz hing noch an der Weltstätte, an der Stätte der Sünde; sie war nicht frei davon. Wir hören Jesus sagen: „Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz." – „Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein!" Matth. 6, 21 und Luk. 12, 34. Bindungen an die Welt und an die Dinge dieser Welt können sich verhängnisvoll auswirken und uns um die Errettung, die Heimholung, bringen! „Denket an Lots Weib!", so werden wir vom Herrn ermahnt. Und wie ermahnt uns der Herr weiter in Seinem Wort:„Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird es auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: sie aßen, sie tranken, sie freiten, sie ließen sich freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und .sie alle umbrachte. Desgleichen wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.
Auf diese Weise wird’s auch gehen, wenn des Menschen Sohn soll offenbart werden. An dem Tage, wer auf dem Dache ist und sein Hausrat in dem Haus, der steige nicht hernieder, ihn zu holen. Desgleichen wer auf dem Felde ist, der wende sich nicht um nach dem, was hinter ihm (nach seiner dort abgelegten Bekleidung – s. Matth. 24, 18).Luk. 17, 26-31 In diesem Wort wird unser Verhalten und unser Verhältnis zum Essen und Trinken, zum Heiraten und Verheiratetwerden, zum Kaufen und Verkaufen, zum Pflanzen und Bauen angesprochen. Unsere Stellung und unsere Bindung zum Hausrat, zu der Wohnungseinrichtung, zu unserer Bekleidung wird hier zur Überprüfung herausgestellt! Mir ist ein Mann bekannt, der in jungen Jahren zu Beginn seines Glaubenslebens festgestellt hat, daß sein perfekt geschneiderter, gut sitzender und gut aussehender Anzug die „Eigenschaft" hatte, den Mann zu tragen, statt umgekehrt, samt seiner Eitelkeit und auch, daß der Anzug mit dem Mann ausging, statt umgekehrt. Um diesem eitlen Herzenszustand zu begegnen, hat er den Anzug umfärben lassen, ihn damit abgewertet, weniger eindrucksvoll gemacht und den Herrn innig und aufrichtig gebeten, die Bekleidung ohne inneren Schaden tragen zu können, ihm dabei zu helfen und ihn von solcher Bindung zu befreien. Manche mögen vielleicht darüber lächeln. Einen ernsten Willen kann man ihm nicht absprechen. –
Wir erinnern uns an die Worte des Apostels Paulus: „Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Weiter ist das die Meinung: Die da Weiber haben, daß sie seien, als hätten sie keine; und die da weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die da kaufen, als besäßen sie es nicht; und die diese Welt gebrauchen, daß sie dieselbe nicht mißbrauchen. Denn das Wesen dieser Welt vergeht!" 1. Kor. 7, 29-31. Anders übersetzt heißt der Schluß: „Die Kaufenden, als ob sie das Gekaufte nicht behielten und die mit der Welt Verkehrenden, als hätten sie nichts mit ihr zu schaffen (die in der Welt leben, sollen sich so verhalten, als lebten sie nicht darin)." Und wie werden auch unsere Bindungen und Verstrickungen bei der Einladung zum großen Abendmahl so erschreckend deutlich: „Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt es ist alles bereit! Und sie fingen an, alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der andere sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen!" Luk. 14,17-20
Was wird uns diese Entschuldigung nützen? Sie wird nur unendlichen Schaden bringen, den wir erst so recht begreifen, wenn die Folgen dieser „ausladenden" Haltung zu spüren sind. Eingeladen vom Herrn, haben wir den Herrn ausgeladen; haben uns selbst aus den ewigen Hütten ausgeladen, weil wir Irdisches vorgezogen; mit Irdischem, dem Fluch des Vergänglichen, uns zum Verderben verbunden, verbündet haben. Was wird hernach die Reue nützen, wenn die Augen dafür aufgetan werden? Es wird zu spät sein! In Luk. 9, Verse 57-62, werden verschiedene Hinderungsgründe für eine Nachfolge Jesu aufgezeigt. Der eine lebt in geborgenen Verhältnissen, hat mehr als der Fuchs mit seiner Grube und hat mehr als die Vögel unter dem Himmel mit ihren Nestern. Ob er das wohl aufgeben kann? Der andere ist so mit dem Sterben, mit den Toten beschäftigt, so vom Tod umfangen, daß er das Leben, die Lebendigkeit des Reiches Gottes, die vor ihm steht und zu ihm redet, nicht wahrnehmen kann. Der andere kann sich schlecht von seiner Familie um Jesu willen trennen. Allen ist eigen, daß sie bei der Anrede Jesu auf etwas zurücksehen, daß sie hinter sich sehen, zurückgehen und damit dem Vorwärts, dem Aufwärts, einem neuen Leben im Wege stehen.
