735. Das Buch des Lebens
Nichts geht verloren! Wenn dies im Bereich der Materie gilt, dann erst recht im seelisch-geistigen Bereich. Seit Erschaffung der Wesen, ja seit Ewigkeiten her – denn bei Mir gibt es keinen Anfang und kein Ende – ist alles an Entwicklung, Form, Gedanken, Handlungen usw. aufgezeichnet im Buche des Lebens, in der Matrix des geist-seelischen Menschen und in allen Formen und Gestalten der Schöpfungswesen. Nichts geht verloren, nichts war umsonst, keine Entwicklung, auch keine irrtümliche war vergebens. Das irdische Lebensbuch eines Menschen wird bei seinem Ableben geöffnet und bildet die äußere Gestalt und Form seiner neuen, jenseitigen Welt, in die der Mensch nach seinem irdischen Tode eingeht. Die unendlich vielen Vorentwicklungen in anderen Lebensformen und auf anderen Welten, die der Ausreifung und Entfaltung des Wesens diente, sind die inneren Welten, ähnlich den Schalenschichten der Zwiebel vergleichbar und machen die innere Welt eines Geistwesens aus, von dem ihr euch keine Vorstellung machen könnt. Alles trägt der Mensch in sich. Er ist ein eigener Kosmos alle Schöpfungen umfassend. Alles, was in Mir, dem Universalschöpfer zu finden ist, ist auch im Menschen zu finden. Ewigkeiten benötigt der Mensch, um all das in sich zu finden, freizulegen und für sich zu nutzen, was in ihm liegt. Die Schönheit der Gotteswelt liegt in ihm wie eine verborgene Perle. Die Fehlformen, geschaffen aus seiner Eigenheit aber sind die Felsblöcke, Steine und das Geröll, das die Schönheit der Gotteswelt verbirgt oder gar zerstört.
So grabt eure Brunnen tiefer, Meine Kinder, suchet alle göttlichen Schätze in euch, sie sind euer göttliches Wesen und euer Eigentum. Je mehr ihr das Eigene wegräumt, oder die Steine beiseite räumt, umso herrlicher tritt eure innere Lichtwelt aus euch hervor. Alles ist euch geschenkt, alles euch gegeben, so nutzet Zeit und Stunde zu eurer Vervollkommnung.
Amen
FG. 19.5.11, 12.00-14.25 Uhr
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