722. Auf daß allen Friede werde
Meine Kinder, der Friede ist nicht herstellbar, denn Ich bin der Friede. Im Zustand Meiner Gegenwart herrscht Friede und dieser Zustand ist ein Zustand des Herzens und die überfließende Liebe zu Mir wirkt sich auf das ganze Leben der Menschen und seine Umgebung aus. So sprach Ich, wenn Ich den Meinen begegnete: "Der Friede sei mit euch"! Friede ist eine Haltung, ein göttlicher Zustand, ist Gegenwart Gottes. Daher sehet, kann man keinen Frieden herstellen oder bewahren. Die Macher des Friedens gehen fehl. Politiker, die den Frieden herstellen wollen, gehen fehl. Friede ist ein Zustand der Seele als Folge der Gegenwart Gottes. Dies sage ich auch den Weltverbesserern, denen unter euch, die die gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten verbessern wollen. Eure Bemühungen gehen fehl. Alles das, was ihr im Äußeren verändern wollt, was ihr am Mitmenschen ändern wollt, wozu ihr den Mitmenschen (Politiker) bewegen wollt, wo ihr Einfluß nehmen wollt, da geht ihr fehl.
"Haben wir nicht für Dich in Deinem Auftrag gehandelt und auf Erden gewirkt"? fragten Mich die, über die Ich sagte: "Weichet von Mir, ich kenne euch nicht"! Der einzige Weg der Wahrheit, der Liebe und des Friedens ist die Selbsterkenntnis und die daraus resultierende Arbeit an sich selbst und Änderung des eigenen Wesens in Liebe und Gottverbundenheit. "Suchet zuerst das Reich Gottes, und alles andere wird euch hinzugegeben werden". Ich sagte nicht: "Ermahnt die Politiker, rügt eure Mitmenschen, geht demonstrieren, schreibt Protestbriefe". Ich sagte: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium vom Reiche Gottes". Wie kann aber jemand von etwas predigen, das er nicht hat und auch nicht kennt. "Wer Mich sieht, sieht den Vater"! war Mein Wort, d.h. Ich mußte zuerst Gottesträger sein, den Vater in Mir zum Herrscher über Mein Leben erheben und dann Seine Sendung, Sein Wort und Seine Taten leben und durch Vorbild verkünden. Wer die Welt, die Gesellschaft, die Mitmenschen noch ändern will, hat noch nichts verstanden. Ihr sollt nicht missionieren, ihr sollt Christus in euch präsentieren und leuchtende Vorbilder sein ohne Worte und Ermahnungen. Werdet selbst zu einem klaren, lichten göttlichen Baustein des neuen himmlischen Jerusalem und kümmert euch nicht um die anderen Bausteine, die sich selbst vor Mir verantworten müssen. Meine Frage an dich wird sein: "Was hast du mit den Gaben, die Ich dir verliehen, getan? Hast du Mich über alles geliebt und habe Ich in deinem Herzen Wohnung nehmen können und hast du deine Mitmenschen aus dieser Meiner Gegenwart in dir geliebt, wie dich selbst"? Die Antwort entscheidet alleine über dein Leben ob hier oder zukünftig in Meinem Reich, und diese Antwort ist zugleich dein Richterspruch über dich selber. Meine Antwort wird deiner eigenen Liebe und deines Zustandes entsprechen. "Gehe ein in die Fülle deines Herrn"! Doch wer ist dein Herr? Ihr könnt nicht zwei Herren dienen. Ihr könnt nicht selbstlose Liebe sein und gleichzeitig Weltbeurteiler, Weltverbesserer und Weltenrichter aus eurem Ego heraus. Leget also euren eigenen Satan ab und suchet ihn nicht außerhalb von euch, denn euer Satan ist euer Eigenwille, der Mir, dem Gotteswillen entgegen steht.
Daher suchet Meinen Frieden, suchet Mich und findet Mich und laßt Mich nicht mehr los. Meinen Frieden gebe Ich euch, den die Welt nicht geben kann, weil sie ihn nicht hat und nicht kennt, da sie zu Mir im Gegenpol steht.
Amen
FG. 26.2.11, 13.30-15.00 Uhr
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