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Noch ein Wort über die Fürbitte!

Empfangen durch Jakob Lorber, am 28. Juli 1840

O Herr! Ich dank‘ dir demütigst wegen Spanien! Darf ich noch ferner für selbes beten? Und tat ich recht für selbes gebetet zu haben? –
Siehe, sagst du nicht, so die Kunst nach Brot ringt, ist sie wenig nütze, und wird der Kunst nicht Brot gereicht, hat sie sich erst gefunden in ihrer Wahrheit. Wahrlich ein rechter Künstler hat niemals darben müssen!
Wie meinst du aber, dass Mein Dienst sei, wenn die Knechte ringen nach weltlichen Dingen, als nach Brot, Geld und Macht der Erde!
Siehe, es gibt kein Land gleich diesem, das du nanntest, welches mehr der schändlichsten Hurerei getrieben hätte, leiblich oder geistlich, und verbrannt und gemartert hätte mehr als dieses Meine unschuldigen Kindlein zu allen Zeiten.
Könntest du sehen und zählen wie Ich, wie viele unschuldige Mägdlein von den überfalschen Horden der Mönche geschändet und dann lebendig begraben und eingemauert wurden, wie viel Knaben der sodomitischen Unzucht geopfert wurden; zu welchen vielen Tausend und tausendartigen unerhörten Schändlichkeiten, Betrügereien und Gräueln man vorzüglich geistlicherseits seine niederträchtige Zuflucht nahm, um auch nur einen geringen zeitlichen Zweck zu erreichen; wie man da öffentlich fluchte über Mein geschriebenes Wort, weil es doch nicht passen wollte als Unterlage aller erdenklichen Gräueltaten; dann würdest du wohl sehr klar gesehen haben wonach daselbst Mein sein sollender Dienst gestrebt und gerungen hat!
Und so jeder Arbeiter seines Lohnes wert und würdig ist, so habe Ich auch diesen Arbeitern den lange schon sehr wohl verdienten Lohn gegeben, als abschreckendes Beispiel wegen des Hierarchen schon zeitlich und behielt Mir das Ewige für Jenseits vor!! –
Dass du aber gebetet hast dann und wann, war ja recht; tue desgleichen nur und anhaltender; denn der Nutzen wird auf deiner Seite sein, wenn du dich übest in Meiner großen Liebe; aber denke dabei stets, dass Meine Gerichte allezeit gerecht sind, und nur diejenigen treffen, welche sich derselben lange wohl verdient halten.
Wäre Huß nach Meinem Rate klug statt eigensinnig gewesen, gleich dem Ric. Kopernik, der da war ein Kluger Rechner in Meiner Schöpfung, so wäre auch Ersterer nicht zu Grunde gegangen.
Denn Ich sage dir – ihr sollet allezeit den Satan betrügen mit der Klugheit eurer Sanftmut. Amen. Ich, der gerechte Richter.
Amen, Amen, Amen.

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