Letzterem sagt es der Herr ganz deutlich: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reiche Gottes." Luk. 9, 62 Die einen bringen sich bei dem Ruf in die Nachfolge um das ewige Leben; die anderen binden sich während der Nachfolge an die Vergänglichkeit, bringen sich damit um die Errettung und Heimholung! Sie stellen sich der Welt gleich, den Weltkindern, verändern sich nicht mehr durch Erneuerung des Sinnes und prüfen auch nicht mehr, was da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille! – Vergleiche auch Röm. 12,2. Denket an Lots Weib! Sie sah hinter sich, sah zurück! Denket an den Ruf der Nachfolge! Sie sahen hinter sich, sahen zurück! Denket an die Einladung zum Abendmahl! Sie sahen hinter sich, sahen zurück; sie entschuldigten sich! Denket an die Stunde des Herrn, wann Er wiederkommen will! Wieviele werden da hinter sich sehen, zurückblicken müssen und sich so um die Errettung bringen! „Wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein!"
Wir können bei der Prüfung der Frage, ob wir wachend und wartend sind, nicht umhin, unsere Stellung und Bindung an den Hausrat, an die Wohnungseinrichtung, an das Geld, an das Grundstück, an das Vieh, an die Kleider und Anzüge, an den Mann, an die Frau, die Ehe, an die weltliche Traurigkeit und weltliche Fröhlichkeit, an das Geschäft, an den Handel, an Kauf und Verkauf, an den Verkehr mit der Welt, den Weltgebrauch oder besser gesagt den Weltmißbrauch, an unser fleischliches Wesen – wie wir es aus Gal. 5,19-21 entnehmen können – einer genauen und eingehenden Prüfung zu unterziehen. Gehen wir nicht zu leicht über diese Frage hinweg! Denn diese Dinge und wenn es auch nur eins von ihnen ist, werden uns daran hindern, dem Herrn entgegenzugehen. Im alles entscheidenden Aufzucken und Aufleuchten des Herrn werden wir die falsche Richtung einschlagen. Wir werden nicht zum Herrn eilen, sondern von Ihm weggehen! Es wird uns zu jenen Angesprochenen und auch zu den anderen Dingen ziehen, an denen wir hängen. Sie werden uns vom Herrn abziehen und nicht zum Herrn hinziehen! Sie hindern uns, dem Herrn frei und gelöst entgegenzugehen! Und damit ist es im entscheidenden Augenblick um uns geschehen!
Darum auch die ernste Mahnung des Herrn: „Denket an Lots Weib!" Täuschen wir uns darüber nicht hinweg und nehmen diese Mahnung ernst! Das erschütternde Bekenntnis eines Mannes darf ich hier beispielhaft für allerlei Bindungen anführen. Mein Dienst führte mich zu einem Manne. Nach Gesprächen über Fragen des Glaubens wollte er mir eine Freude machen und mir ein geistliches Lied auf dem Harmonium vorspielen. Neben dem Harmoniumspiel spielte er noch auf der Orgel und war mit der Geige mehr als vertraut. Ich hörte mir sein Lied an und merkte an der Wiedergabe, daß das Lied ohne Seele war, daß das Innenleben dieses Mannes einer Erstarrung glich. Ich fragte ihn deshalb: „Sagen Sie mir bitte einmal, was ist mit Ihnen eigentlich los? Ihr Spiel hat kein Leben, ist ohne Seele, Ihr Innenleben muß völlig erstarrt sein." Da kamen auch schon die Tränen. „Ja so ist es. Ich habe innerlich alles verloren. Zwei wertvolle Geigen waren mein Eigen. Mit jeder Faser meines Herzens hing ich besonders an der einen. In dem durch Bomben zerstörten Rückgebäude sind sie mir unwiederbringlich verlorengegangen. Was habe ich an ihnen gehangen und auch an dem Raum, in dem ich sie aufbewahrt und auch auf ihnen gespielt habe!
