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Ich bin Dein Gefäß

668.  Ich bin Dein Gefäß

Mein Heiland, wie ganz und gar durchdringst Du mich. Die Liebewärme Deines heiligen Feuers vertreibt aus mir jede Form von Kälte, erwärmt und reinigt und heiligt mein Blut und durchschwemmt alle Zellen meines Körpers mit Deinem heiligen Licht, Deiner Kraft und Reinheit. So durchstrahlst Du mich und scheinst durch mich, wie Dein Glanz im Eigenlicht eines kostbaren Edelsteins. Du bist mein Inhalt, die Heiligkeit und Vollkommenheit Deines Heiligen Geistes. Ich bin nur Dein Gefäß aus reinem, weißem, durchstrahlendem Himmelskristall. Du machst mich zur reinen, klaren Quelle, die zum Erquicken einlädt und deren Wasser erfrischt, und deren Umfassung zur Ruhe einlädt. Alles Mangelhafte ist weggebrannt und weggeschwemmt und so bleibt nur das Gefäß und das reine, klare, erfrischende Naß Deiner Liebe und Barmherzigkeit. Du aber hast uns damals dieses köstliche Wasser verheißen, als Du mit der Frau am Brunnen saßt und ihr Wasser versprochen hast, das für immer den Durst löscht.
Wie ruhig und still und erquickend ist es, an deinen Wassern zu verweilen. Dein Brunnen steht, und Dein Wasser sprudelt schon längst aus meiner Quelle, doch wie brüchig war Dein Gefäß. Nun aber entspricht das Gefäß der Kostbarkeit seines Inhaltes.
Amen

Mein Kind, so hast du gespürt, wie Ich dich in allen Fasern deines Wesens, selbst deines Fleisches, durchflutet habe mit der heiligen Flut Meines Wesens, die alles ergreift, umwandelt, durchreinigt und durchfließt und das Leben neu erschafft, denn das Neue Leben kann das alte Haus nicht gebrauchen, daher muß das Gefäß, in dem Ich Wohnung nehme, ganz und gar niedergerissen und neu errichtet werden. So siehe, ist die Stätte neu errichtet. Nicht in drei Tagen, wie Ich von Meinem Tempel weissagte: „Ich werde diesen Tempel niederreißen und ihn in drei Tagen wieder aufbauen." Der Prozeß deines Leidens und Auferstehens hat Mich viel Mühe und Arbeit gekostet. Doch das Werk ist nun vollbracht. So sei und bleibe Mir ein vollkommenes Rüstzeug hier auf Erden und hernach in Meinem Reich, denn Ich brauche Meine Kinder als starke Säulen Meines Neuen Himmels, die Mir der Feind nicht überwinden kann. So sei dir dieser Stunde und Erfahrung bewußt und zweifle nicht mehr an Meinem dir schmerzlichen Meißel, daß er dir zum Heile gereicht, den Ich nun aber bald aus Meiner Hand lege, da das Werk bis auf kleinste Feinheiten vollbracht ist.
Amen, Halleluja, Amen

FG. 29.07.2010, 14.00-16.00 Uhr

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