Die Gegenstände des Glaubens durch Sinnliches und Wissenschaftliches zu erforschen ist unsinnig.
Dass dies solches bezeichnet, muss einem jeden fremd und sehr ferne liegend erscheinen, als: dass die Zahlen Dreihundert und Fünfzig und Dreißig bezeichnen die Überreste und zwar wenige; dann, dass die Länge, Breite und Höhe bezeichnen das Heilige, Wahre und Gute. Aber außer dem, was oben 1.Mose 6/3 über die Zahlen gesagt und gezeigt worden ist, dass nämlich dort Hundertzwanzig die Glaubensüberreste bezeichnen, kann es einem jeden auch daraus erhellen, dass die, welche im inneren Sinne sind, wie die guten Geister und Engel, außer allem dem sind, was irdisch, körperlich und durchaus weltlich, somit außer allem, was Sache der Zahlen und Maße ist, und doch wird ihnen vom Herrn das Wort vollständig inne zu werden verliehen, und zwar ganz in Abgezogenheit von solchen. Und weil dies wahr ist, so kann daraus deutlich erhellen, dass es Himmlisches und Geistiges in sich schließt, das so entfernt ist vom Sinne des Buchstabens, dass es nicht einmal als solches erscheinen kann; wie denn himmlisch und geistig alles und jegliches in ihm ist.
Hieraus kann der Mensch auch wissen, wie unsinnig es ist, die Gegenstände des Glaubens durch Sinnliches und Wissenschaftliches erforschen zu wollen, und nicht eher zu glauben, als bis man es auf diese Weise begreift. <HG 647>
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