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Tischgebet

RBL II/254 — Lieber, heiliger Vater! Du bescherest allen Menschen auf Erden Speise und Trank. Die da vor dem Genießen der Speisen zu Dir in ihrem Herzen kommen und Dir danken und um Deinen besonderen Segen flehen, die werden von der Speise dann auch wahrhaft genährt. Die aber meinen, so etwas sei gar nicht mehr nötig, denn eine Speise, die einmal auf dem Tische sich befindet, sei ohnehin schon gesegnet und es sei eine abergläubige Dummheit, die Speise noch einmal nachgesegnet haben zu wollen — denen gereicht sie zu keinem Segen, weder leiblich noch geistig. Denn man kann Dich nie genug loben, lieben, preisen und Dir danken, und die Fülle Deines Segens kann niemandem Schaden bringen. — Darum segne uns Deine Gaben, o Du heiliger Vater!

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