693. Himmel und Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden nicht vergehen
Mein Kind, im tiefen Punkt Unserer Einheit gibt es keine Differenz mehr, werden alle Unterschiede und Polaritäten aufgehoben. Dort gilt nur: "Ich und der Vater sind eins." Diese Einheit muß absolut vollzogen, d.h. gelebt, ins Sein gehoben werden und schlußendlich bleiben. Es wird der Tag und die Stunde kommen, da es keine Trennung von deiner Seite mit Mir mehr geben wird, da du in Mir bleibend verweilst. Die Sehnsucht und der Drang in dir, dahin zu kommen, ist der eigentliche Antrieb, Mit Mir in der Stille Kontakt aufzunehmen. Der Rückfall in die Dualität löst immer wieder neue, verzehrende Sehnsucht nach der Einheit mit Mir aus, bis die sieben Viertelstunden zur Dauer eines unumkehrbaren Zustandes werden, nämlich der geviertelte Tag und die Fülle der Woche als stete Wiederkehr des Gleichen im Jetzt. Alles, was in dieser Einheit mit Mir geschieht, ist vollendet, vollkommen, wie euer Vater vollkommen handelt, denn du und der Vater bist eins. Alle Differenz fließt dahin wie der Schnee an der Sonne, und die strahlende Sonne der Wahrheit bleibt bestehen, und kein Schatten ist mehr möglich, da Schatten nur durch die Differenz entsteht und die Differenz die Scheidung und dadurch den Verfall ermöglicht. Der Mensch, geeint mit Gott, ist Gott, und in ihm ist keine Unvollkommenheit mehr möglich und Gott alleine genügt, da in Ihm alles lebt und webt, und es nichts gibt, was nicht ist. Daher werden Himmel und Erde vergehen, da sie als Schöpfung noch in der Differenz stehen, aber Meine Worte, als die Essenz allen Seins und Kern allen Bestehens im Anfang, werden nicht vergehen.
So verweile bei Mir, Mein Kind, immer häufiger und immer länger, bis die Kluft in der Differenz endlich geschlossen und für ewig überwunden ist.
Amen
FG. 28.10.10, 22.55-23.45 Uhr
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