GrEv IX/22 (5-6) (NO, S. 185)
DER HERR: "Wenn die Menschen dieser Erde Kinder Gottes werden wollen, so müssen sie in allem so vollkommen zu werden trachten wie der ewige, heilige Vater im Himmel, der in sich ist die ewige Liebe, Wahrheit und Macht und alles endlos Gute, Gerechte und Herrliche. Darum heißt es auch in der Schrift: ‚Nach Seinem Ebenmaß schuf Gott den Menschen und zu Seinem Ebenbilde machte Er ihn und blies ihm Seinen Odem ein, auf daß er eine lebendige, freie Seele werde!‘ Auf diese Weise sind die Menschen dieser Erde nicht etwa nur Geschöpfe der Allmacht Jehovas, sondern Kinder Seines Geistes, also Seiner Liebe."
GrEv 11/222 (4.5) (NO, S. 187)
DER HERR: "Der Mensch ist der Grund und das Endziel der gesamten Schöpfung; er ist das endlich zu gewinnende Ergebnis aller Vormühen Gottes. Und weil eben der Mensch das ist, was Gott durch alle Vorschöpfungen erreichen wollte und auch erreicht hat, so entspricht auch alles in den Himmeln und auf allen Weltkörpern dem Menschen."
BM, Kap. 163 (3) (NO, S. 187)
"Die Menschengestalt ist die eigentliche göttliche, da Gott uns Menschen nach Seinem Ebenmaße äußerlich wie innerlich geformt hat."
Hi II, 5. 135 (2.3.8.) (NO, S. 186)
DER HERR: "Es ist wahrlich nichts Geringes, wenn ein Mensch aus dem Mutterleibe zur Welt geboren wird. Denn was dazu gehört, bis eine Menschenseele aus allen Stufen der seelischen Naturreiche reif wird zur Ausgeburt in die Menschen-Welt, glaube es Mir, ist mehr, als du in Ewigkeiten zu fassen imstande sein wirst! Daß die Werdung eines Menschen für Mich Selbst keine Kleinigkeit ist, beweisen ja alle Taten und Vorschöpfungen, welche nur für den Menschen bewirkt und gemacht wurden. — Demnach ist es denn auch billig und gerecht, daß sogar der leibliche Geburtstag für jeden Menschen ein wichtiger Tag sein muß, da er kein zufälliger, sondern ein schon von Ewigkeit her wohlberechneter Tag ist! Denn erst, als die Welten von den Urzentralsonnen abwärts ausgebildet waren, wurde jedes Weltenatom genau auf den tausendsten Teil einer Sekunde berechnet, wann es solle gelöst werden. Und war die große Rechnung einmal bestimmt, da erst begannen die organischen Schöpfungen auf den Weltkörpern durch alle Stufen in der allerhöchst weisen, wohlberechneten Ordnung. — Und hernach kam endlich der Mensch als ein vollkommenstes Aufnahmeorgan aller ihm vorangegangenen zahllosen Stufen und als ein vollkommener Wiedervereinigungspunkt des einst aus Mir gegangenen Lebens."
Fl, Kap. 7.9 u. 24 (NO, S. 186)
DER HERR: "Gott hat dem Bedürfnisse Seiner unendlichen Liebe zufolge von vielen Ewigkeiten her Geschöpfe überaus mannigfacher Art erschaffen, vom vollkommensten Geiste abwärts bis zum unbedeutendsten atomischen Tierchen. Allen diesen zahllosen Wesen hat Gott aus Seiner eigenen Kraft — jedem nach seiner Art — von Seinem Leben gegeben, damit die Summe ihres Lebens übergehe in ein vollkommeneres und kräftigeres Leben, und also fort und fort aufwärts bis zur Seele des Menschen, welche zugleich in sich zur Aufnahme des stärksten Lebens des Geistes aus Mir fähig wird, welches Leben sich mit Mir durch die Liebe nun wieder völlig zu einer Kraft vereinigen kann."
Fl, Kap. 7, 5-6 (NO, S. 95)
DER HERR: "Um das unendliche, vollkommenste, freieste Leben Gottes zu begreifen, denket euch einen unendlichen Raum, in dem sich ein Mittelpunkt befindet, von welchem nach allen Seiten endlose Strahlen auslaufen, deren Anfang zwar der Mittelpunkt, aber deren Ende ewig nirgends anzutreffen ist. — In diesem Zentrum ist alle lebende Kraft der ganzen Unendlichkeit vereinigt und geht von diesem Zentrum wieder in die ganze Unendlichkeit hinaus. Damit aber diese lebende Kraft sich nicht zu sehr in das Unendliche zerstreue und dadurch in sich selbst schwächer werde, so hat sie sich durch die ganze Endlosigkeit des ewigen Raumes endlos viele Lebenssammelpunkte geschaffen, in welchen sich das Leben gewisserart selbst auffängt und sodann zurückkehrt zu seinem urewigen Zentralsitz."
GS 11/126 (19-20) (NO, S. 95)
DER HERR: "Ich streue das Leben in den kleinsten Partikeln aus Mir hinaus in die endlosen Gebiete Meines allwaltenden Seins, um aus jedem dieser kleinsten Lebenspartikel ein höchst potenziertes Leben zurückzubekommen. Außer Mir gibt es nirgends ein Leben, und daher auch bin Ich ewig die Nährquelle für alles Leben!"
