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Beerscheba(h) – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

Beerscheba bedeutet den Zustand und die Beschaffenheit der Lehre, daß sie nämlich göttlich sei, wiewohl menschlich Vernünftiges ihr beigefügt wird. 1.Mose 26/32,33 wird auch von Brunnen gehandelt, worüber ein Streit war mit Abimelech, und vom Bund mit ihm, und durch Beerscheba wird bezeichnet menschlich Vernünftiges, das der Glaubenslehre abermals beigefügt wurde, und weil es abermals beigefügt, und so eine Lehre für menschliche Fassungskraft wurde, wird es genannt eine Stadt. Stadt bezeichnet das Lehrsystem in seinem Inbegriff. Bei Amos im entgegensetzten Sinn. <HG 2723>

Beerscheba, als Stadt, bezeichnet die Lehre. Beerscheba, das in der Grundsprache Stadt des Schwörens bedeutet, bezeichnet somit die Lehre des begründeten Wahren. <HG 3466>

Beerscheba, sofern es die Lehre der Liebtätigkeit und des Glaubens bezeichnet; hier die Liebtätigkeit und den Glauben, nicht aber die Lehre derselben; denn es wird vom geistig Guten ausgesagt, welches Israel ist. Das geistig Gute ist mehr als die Lehre, denn die Lehre geht aus diesem Guten hervor. Deswegen bedarf, wer zum geistig Guten gelangt ist, nicht mehr die

Lehrbestimmungen, die er von anderen empfangen hat, denn er steht nun am Ziele, nach dem er strebte, nicht mehr in den Mitteln; und die Lehrbestimmungen sind nichts anderes als Mittel, um zum Guten als zum Zweck zu gelangen. Daher kommt es nun, daß durch Beerscheba die Liebtätigkeit und der Glaube bezeichnet wird. <HG 5997>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 154 →

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