Empfangen durch Kath. Michel-M. (Triest), am 3. Juni 1872
Bitte: Ich bitte Dich, heiligster Vater, um ein tröstend Wort für meine lieben Schwestern: jedoch nicht mein, sondern Dein heiligster Wille geschehe!
Herminen, welche sich den weltlichen Freuden mit Johanna entzieht, wo sie sich im Gespräche mit Mir und Meiner Liebelehre ergötzen, wird die Zeit bei treuer Ausharrung auch zeigen, welchen Lohn der Herr jenen bereitet hat, die Ihn lieben!
Stoßt euch nicht an allen Begebenheiten, welche euch jugendlichen Geschöpfen noch unterkommen werden und haltet euch fest an die Liebe! Einen besseren und festeren Anhaltspunkt könnt ihr für alle Ewigkeiten nicht finden.
Daher nur zugekämpft und gerungen! Erst auf Golgatha habe Ich das größte Opfer vollbracht; daher nur der Ausharrende siegt, und die Krone verdient!
Wenn es auch für euch im menschlichen Leben noch vieles zu bekämpfen gibt, so vergesst doch Den an der Spitze des Regimentes nicht; auf Diesen achtet, Der leitet und regieret euch, um zu gewinnen, was zu verlieren euch droht. Dieser Trost und diese freudige Waffe sollte euch bestärken in allen drohenden Unglücksfällen!
Dieses für heute euch, durch das durchreisende Medium, als eine in Meinem Weinberg arbeitende Magd.
Betet für sie und alle untereinander, dass Ich euch für eure Freude und Freundschaftsliebe segnen kann und werde, für alle Zeit der großen Zeiten!
Amen! Amen!
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