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Die Träume, die durch den Himmel vom Herrn einfließen, erscheinen in Vorbildern

Eine solche vorbildliche Ähnlichkeit findet zwischen einem fruchtbringenden Baum und zwischen einem Menschen, der wiedergeboren wird, statt, so dass man an einem Baum lernen kann, wie es sich mit der Wiedergeburt verhält, wenn man zuvor nur etwas vom geistig Guten und Wahren weiß.
Hieraus kann erhellen, dass in diesem Traum durch den Weinstock der ganze Verlauf der Wiedergeburt des Menschen in Ansehung des dem Verständigen unterworfenen Sinnlichen vorbildlich beschrieben wird; zuerst durch die drei Reben, sodann durch das Sprossen, hernach durch die Blüte, so fort durch das Reifen der Beere zu Trauben, endlich dadurch, dass er sie in den Becher Pharaos ausgedrückt und ihm gegeben hat. Die Träume, die durch den Himmel vom Herrn einfließen, erscheinen auch gar nicht anders als in Vorbildern; wer also nicht weiß, was dieses oder jenes in der Natur vorbildet, und noch weniger, wer gar nicht weiß, dass etwas vorbildet, der kann nicht anders glauben, als dass es eben Vergleiche seien, wie sie ein jeder in der gemeinen Rede braucht; es sind allerdings Vergleiche, aber solche, die entsprechen, und die daher in der Geisterwelt sich wirklich darstellen, wenn bei den Engeln, die in einem inwendigeren Himmel sind, von geistigen und himmlischen Dingen des Reichs des Herrn die Rede ist.
<HG 5115>

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