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Ehemann – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

Die ältesten Menschen haben zwischen der Neigung zum Guten und der Neigung zum Wahren eine Ehe angenommen. Der Ehemann bezeichnet die Neigung zum Guten, oder auch das Gute. <HG 1904>

Der Ehemann bedeutet das Gute, und alsdann die Ehegattin das Wahre; anders wenn der Gatte genannt wird Mann, alsdann bedeutet der Mann das Wahre und die Gattin das Gute. <HG 2517>

Daß der Ehemann das Gute vorbildet, und die Gattin das Wahre, davon ist die Ursache, weil die Kirche einer Ehe verglichen wird, und auch eine Ehe des Guten und Wahren ist; das Gute ist es, das der Ehemann vorbildet, weil es an erster Stelle ist, das Wahre aber, das die Gattin, weil an zweiter. Darum wird auch der Herr im Wort genannt Bräutigam, Mann, Gemahl, und die Kirche Braut, Weib, Gattin. <HG 3236>

Die Ehen stellen die Verbindung des Guten und Wahren vorbildlich dar. In der himmlischen Kirche stellt der Ehemann das Gute dar und die Ehefrau das Wahre aus demselben; aber in der geistigen Kirche bildet der Mann das Wahre und seine Gattin das Gute vor. <HG 8647>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 16 →

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