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Pappel – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

Was die Pappel betrifft, aus der die Stäbe gemacht wurden, so muß man wissen, daß die Bäume im allgemeinen Wahrnehmungen und Erkenntnisse bedeuten, Wahrnehmungen, wenn sie vom himmlischen Menschen, hingegen Erkenntnisse, wenn sie vom geistigen ausgesagt werden; daher bedeuten Bäume im besonderen Gutes und Wahres, denn diese sind Gegenstände der Wahrnehmungen und Erkenntnisse. Einige Arten von Bäumen inwendigeres Gutes und Wahres, das dem geistigen Menschen angehört, wie Ölbäume und Weinstöcke, einige Arten auswendigeres Gutes und Wahres, das dem natürlichen Menschen angehört, wie die Pappel, Haselstaude, Platane; und weil vor Alters ein jeder Baum eine Art des Guten und Wahren bedeutete, so hatte man in Hainen Gottesdienst nach den Arten der Bäume. Die Pappel, die hier genannt wird, ist die weiße Pappel, so genannt von der Weiße, von der ihr Name (im hebräischen) abgeleitet ist; daher kam es, daß durch die Pappel bezeichnet worden ist das Gute, das aus dem Wahren, oder was gleich, das Gute des Wahren, wie auch bei Hos.4/13, aber hier das verfälschte. <HG 4013>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 282 →

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