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Sarder – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

“Und der darauf Sitzende war anzusehen gleich einem Jaspis- und Sarderstein” bedeutet die Erscheinung des Herrn in Ansehung des göttlich Wahren, das durchscheint aus dem göttlich Guten der göttlichen Liebe. Dies erhellt aus der Bedeutung des Sitzenden auf dem Thron, sofern es der Herr ist in Ansehung des Letzten Gerichts; aus der Bedeutung von: gleich anzusehen, sofern es die Erscheinung bezeichnet; aus der Bedeutung des Jaspissteins, sofern er die geistige Liebe zum Wahren bezeichnet, worüber folgt; und aus der Bedeutung des Sardersteins, sofern er die himmlische Liebe zum Guten bezeichnet. Somit wird durch den Jaspis- und Sarderstein, denen der Herr gleich anzusehen erschien, bezeichnet das göttlich Wahre, durchscheinend aus dem göttlich Guten der göttlichen Liebe. Er heißt auch ein Sarder, weil durch diesen Stein das Gute

bezeichnet wird, hier das göttlich Gute, weil vom Herrn die Rede. Es ist dies ein Stein, der auch Karfunkel (Pyropus) genannt wird, und weil dieser wie von Feuer leuchtet, wird durch beide das Durchleuchten des Wahren aus dem Guten bezeichnet. <EKO 268>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 44 →

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