mit Winken vom Reichs-Plan des Herrn
Den 20. April 1879
Liebe Kinder! Wenn die Zeit, in der ihr jetzt lebet, eine finstere, traurige ist, so ist es ein Zeichen, dass Mich die Menschheit ins Grab gelegt hat, wo nur Wenige übrig sind, die eine baldige Auferstehung wünschen; denn sie wollen nicht, dass Mein Wort Geist und Leben werden solle; es ist der Mehrzahl recht behaglich ohne Gott – und ohne Pflicht gegen Ihn – zu leben (!) und im Materiellen so gut sie es vermögen, zu schwelgen.
Sie können es darum nicht ertragen, dass es noch Solche gibt, die an Gott und an Religion festhalten, deshalb sie sich auch als Werkzeuge (der Hölle) gebrauchen lassen – gegen Meine Kinder, was Ich bis auf einen gewissen Grad dulde, weil Ich ihnen erstens auch den freien Willen lasse, und zweitens, weil dadurch in Meinen Kindern immer mehr dir Sehnsucht nach Mir und Meinem Beistande begehrt wird.
Diese lernen so den Wert Meiner göttlichen Anordnungen immer mehr erkennen, und suchen denselben nachzukommen – bei der Erfahrung, wie der Gottlose trotz allem Jagen zu keiner Befriedigung gelangt.
Das Materielle, wenn der Gottlose noch so großen Besitz davon hat, wird nie ganz beglücken, weil es von ihm nicht nach Meinem Willen gebraucht wird, auch habe Ich so sehr das Bedürfnis den Menschen gelegt, mit Mir verbunden zu sein, dass immer wieder ein geheimer Zug – oft stärker oft weniger – auch bei denen stattfindet, die nichts nach Mir fragen, und es müssen oft auch äußere Vorkommnisse teilweise denselben hervorrufen! –
Ebenso ist es in dieser Zeit nur Meiner göttlichen Macht noch möglich, die zerrütteten Zustände wieder in eine geordnete Bahn zu bringen. Je mehr die Abhülfe im Menschen-Verstand und Rat, und in äußerem Besitze gesucht wird, desto mehr werden die von Gott los gewordenen Menschen erfahren müssen, dass alle ihre Pläne Vergebens sind.
Ich will jetzt Mein Recht geltend machen, dass sie so lange suchen müssen, bis sie endlich erkennen, von Wem ihr Wohl abhängt!
Darum ihr Lieben, die ihr schon die Erfahrung habt, dass nur Ich allein befriedigen kann, wachet! wenn sie euch berauben wollen, zeigt, dass ihr ein unantastbares Gut besitzt, welches von einem Gott beschützt wird, Dem sie zwar trotzen, aber Denselben nicht besiegen können. Beweist ihnen, welche Liebe euch durch Mein Wort gelehrt wird, damit Ich ihnen durch euch ebenfalls Beweise Meiner göttlichen erbarmenden Liebe geben kann; bittet, damit Ich euch Weisheit gebe, auf dass ihr sie nicht allein durch’s Äußere auf Meine Seite gewinnt, sondern durch den Geist, der in euch wohnt und ebenfalls nur Geistiges erzielen will. – Ihr sehet also, wir nötig es ist, dass Ich in euch ganz auferstehe. Wie euch das finstere Grab, in welches Mich die Menschheit begraben hat, betrübt, so ist auch Mein Auferstehen in euch höchst nötig; denn erst durch diesen Akt werdet ihr mehr Mut und Freudigkeit erhalten, vor aller Welt Meinen Namen zu bekennen, und die daraus entstehenden Verfolgungen im festen Vertrauen auf Den, Den ihr nun in euch fühlen könnt, willig zu erdulden.
Amen!
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