Oft sitze ich Tag und Nacht auf dem Trümmerhaufen und beweine den Verlust meiner geliebten Habe. Ich komme einfach nicht darüber hinweg," so bekannte er mir. Und dieses Sitzen auf dem Trümmerhaufen, oft bei Tag und oft in ganzen Nächten, war nach dem damaligen Bekenntnis – 7 Jahre nach der Zerstörung! Von diesem Hintergrund aus gesehen vermag die ernstliche Ermahnung des Herrn eine aufrüttelnde Bedeutung zu haben: „Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht mit Fressen und Saufen und Nahrungssorgen beschwert werden und jener Tag unversehens über euch komme! Denn wie ein F a l l s t r i c k (Schlinge) wird er über alle kommen, die auf Erden wohnen." Luk. 21,34-35 Mit dem Fallstrick oder Schlinge sind die Tiere eingefangen, zur Schlachtbank oder in die Gefangenschaft geführt worden! Kind Gottes, dann wird es Dir nicht mehr nützen, daß Du den Herrn an vorige Zeiten erinnerst, wie wir es aus Psalm 44 entnehmen. Dann nützt Dein Fragen und Feststellen nichts mehr: „Warum verstoßest du uns denn nun und lässest uns auffressen wie Schafe? Wir werden täglich erwürgt und sind geachtet wie Schlachtschafe!« Psalm 44, 10, 12 und 23
Wie ein Fallstrick wird er über alle kommen, die auf Erden wohnen, wie der Blitz, plötzlich, blitzschnell, unvermutet, unversehens, zu einer Stunde, da man am wenigsten daran denkt, wie eine Schlinge wird es sein. Betrachten wir uns die Zeichen der Zeit sehr eingehend und aufmerksam! Nehmen wir die uns noch gegebene Gnadenzeit wahr und bringen unser Verhältnis zum Herrn in die rechte Ordnung! Wollen wir uns vom Herrn sagen und in Seine Wahrheit hineinführen lassen: „Meine geliebten und teuren Kinder überall! Sehet, auch heute möchte Ich gerne zu euch reden und aus Liebe euch darauf hinweisen, daß ihr nun immer mehr diese Zeit erkennen möget. Achtet auf Mein Wort, besonders in Matth. Evangelium Kapitel 24 und 25, wo die Rede ist und gezeugt wird von Meiner Wiederkunft! In diesem Wort werden auch die Zeichen der Zeit herausgestellt, an denen ihr erkennen dürfet, wieviel Uhr es an der Weltenuhr geschlagen hat. Ganz klar wird euch da gesagt, welches die Zeichen der Zeit sind. Vor allen Dingen wird euch auch da gesagt, woran man erkennen kann, in welcher Zeit ihr nun angekommen seid und in welcher Zeit ihr nun lebet. Ganz besonders deutlich sagt Mein Wort: „Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen!" Matth. 24,14. Eines der klarsten Zeichen der Zeit ist es, wenn Mein Evangelium allen Völkern auf der ganzen Erde verkündigt wird. Sehet, ist dies heute nicht in besonders großem Maße im Gange durch all die Erfindungen und Verbindungen, oft in Blitzeseile überall hin?
