717. Das Ende
Mein Kind, das Ende allen irdischen Ringens ist die vollständige Abtötung des eigenen Egos und das Eingehen in Meine Herrlichkeit, d.h. die unverbrüchliche Einigung Meines und deines Willens, so daß unser beider Wille nur noch ein Wille ist. Diese vollständige Gelassenheit, die Unbeweglichkeit des geistigen Werkzeuges in Meiner Hand, die Übergabe und gänzliche Widerstrebenslosigkeit ist das Ende und gleichzeitig die Auferstehung als wiedergeborenes Kind, als Geistneugeburt und Aufhebung des adamitischen Falles. Ein kleiner Schritt fehlt dir noch. Arbeite daran, dies dir jeden Augenblick bewußt zu machen und siehe auch die Dinge dieser Welt aus dieser Perspektive an. Laß alles gehen, wie es geht. Alles ist gut, von Mir zugelassen. Schweige! Wandle nur noch, wenn Ich es in und aus dir tue. Dein letzter Lebensabschnitt sei davon geprägt, daß dich seelisch nichts mehr erregt, da es in Mir nur noch die Ruhe des Hl. Geistes gibt. Sei ganz und gar identisch mit Mir. Rege Ich Mich über irgendein Geschehen auf? Es ist im Geiste schon vollbracht, ziehe mit deinen Übungen irdisch-materiell nach.
Mein Kind, Ich liebe dich, du bist Mein.
Amen
FG. 23.1.11, 7.00-7.10 Uhr (nach dem Erwachen)
Mein Vater, die Furcht vor meiner Zukunft beherrscht mich. Nie hatte ich Furcht und immer volles Vertrauen in Deine Führung. Aber die Bitterkeit und Schrecklichkeit des Ablaufes meiner Erkrankung lassen mich erzittern. Wie soll ich da eine Gelassenheit finden, wenn ich auf die nächste körperliche Katastrophe zusteuere. Ach Vater, Du bist da. Und doch fehlt mir Deine unmittelbare, körperliche Hilfe. Hilf Mir aus dieser Not. Ich liebe Dich dennoch ganz und gar, möchte Dir doch wie Wachs in Deiner Hand sein. Ach Vater, ich bin so verzweifelt.
Amen
FG. 24.1.11, 6.45 Uhr
11.00 Uhr – Ich spüre intensiv die Nähe Christi
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