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Schuldlosigkeit – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

“Und in Schuldlosigkeit meiner Hände habe ich das getan”, daß dies bedeutet aus Neigung zum Wahren, und so mit aller Befähigung, erhellt aus der Bedeutung der Schuldlosigkeit und sodann der Hände.

Schuldlosigkeit wird in der Grundsprache ausgedrückt durch ein Wort, das auch Fleckenlosigkeit und Reinheit bedeutet. Hände werden vom Wahren gesagt, und bedeuten Kraft, somit Befähigung. Daß also die Worte: in Redlichkeit des Herzens und Schuldlosigkeit der Hände habe ich das getan, bedeuten es sei so gedacht worden in Unschuld und einfältigem Guten, und aus Neigung zum Wahren, und so mit aller Befähigung, kommt daher, daß vermöge der Unschuld das Gute gut ist, und aus dem Guten das Wahre wahr

ist, und dann, wenn diese in ihrer Ordnung darin sind, alle Befähigung da ist. <HG 2526>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 178 →

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