Es werden das Radio, das Fernsehen, werden die Tonbänder, werden die vielsprachigen Schallplatten benutzt, es wird das gedruckte Wort verwendet und noch vielerlei der Hilfsmittel, die zur Verkündigung Meines Wortes dienen. In der ganzen Welt kann das Evangelium verkündet werden, ja, es ist die Zeit da, wo es überallhin möglich ist. Es ist die Zeit da, wo dieses von Mir herausgestellte Zeichen seiner Erfüllung entgegengeht. Und wie redet Mein Wort weiter: „An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. Und wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist." Matth. 24,32-33 Ja, an dem Geschehen mit Meinem Volke Israel könnt ihr das verfolgen und wahrnehmen. Das Volk Israel ist der Zeiger an der Weltenuhr, es ist eines der untrüglichsten Zeichen dieser Zeit.„Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei. Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich wider das andere, und werden Seuchen und Hungersnöte sein, auch Erdbeben hin und wieder", so sagt es Mein Wort. Matth. 24, 6 und 7. Herrschen nicht heute noch Kriege, ist denn nicht viel Kriegsgeschrei in der Welt, wieviel Kriegsdrohungen hängen an, wieviel Empörungen und Auflehnungen gibt es da.
Rüstet sich nicht ein Volk wider das andere? Eine Revolution folgt der anderen. Herrschen nicht gerade heute noch Hungersnöte und wie vermehrt kann dies da und dort auftreten? Sind nicht Seuchen und Krankheiten aller Art vorhanden, die neu auftreten und mit denen man nicht einfach fertig wird? Naturkatastrophen treten vermehrt auf, Unglücksfälle, Erdbeben hin und wieder! „Und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten." Matth. 24, 12 Die antichristliche Zeit mit ihrer kennzeichnenden Ungerechtigkeit wird immer mehr hervortreten. Der Abfall und die Gottlosigkeit werden größer werden, die Lieblosigkeit wird zunehmen. Der antichristliche Geist kennt ja nicht die Liebe, sondern nur den Ärger, den Verrat, den Haß. „Dann werden sich viele ärgern und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen." Matth. 24, 10 Ist es nicht auch ein Zeichen der Zeit, daß die Wissenschaft sich größten Erforschungen hingibt, die Wissenschaftler mit neuen Erfindungen und Erforschungen sich hervortun, ihre Tätigkeit in die Lüfte, in das All verlagern, weiter und weiter dringen wollen und darob die Gebote Meiner Liebe vergessen und übersehen. Wissensdurst und Forschungsverlangen sind wichtiger, als Meiner Liebe zu leben!
„Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, desgleichen wie es geschah zu den Zeiten Lots." Essen und Trinken zeichnen diese Zeit, Freien und Freienlassen stechen hervor. Und heute? Unzucht und Hurerei wird immer mehr werden. Seht doch diese furchtbare Sexverpestung in und unter der Jugend und überall!
(Anmerkung: War es nicht das Zeichen Sodoms, daß sie an den Engeln Gottes, die sich bei Lot einfanden, ihre Unzucht ausüben wollten! Siehe 1. Mose 19, 5)
O merket auf, ihr Meine Kinder! Denn gerade von einer solchen Zeit steht es geschrieben, daß der Tag Meiner Wiederkunft nahe ist. „Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen!" Matth. 24,11. Gehen nicht viele Irrlehrer und Irrführer umher und sagen, da ist Christus und dort ist Christus? Predigen sie nicht äußerliche Gebärden, äußerliches Schaugepränge, wo doch das Reich Gottes, Ich Selbst, inwendig zu euch kommen will? Predigen sie nicht, daß Ich schon zu diesem und jenem Zeitpunkt gekommen sei? Verführen sie nicht die suchenden und verlangenden Seelen? Mißbrauchen sie denn nicht ihr Hirtenamt und treiben Willkür und Mutwillen mit den Schäflein? Sie wollen selbst nicht durch die schmale Pforte in das Reich eingehen und halten jene davon ab, die da gerne wollten! Nicht da und dort ist der Christus! Nein, es ist der Tag nahe, von dem es geschrieben steht, daß Ich kommen werde zu einer Stunde, wo es niemand meint, kommen werde wie ein Dieb in der Nacht und wie der Blitz aus dem Himmel. Bis zu dieser Stunde war ich den Meinen im Geiste nah, habe durch Mein Wort mit ihnen geredet, bin ihnen in Offenbarungen und durch Weissagungen begegnet.
