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Ich werde euch mit zornigen Augen anblicken oder Sehet, was die Liebe tut

692.  Ich werde euch mit zornigen Augen anblicken oder Sehet, was die Liebe tut

Liebet einander, Meine Kinder, wie Ich euch geliebt habe. Dies ist das höchste und erste Gebot: Liebet einander!
Nun schaut mit diesen liebenden Augen, mit Meinen Augen, in die Welt, Euer Herz muß sich verhärten, wenn ihr das auf die Waagschale legt, was ihr an Haß und Verfolgung seht, und was die Liebe niemals tun würde. Fanget mit der kleinsten Zelle, der Familie, an und messet mit den Augen der Liebe, mit Meinen Augen, was dort geschieht. Wo ist die selbstlose, dienende Liebe zu finden, die Behüterin und Beschützerin der Kinder. Wo ist der starke Arm, Schutz und Schirm und Ernährer der Familie mit seiner Hände Werk? Wo ist der Hausaltar, um den sich die Familie schart und Hände und Herz erhebt in der Zuwendung zu Mir? Wo ist noch Wahrheit zu finden in der Beantwortung der Fragen neugieriger Kinder, die die Scheinwelt der Medien als ihre eigene Welt ergreifen und der Lüge der Werbung und des Lasters ungeschützt ausgesetzt sind? Wo finde Ich die Herzensbildner unter den Erziehern und Lehrern, die dem gesellschaftlichen Druck der Verkopfung noch standhalten und dem Gemüt und der Herzensbildung den Vorrang geben vor der kalten Welt der Weisheit ohne Liebe? Wo finde Ich die Arbeitswelt, die ihre Produkte nicht mit der Profitgier vergiftet, sondern sie in den Dienst der Menschheit stellt? Wo finde Ich noch die Politiker, die in Meinen Diensten stehen, im Dienst am Volk? Wer von ihnen wendet sich gegen die erniedrigenden, menschenunwürdigen Machtstrukturen, die das Volk immer mehr versklaven und wo Lüge zur Wahrheit erklärt wird? Wo finde Ich Priester und Hirten in Meinem Dienst, die noch der Wahrheit das Zeugnis geben und sich nicht gesellschaftlich anpassen und noch Sünde und Perversion Sünde nennen?

Stattdessen finde Ich Verbrechen jeglicher Art für "hoffähig" erklärt und wird die Perversion den „guten" Menschen aufgezwungen. Doch wenn Ich in diesen Sumpf näher hinein schaue, und wenn Ich sehe, wie die Grundrechte eines jeden Menschen auf Feuer, Wasser, Luft und Erde der Profitgier zum Opfer gefallen sind, und Hunger und Durst die Menschen dahin raffen und die wohlhabende Menschheit diese Güter verprasst und aus den Nahrungsmitteln Maschinenfutter macht, dann muß sich Mein liebevoller Blick nach Meiner göttlichen Gerechtigkeit in einen heiligen Zorn wandeln, und Ich muß die Zuchtrute über diese Welt schwingen, der auch viele Meiner seinwollenden Kinder nicht entgehen werden, die auf Kosten der übrigen Menschheit maßlos prassen und die Güter verschwenden in der Gier nach Luxus und Vergnügen, und leichtfertig ihre Ehe zerbrechen und ihre Kinder in Leid und Bekümmernis um die Zerstrittenheit ihrer Eltern reißen und Mich dann noch herbeiflehen, daß Ich ihnen doch dabei behilflich sei, ihre Untaten auszugleichen. Wehe, Meine Kinder, wem folget ihr?

Mit Lüge, Betrug und List sind dem Staat keine Vorzüge abzutrotzen, die Ich auch noch unterstützen soll. Jeder steht an seinem Platz auf den Ich ihn wohlweislich gestellt habe. Dort ist der Arbeitsplatz, der Ort des Weinberges, den jeder bearbeiten muß, damit aus der Hölle ein Paradies werde. Ihr werdet Rechenschaft darüber ablegen müssen, warum ihr euch Meine Zulassungen nicht habt gefallen lassen und statt zu rebellieren lieber euer Haupt in Demut unter Meinen Willen gesenkt hättet, um euch selbst unter Meine Zucht nehmen zu lassen in Liebe und im Aufblick zu Mir. Dann wäre aus eurer vermeintlichen Hölle ein Himmel geworden, denn Himmel und Hölle liegen niemals außer euch, in euren Umständen, Lebensbedingungen, im Zustand der Familienangehörigen. Ihr seid selbst die Verursacher eurer Unzufriedenheit, und euer Inneres ist Hölle oder Himmel und eure Umgebung davon der Spiegel. Jeder kehre vor seiner Türe und suche nicht den Balken oder Splitter beim Mitmenschen, sondern alleine bei sich selbst. Einer trage des anderen Last und arbeite in aller Stille und Bescheidenheit an seiner eigenen Besserung.
So sehet denn zu, mit welchen Augen Ich euch anschaue und tuet Buße, wenn ihr in Meinem Spiegel euch wahrhaft erkennt.
Amen

FG, 25.10.10, 2230-0.45 Uhr

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