← Zurück zu „Heft 3“

Siehe, Ich mache alles neu

678.  Siehe, Ich mache alles neu

Mein Kind, was mache Ich alles neu?
Ich lege den Samen, Meinen Samen, der dich befähigt zur Gotteskindschaft in die Erde (Leib). Ich behüte und betreue diesen Samen von der Wiege bis zur Bahre, bin also der Gärtner, der Schnitter, der gute Hirte, Der also, Der Sorge trägt, daß die Bedingungen für das Aufkeimen, das Wachsen, Sichentwickeln und das Fruchttragen gegeben sind, damit im Sonnenlicht Meiner Liebe, im Tau und in der Benetzung durch Meine Weisheit und die Widerstandsfähigkeit in den Lebensstürmen erprobt werde und alles wächst und gedeiht, damit Ich am Ende eine gute Ernte einfahren kann.

Doch so, wie es in der Natur geht, geht es auch mit der geistigen Ausreifung. Am Ende steht die Frucht mehr oder weniger köstlich, nicht immer dem Gärtner zur Freude, gibt es dabei ja auch Mißernten. Und so siehe, ist Meine Arbeit, Mir Kinder Mir gleich großzuziehen, um vieles mühevoller und selbst für einen Gott eine Meisterleistung, die Freiheit, des sich in der Entwicklung befindlichen Menschenkindes in keinster Weise zu beschneiden oder einzugrenzen. Daher bestimmt ja der Mensch selbst, wie lange es dauert, bis er ins Ziel, in die Gotteskindschaft einkehrt. Ich stelle nur die Bedingungen zur Verfügung und muß dann genauso beobachten und geduldig abwarten, bis alles in sein Endziel kommt. Und mag ein Mensch noch so viele Schöpfungsperioden durchlaufen, noch so viele Um- und Irrwege beschreiten, Ich behalte ihn im Auge als Mein Kleinod und sorge Mich mit all Meinen Kräften und mit Meiner ganzen Liebe und Fürsorge um die Entwicklung Meines je einzigartigen Kindes.

Daher lasset alle Sorgen fahren um die lieben Mitmenschen nah und fern, denn der beste Hüter schläft nicht, sondern stellt jeder Entwicklung das Optimalste zu. Ich will keines Meiner Kinder verlieren und werde ihnen Ewigkeiten in ihren Verirrungen nachgehen, wie Ich das auch bei Meinem Erstgeschaffenen tue. Meine Geduld, Liebe und Fürsorge haben kein Ende, auch wenn Ich einmal die Zuchtrute ansetzen muß und die Verwachsungen beschneiden muß und das Pflänzchen aufrichten und mit einem Stock befestigen muß. Mir entgeht nichts, und Ich habe genügend Helfer (Engel), die Meinen Willen augenblicklich ausführen. Daher kümmert ihr euch nur um das eigene Wachstum und Fortkommen auf eurem geistigen Weg und lebt euer Leben in Liebe und Erbarmung und reibt euch nicht am Wind und am Wetter der Welt. Seid Mir folgsam und gefügig unter Meiner Hand, damit es mit euch rasch voran geht, und meßt euch nicht mit dem Unkraut, das sich bekanntlich am schnellsten entwickelt. Ihr müßt nicht sorgen, und ihr könnt auch nicht für den Mitmenschen sorgen, also sorgt ihr euch unnütz. Wachst und gedeiht nur selbst unter Meiner Pflege und Obhut, denn jedes Meiner Kinder ist Mir so lieb und wert, als hätte Ich nur dieses Eine. Mag nun jeder am Ende seiner Tage stehen wo er will. Ich werde ihn versetzen in die für ihn zubereitete Wohnung von wo aus für ihn die optimalste weitere Entwicklung möglich sein wird. Gleichgültig, ob der Ort im Himmel oder in der Hölle ist.

So lebet jedem Mitmenschen gegenüber die Liebe und die Barmherzigkeit und saugt dabei die Heilskräfte auf, die ihr zur eigenen Entfaltung nötig habt und sorgt euch nicht umsonst um die, deren Weg ihr ohnehin nicht gehen könnt. Jeder muß seinen eigenen individuellen Weg gehen, dabei kann alleine nur Ich ihm helfen. Jeder aber geht für sich alleine, entweder ganz allein oder an Meiner Hand, aber immer unter Meiner liebenden Obhut und Aufsicht.
Amen

Nun seid getröstet, Meine Kinder, die ihr so ängstlich und finster in die Welt blickt. Ich mache alles neu und alles sehr gut, und dies ist für niemanden ein Unglück, sondern nur ein großes Glück. Denn jeder wird den Platz seiner eigenen Wahl und Bestimmung von Mir zugewiesen bekommen, und keiner wird diesen Platz mit einem anderen tauschen wollen und auch nicht können. So trage jeder sein eigenes Kreuz und unterstütze den Mitmenschen mit Liebe und Barmherzigkeit, damit die Liebesonne untereinander scheine.
Amen

FG. 3.9.10, 22.00-0.56 Uhr

← Zurück zu „Heft 3“