Nun werde Ich aber – wie Ich es schon einmal in einer Botschaft gesagt habe – in Meiner göttlichen Kraft und Allmacht, mit Macht und Herrlichkeit, sichtbar für alle Welt erscheinen. Plötzlich werde ich da sein, um Meine Verheißungen und Weissagungen zu erfüllen. Sehet, Mein Wort weist euch auf die verschiedenen Zeichen hin in ganzer Wahrheit und Deutlichkeit. Ihr dürft diese Zeichen nun mehr und mehr an all dem Geschehen erkennen, und seht, wie sie immer mehr deutlicher hervortreten und hervorleuchten und sich verstärken. So machet euch bereit! Öffnet eure Herzen Meiner göttlichen Wahrheit und erkennet diese Zeit, auf die Ich euch schon lange hingewiesen habe und immer wieder hinweise. Ja, sie tritt nun immer mehr in Erscheinung. Für die wahren Meinen, die auf Mein Wort und im Glauben an Mein Wort gegründet sind, Meinem Evangelium der Liebe ihr ganzes Vertrauen geschenkt haben und auch darauf hinweisen, für euch naht der Tag, den Mein Wort verheißen hat. Erkennet nun, was für euch zu tun ist, ihr Meine geliebten Kinder und Auserwählten, ihr Meine Getreuen!
Lasset eure Lampen brennen! Ja, stehet fest im Glauben an Mein Wort, diese göttlichen Oliven! Lasset euch nicht wankend machen, glaubet daran, lasset euer Herz festigen, so werdet ihr immer mehr Öl gewinnen für eure Lampen, daß sie noch heller brennen! Auch in die Krüglein werdet ihr Öl sammeln, so wie ihr es brauchet. Ja, werdet kluge Jungfrauen, teure Brautseelen! Lasset euch nun immer mehr vollenden! Und tut, wie Ich euch schon wiederholt gesagt und euch ermahnt habe: Seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten! Gehet immer mehr mit brennender Lampe Mir entgegen und lasset euch nichts mehr im Vordergrunde stehen, als dies eine: Wartet, wachet! Wachet und betet! Trachtet danach, aus Meinem göttlichen Worte, aus Meinen göttlichen Oliven, im rechten Glauben daraus immer mehr Öl zu gewinnen, eure Lampen damit zu speisen, damit sie hell leuchten, immer heller leuchten, Mir entgegen! Ich will, daß Ich euch wartend, glaubend finde, mit brennender Lampe antreffe, damit Ich an euch und überall das tun kann, wozu Ich kommen werde und kommen will! Ich habe euch nicht im Unklaren gelassen, sondern immer wieder darauf hingewiesen, daß es mit Riesenschritten herankommen wird, was Mein Wort sagt und daß es gilt, sich zubereiten zu lassen.
Wenn Ich komme, will Ich euch wachend finden, mit einem festen, treuen Glauben, mit brennender Lampe. So nur, ihr Meine Kinder, wird eure Freude groß sein und Ich euch zu Mir nehmen können. Ja, seid k 1 u g e Jungfrauen! Tut danach! Von den törichten Jungfrauen schreibt Mein Wort, daß sie vor verschlossener Tür gestanden haben. Sie sind es, die träge waren, die nicht getan haben, was Mein Wort sie lehrte. Und nun kommen sie zu spät. Es ist dies ein Furchtbares: Zu spät! Aber die, die danach tun und getan haben, was Ich euch lehre und gelehrt habe, sie werden es erfahren dürfen, wie wahr Ich geredet habe und wie groß Meine Liebe zu euch ist, auch darin ist, daß Ich euch diese Zeit nicht im Unklaren gelassen habe. O selig, ja selig alle, die Ich, wenn Ich komme, wachend finde mit brennender Lampe! Selig sind die, die tun, was Ich aus Liebe geredet habe und euch in Liebe ermahnt habe! Mein Frieden und Segen sei mit Euch! Euer Vater, in und durch Jesus Christus. Amen."
d. K. P.
„Diese sind’s, die gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blute des Lammes. Halleluja!, denn der allmächtige Gott hat das Reich eingenommen. Lasset uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben!, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich bereitet. Und es ward ihr gegeben, sich anzutun mit reiner und schöner Leinwand. Die köstliche Leinwand aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Abendmahl des Lammes berufen sind!"
Offenbarung 7, 14 und Offenbarung 19, 6-9
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