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Stigmata

671.  Stigmata

Mein Kind, diese Erscheinungen aus dem übersinnlichen Reich, von jenseitigen (verstorbenen, Erg. d. Verf.) Menschen hervorgerufen, sind dir befremdlich, und du kannst darin keinen Sinn erkennen. Verschiedenste dämonische Erscheinungen sind dir bekannt, wobei Besessenheitsgeister ihre Wirtsleute mit den gräßlichsten Foltermethoden quälen und die Mitmenschen sich vergeblich bemühen, ihre leidenden Brüder und Schwestern davon zu befreien. Du weißt auch, daß Meine Jünger sich vergeblich bemühten, die Dämonen auszutreiben, und Ich sagte ihnen, daß in solchen Fällen nur Gottes Wille die Heilung vollziehen kann. Daher bemühen sich auch die sogenannten "Exorzisten" oft vergeblich, mit solcherart Besessenen fertig zu werden, die dann doch in den Irrenanstalten weggeschlossen werden oder mit euren heutigen Drogen bearbeitet werden. Wie diese Erscheinungen im negativen Bereich da sind, so gibt es auch Erscheinungen, die ihr als positive Äußerung aus dem Geisterreich wertet, was euch dann fromm oder gar heilig vorkommt. Doch beide Erscheinungsformen kommen aus dem Reich der Magie. Die erste Form nennt ihr "schwarze Magie", die zweite Form "weiße Magie". Beides bleibt Magie und du, Meine Tochter, hast längst jede Form von Magie verworfen und als Erscheinungsformen Meines Gegners erkannt. Alle diese Formen von Spukerscheinungen positiver oder negativer Art sind dazu da, die Menschen zu beeindrucken und bewirken Sensation.

Worin sollte der Sinn bestehen, daß Meine Folterwunden heute noch einen Menschen quälen und dauerhaft bluten und schmerzen? Was bin Ich für ein Mensch (Gott), Der einem Menschen so etwas dauerhaft zufügt? Die Geistwesen, die solche Erscheinungen am Menschen bewirken, sind fanatische Religionsanhänger, die ein dogmatisches Religionsverständnis haben und solche Erscheinungen aus dem jenseitigen Reich für ein Zeichen von besonderer Heiligkeit oder Auserwähltheit halten. Diese Erscheinungen kommen in bestimmten Kreisen vor, in denen die Menschen durch Wunderglauben zu beeindrucken sind, und die äußeren Zeichen, seien es nun Meine "Wundmale, Blutstropfen, Grabtücher usw." sind wieder der Versuch, Mein Reich, das nicht von dieser Welt ist, in Materie einzubinden und auf diese Weise sichtbar zu machen. Daher bewahre deine tiefe Abwehr solchen Erscheinungen gegenüber. Dein Herz betrügt dich nicht. Mein Gegner hat schon immer die Menschen mit verschiedensten Spektakeln verführt und geblendet. Nennt es, wie ihr es wollt. Sprecht es Maitreya zu, den Meistern, dem Lichtreich oder Meinem Gegner, mit Mir hat dies alles nichts zu tun. Die Menschen, die sich von solchen schauspielerischen Attraktionen blenden lassen und sich mit Kerzen, Weihrauch, Kniebeugen oder anderen Anbetungszeichen beeindrucken lassen, sind noch weit von Mir entfernt, da sie die Erscheinungen in ihrem Leben noch nicht mit Meinen Augen, den Augen der Liebe anschauen und in diesem Lichte prüfen. Daher freue dich, Mein Kind, daß du die Dinge mit Mir beurteilt hast und halte diesen Boden auf dem du stehst fest, und du bleibst in der Wahrheit.

Mein Reich ist nicht von dieser Welt!  Wenn Meine Kinder dies nun endlich begreifen würden, dann würden sie solche materiellen Erscheinungen, seien es nun Wundmale, Heiligenscheine, Schwebezustände und sensationelle Wunder dem zusprechen, der tatsächlich hinter diesen Erscheinungen steht. Ich aber fordere von euch in aller Bescheidenheit nichts anderes als: Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst!
Amen

09./10.08.2010, 23.00-1.30 Uhr
Nach einem Gespräch über Pater Pio.

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