H I/185 (19-22) (NO, S. 95/96)
Auf die Frage der Ghemela, der himmlisch-reinen, demütigen Tochter des Erzvaters Zuriel: ‚Was ist das Leben‘ belehrt Abedam-Jehova sie und die Kinder der Höhe: "Was das Leben in Mir Selbst ist, wäre dir unmöglich zu begreifen; denn wie Ich Selbst bin das allereigentlichste Leben ewig und unendlich, wird auch der höchste, tiefstweise Cherub nie zu begreifen imstande sein. — Das Leben aber in dir ist Mein Odem in dir oder aber Mein vollkommenes Ebenbild in jeglichem Menschen. Wie aber Ich Mich befinde im klarsten Bewußtsein des vollkommensten Lebens, ebenso hat auch jedes Geschöpf einen, wenn auch für dich unbegreiflich kleinsten Teil dieses Meines Lebens in sich und ist dadurch völlig lebendig für seinen Bedarf. — Es ist aber alles Leben so beschaffen, daß es sich beständig vermehren kann und wachsen durch Mein unablässiges Einfließen; je ausgewachsener aber das Leben wird, desto vollkommener stellt es sich dann auch immer dar. Aber sich selbst bewußt wird das Leben erst dann, wenn es mit dem Fünklein der Liebe auch ein Fünkchen des Gnadenlichtes aus Gott hinzubekommt; mit diesem Lichte erkennt das gegebene Leben sein Selbstiges und wird frei sich selber bewußt. — Wenn aber dieses sich selbst bewußte Leben auch seines ewigen, heiligen Ursprunges bewußt wird und gibt ihm Dank und Ehre, Liebe und Anbetung und erkennt dessen Willen, dann erst wird es vollkommen frei und ein Kind der ewigen Liebe und des ewigen Lebens."
GrEv VII/147 (9) (NO, S. 188)
Ein erleuchteter Oberägypter: "Wenn es um den Menschen etwas Geringfügiges wäre, so hätte ihn Gott nicht wunderbar weise und kunstvoll eingerichtet, so daß der Mensch schon dem Leibe nach ein höchstes Meisterwerk der gesamten materiellen Schöpfung ist, und zweitens hätte Gott ihm nicht eine Seele gegeben, die Ihm, dem Schöpfer, in allem ähnlich werden kann, wenn sie das nur ernstlich will, — und drittens würde Gott nicht schon so oft zu den Menschen selbst geredet und sie belehrt haben, was Sein Wille ist, welche Absichten Er mit ihnen hat und was sie erreichen können."
GrEv VIII/140 (5) (NO, S. 187)
Der Engel Raphael: "Alles, was auf Erden und auf allen Sternen geschieht, das geschieht allein zum Besten der Menschen; denn nur im Menschen liegt der Grund und Zweck aller Schöpfungen im endlosen Raume."
GrEv I/165 (7-8) (NO, S. 187)
DER HERR belehrt den klugen, kenntnisreichen Zöllner Kisjonah: "Ein großer Teil von den für deine Begriffe zahllosen Urgeistern hat die Freiheit seines Willens mißbraucht und ist dadurch ins angedrohte Gericht versunken. Aus solchen Geistern, aus denen diese ganze Erde und alle zahllosen anderen Welten, Sonnen und Monde bestehen, kommen nach einem in alle Natur unwandelbar gelegten Gesetze die Menschen dieser Erde wie auch aller anderen Welten hervor, und zwar auf dem bekannten Wege der Zeugung und Geburt, und müssen sodann durch Erziehung und Unterricht zu wahren Menschen und nach der Ablegung ihres Leibes zu reinen und völlig freien Geistern herangebildet werden."
H III/110 (7ff.)
Der Herr hat den Menschen die Schwächen zur selbständigen Probung gegeben. Eben durch diese Schwächen ist unser aller geistige Freiheit bedingt, und durch die Erkenntnis und Besiegung derselben können wir erst vollkommen frei im Geiste werden.
Denn die Schwäche in uns ist ein vom Herrn geflissentlich unvollendeter Teil unseres Wesens, den wir mit göttlicher Gnadenhilfe selbst vollenden sollen, um dadurch die Gottähnlichkeit unseres Geistes in uns bekräftigend zu rechtfertigen und ein wahrhaft freies Leben für ewig durch uns selbst zu gründen.
So wir aber unsere Schwächen lieber verdeckt als geoffenbart in uns tragen wollen, da schaden wir uns nur selbst und sind selbst Schuldträger, so wir am Ende durch sie zugrunde gehen.
GrEv VII/141 (3.4) (No, S. 188)
DER HERR: "Gott ist kein stolzer Kaiser auf einem goldenen Thron, der seine Untertanen als verächtliche Würmer ansieht und jeden mit dem Tode bedroht, der sich ohne Erlaubnis ihm nahen will. Gott ist von Ewigkeit ein vollkommener Meister im Größten wie im Kleinsten. Der Mensch aber ist das vollkommenste der zahllos vielen und verschiedenen Geschöpfe, der Höhepunkt der göttlichen Liebe und Weisheit und bestimmt, ein Ebenbild Gottes zu werden. Wie sollte sich da Gott Seines vorzüglichsten Werkes schämen und es für unwürdig halten, sich Ihm zu nahen?!"
GrEv 11/6 (3) (NO, S. 187)
DER HERR: "Gottes höchste Seligkeit ist der in Seiner Ordnung sich entwickelnde Mensch. In ihm findet Gott Seinesgleichen wieder."
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