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Herbei zum Jakobsbrunnen

Empfangen durch Kath. Michel-M. (Triest), am 21. Mai 1871

Ich sagte dir schon vorhin: jeder ist aufnahmefähig, der einen guten Willen hat, in Meine Schule zu treten, dem soll es ja nicht verweigert werden, daher betrübe mir diese neue Schülerin nie, die Ich dir zuschickte, in den Bund der Gottesliebe zu kommen, um aus der Quelle das reine, neue Wasser und Brot, das zu Meinem Vaterherzen führt, aufzunehmen, und nach Herzenslust solle sie den Heißhunger stillen; und ferner weiß Ich – zu welchem Zwecke sie Mir dienen wird. (Sie hat das zweite Gesicht. D. Hsg.)
Bei dem Wenigen kannst du daraus schließen, wie Meine Wege in allem unerforschlich sind, begnüge dich mit den wenigen Worten.
Meinen Segen an diese, die eines guten Willens sind, und sage daher ihr, sie solle so fortfahren auf dem Wege, den sie angetreten hat.
Amen.

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