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Hingebung, Mut und Vertrauen!

Empfangen durch Kath. Michel-Marth in Triest, am 8. September 1871

Du bittest Mich für deinen Bruder und Führer dieser kleinen Herde, was doch mit ihm zu tun wäre, (wegen seinem Augen- ec. Leiden. D. Hsg.) da sage Ich dir, dass du den Bruder Mhr. ermahnen solltest, er solle tun, was Ich am Ölberge tat! Zu wem betete Ich als zum Vater, wenn es Sein heiligster Wille sei, den Kelch des Leidens zu nehmen; aber die Liebe tat alles!
Auch Ich wurde von dem Teufel versucht, da er Mir alles versprach, um ihn anzubeten; auch da siegte die wahre Liebe wieder zu Meinen Kindern.
Ein wahrer Führer seiner Herde muss alles überwinden; in Meinen Händen seid ihr alle, ob reich oder arm, jeder hat ein gleiches Recht, an Mein Vaterherz zu kommen. Auch muss jeder, um diesen Weg zu betreten, alle Proben des satanischen Verführers überwinden.
Um Mein Kind zu werden, gehören alle diejenigen Proben zu bestehen, welche in Meiner Schule vorgeschrieben sind und nicht weniger, auch nicht mehr, werde Ich Meinen Kindern, welche Ich Selbst erziehe, auferlegen; erst dann nach allen mühseligen Beschwerden kann auch er mit Mir am Kreuze ausrufen: „Es ist vollbracht!“
Aber Meinem lieben Sohne, den Ich euch zum Führer gab, fehlt es noch immer am Vertrauen, welches eigentlich den Hauptfehler in allem ausmacht.
Ohne festes Vertrauen kann auch keine wahrhafte rechte Entschlossenheit sein; und ein anderes Mittel wird versucht, keines scheint zu gelingen, weil es nur Proben sind und kein unerschütterliches Vertrauen und Ergebung in Meinen heiligsten Willen vorfanden ist! –
Das zum Trost an Meinen lieben Schreiber, den Ich nicht verlassen werde, er hat Mich doch lieber in seinem Herzen, als viele andere, darum zupfe und rupfe Ich ihn auch, damit er seinen Vater fühlt und nicht nur hört; das zur Nachachtung und einstweiligen Beruhigung für den M. und welches Ich ihm ins Herz gelegt habe, sollte er gebrauchen, nicht als Probe, sondern als wahrhaftes Mittel von seinem lieben Vater, der ihm auch den L. als Magetiseur und Tröster geschickt hat; daher sollte selbiger in Meinem Namen fortfahren und nicht ermangeln zu tun, was ihm sein Herz sagt, aus wahrer Liebe; seine Ängstlichkeit macht Mir aber nicht viel Freude, und es ist auch bei ihm noch viel Misstrauen vorhanden.
Darum, liebe Kinder, säumet nicht – euch gegenseitig aufzumuntern in Meinem Namen, wo Ich immer unter euch wandle; lasst euch nicht immer zurufen: besteiget ohne Furcht mit Mir das Meer, Ich wandle trockenen Fußes da einher! Auch euch winke Ich immerfort: „Vertraut auf Mich und Meine Stimme!“ daher mutiger! Sohn Ldbk., Ich brauche und kann dich noch zu welchem anderen Berufe brauchen, daher befestige dich des unerschütterlichen Vertrauens! Gleich Meinen Aposteln erscheine Ich dir im Geiste, und gieße den Segen über alle, gleich wie dort über Meine Apostel, nämlich den Geist aus.
Lasst euch nie beirren in mannigfachen Störungen, sie gehören zur Befestigung der Seele und des Geistes, ohne festen Grund kann doch kein gutes und dauerhaftes Haus gebaut werden, welches gegen alle Stürme Trotz bieten kann; wo würden Meine Kinder den Aufenthalt suchen, ohne Festigkeit gegen alle schweren Versuchungen!
Da gebt ihr Mir zur Genüge Beweise eurer Hinfälligkeit bei diesem (jetzigen) kleinen Sturme, alle Herzen sind verwundet, Niemand kann sich trösten noch fassen. Wo ist der Fehler? Niemand sucht ihn dort, wo er zu finden ist, nämlich im Vertrauen(s-Mangel!).
Das sagt euch Allen euer liebevollstem Vater, der nie seine Kinder ohne sichtlichen, wörtlichen Trost lässt, da der im Herzen nicht genügt. Mit Meinem Segen an Alle!
Amen, Amen, Amen!

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