Da Jesus das sah, sprach Er:
„Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, dass der Sohn Gottes dadurch geehret werde!“
Empfangen durch G. Mayerhofer, am 28. März 1870
Du möchtest diesen Text gerne auf deine Kranke anwenden um bei Gelegenheit ihr mit nächstem Briefe das mehr ans Herz zu legen, was ihr fehlt.
So schreibe denn, Mein lieber Sohn, und sage ihr, dass auch ihre Krankheit nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes ihr, und auch noch Andern zum Heil gereichen soll.
Auch sie soll geistig und körperlich gesund dann als Stern leuchten, und Licht und Wärme in ihrer Nähe verbreiten, damit nicht allein sie, sondern auch viele Andere für Meine geistigen Himmel gewonnen werden mögen.
Sei unbesorgt, wir werden Beide die Genugtuung haben, dass unsere angewendeten Mittel ihr zum Heile der Seele und zur Gesundheit des Leibes helfen sollen, damit dann dadurch die Ehre Gottes nebst dem Sohne erhöht in ihrem Herzen werde.
Jetzt freilich fehlt noch manches in ihrem Innern, was noch auszubessern ist, allein wenn ihr Vertrauen gegen Mich durch einige Leiden aufgerüttelt noch fester werden wird, dann wird sich auch das letzte Übel unter der Macht der Seele und des Geistes beugen müssen.
Schreibe ihr nur bei nächster Antwort, sie soll ja nicht wanken, tagtäglich Meinen Psalm (8 in Nr. 26) lesend – sich in Meine Liebe versenken! je mehr sie sich in Meine Arme werfen möchte, desto mehr erhält ihr Körper durch ihre Seele Kraft von Mir, durch deinen in sie geleiteten Magnetismus, so zwar, dass am Ende sie selbst wirklich Meinen Einfluss faktisch in ihrem ganzen Organismus fühlen wird.
Sobald sie diese Stufe erreicht haben wird, wird auch die Gesundheit in Körper und Seele wieder eintreten, sie wird sich von Neuem ihres Lebens freuen können, und die durch ihre Krankheit gewonnene Lehre auch Andern mitteilen, die dann ebenfalls nach diesen geistigen Mitteln seufzend, durch Meine Hand gewonnen, auf den Weg gebracht werden, wo sie Mein Wille wollte, ohne ihre eigene Freiheit zu beeinträchtigen, dann wird der Sinn des angeführten Textes erst leuchtend in ihrem Herzen dastehen, dann sie erst verstehen, was es heißt: „deine Krankheit ist nicht zum Tode, sondern dass der Sohn Gottes geehret werde.“
Dies schreibe Meiner lieben Tochter und sage ihr, dass wenn Ich sie nicht so lieb hätte, so hätte ich sie nicht so geprüft, allein ich weiß wohl, was sie ertragen kann und was für Mittel angewendet werden müssen, um sie zu diesem Zwecke der Heiligung ihres Gemütes zu führen.
Sie solle nur im Vertrauen auf Mich nicht nachlassen, denn um die Liebe und das Zutrauen zu Meiner wirklichen Hilfe ist der Schlüssel zur Gesundheit, und auch der Schlüssel zu Meiner Gnade; je mehr sie sich in diese vertieft, je schneller wird die Heilung sein, damit durch ihre Krankheit, und die Genesung aus selber, der Sohn Gottes und Gott als der Nämliche geehrt werde!
Meinen väterlichen Segen ihr, wie auch ihrem Manne, der Mir ein sehr wohlgefälliger Diener in Meinem Weingarten geworden ist, woran Ich eine große Freude habe!
Amen, Amen, Amen!
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