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Gartenbeete – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

Die Menschen, die nach dem Tode in das andere Leben kommen, und die Glaubenswahrheiten nur in dem natürlichen oder äußeren Gedächtnis mitbringen, und nicht in dem geistigen oder inneren Gedächtnis, kommen sich, wenn sie ausgehen, so vor, als ob sie zwischen steinigen Felsen und in Wäldern umherschweiften. Diejenigen dagegen, welche die Glaubenswahrheiten auch im geistigen Gedächtnis mitbringen, kommen sich, wenn sie ausgehen, so vor, als ob sie zwischen Hügeln, die bepflanzt sind, und auch in Gärten umherwandelten. Der Grund ist, weil die Wahrheiten des äußeren oder natürlichen Gedächtnisses, die wißtümliche Kenntnisse sind, kein Leben haben, wenn sie nicht zugleich im inneren oder geistigen Gedächtnisse sind, denn was in diesem ist, das ist Eigentum des Lebens geworden, weil das innere oder geistige Gedächtnis das Lebensbuch des Menschen ist; und das, was dem Leben angehört, wird im Himmel durch Gartenbeete, Ölgärten, Weinberge und durch Rosenbüsche und grünes Buschwerk vorgebildet, und was der Liebtätigkeit angehört durch Hügel, auf dem solche Dinge sich befinden. Das aber, was dem Leben nicht angehört, wird durch Steinfelsen und mit Dornen bewachsene Orte, die nackt und rauh sind, vorgebildet. <HG 9841>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 264 →

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