Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen
Joh.4/6-15: “Wenn du wüßtest die Gabe Gottes und wer Der ist, Der mit dir spricht, so würdest du Ihn um Wasser bitten, und Er würde dir lebendiges Wasser geben, das eine Quelle des Wassers wird, das ins ewige Leben quillt”. Daß der Herr mit einem samaritischen Weib an jenem Brunnen redete, geschah, weil unter dem samaritischen Weib die Kirche verstanden wird, die bei den Heiden hergestellt werden sollte, und unter den Samaritern, die auch sonst erwähnt werden, Heiden verstanden werden, welche die Lehre von Ihm und über Ihn annehmen würden. Durch jenen Brunnen wird die Lehre aus dem Wort bezeichnet, durch Wasser das Wahre der Lehre, und durch den Herrn, Der an jenem Brunnen saß, das Wort oder das göttlich Wahre. Daß durch das göttlich Wahre aus dem Wort vom Herrn das Heil kommt, wird dadurch bezeichnet, daß das Wasser, das Er geben wolle, ein Quell des Wassers werde, das ins ewige Leben quillt. <EKO 537>
Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 70 →
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