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Ich verschließe die Arche

679.  Ich verschließe die Arche

Meine Kinder, ihr stehet in eurer heutigen Zeit in der Entsprechung zur Zeit Noahs. Die Menschen damals wurden von Mir eingeladen, in die Arche zu kommen zu ihrer eigenen Rettung vor der Katastrophe. Sie wurden von Meinen Engeln belehrt und gewarnt, doch achteten sie nicht der vielen ernstgemeinten Mahnungen und Appelle. Sie lebten ihr gewohntes, sündiges Leben ohne Mich weiter wie bisher. Und als Ich die Arche auf dem Berge schließlich verschloß, und nur Noah und seine Familie Meinem Ruf im Gehorsam gefolgt war, wie fühlte sich Noah, als er, gerettet in der Arche, wußte, daß alle die Menschen mit tauben Ohren, die ihn zur Genüge verspottet hatten, außerhalb der Arche ertranken? Er schaute nur auf Mich, lobte und pries Mich für seine Rettung und war sich bewußt, daß Ich alles, aber auch alles zur Rettung der Menschen getan hatte, und er wußte, daß dieses Gericht unabwendbar war, weil die Menschen dies in ihrer Freiheit selbst ausgelöst hatten und die Liebe und rettende Hand ihres Gottes schon lange zurückgewiesen hatten, ja seine Boten und Propheten verlachten und verfolgten, Noah schaute auf Mich. Ich war sein Trost, seine Liebe, seine Hoffnung, ja sein Glück und wußte um Meine Vollmacht und Heiligkeit, und daß am Ende alles gut war.

Und nun schaut in die heutige Zeit!
Es gibt kein Jahrhundert in eurer Geschichte, in dem Ich nicht Meine Sendboten und Propheten zu euch geschickt habe, um euch zu ermahnen, umzukehren, d.h. euer nach außen gerichtetes gottloses Leben zu ändern und die innere Kehrtwendung zu Gott in eurem Herzen zu vollziehen und Mich als Gott und Herrn wahrzunehmen und in Meinem Dasein zur Kenntnis zu nehmen. Wer ist den inneren Weg der Herzenszuwendung in der Stille angetreten und hat den persönlichen Austausch zwischen Vater und Kind gesucht und gefunden? Wer hat Meine Mahnung befolgt: "Suchet zuerst das Reich Gottes und alles andere wird euch dazugegeben werden." Wer befolgte Mein erstes Gebot: "Liebe Gott aus all deinen Kräften und mit deinem ganzen Wesen und deinen Nächsten wie dich selbst." Wer dies wahrhaftig ernsthaft im Gehorsam befolgte, der hat Mich gefunden und tauscht sich mit Mir aus, gleichgültig welcher Religion er angehört, welcher Kultur oder auf welchem Kontinent er lebt. Ich habe Mich immer finden lassen, und Ich werde Mich auch immer finden lassen.

Doch nun ist die Zeit Meiner großen Gnade und Geduld zu Ende, und Ich verschließe und versiegele die Herzen Meiner Kinder, damit sie an den Zuständen, die da kommen werden, nicht zerbrechen. Ich entrücke euch, Meine Kinder, und nehme euch aus der Welt, obwohl ihr noch in der Welt seid und versiegle eure Herzen, mache sie stark und uneinnehmbar, damit falsches Mitleid mit den Weltmenschen euch nicht aus eurer Herzensmitte reißt und von Meiner Seite, und euch die Drangsale der Welt nicht mehr in eurem tiefsten Inneren berühren, weil euer Blick auf Mich eure feste Führung und Schutzburg bedeutet, und Ich euch sicher an Meiner festen Hand hindurchführe und ihr erkennt: "Mein Vater macht nun alles wieder heil. Er sorgt für alle und alles und vergißt niemanden, und ich bin behütet und bewahrt unter Seinem Schutz."

So ruhet sicher und geborgen in eurem Herzen an Meinem Herzen und laßt die Welt Welt sein und übergebt euer Lebensschiff ganz und gar in Meine treusorgende Hand. Ich schlafe nicht, und ihr müßt Mich nicht wecken, nur Mir vertrauen, daß das, was Ich nun allüberall auf dieser Welt zulasse, die große allgemeine Reinigung ist zum Heil aller Menschen und Geschöpfe. Denn siehe, Ich mache nun alles neu!

Erwartet keinen Tag und keine Stunde. Alles ist Entwicklung und Prozeß. Doch bleibet bei Mir in euren Herzen, damit Mein Feind euch am Ende nicht doch noch Mir entreißt.
Amen

7./8.9.10, 23.30 -1.40 Uhr

Gebet 
Mein Vater, wenn ich um mich schaue in die Welt, ist alles verkehrt. Die Welt lebt ohne Dich, daher kann sie nicht in der Ordnung sein. Wir leben in Saus und Braus und sind dennoch ganz unzufrieden. Wir haben ein Dach über dem Kopf, eine warme Stube und reichlich zu essen. Die ganze Welt ist voller Not und Tod und Katastrophen, und wir hier in Deutschland sind unzufrieden. Wir töten unsere Ungeborenen, vergiften Leib, Seele und Geist mit dem Unflat der Hölle in den Medien, verlangen alles von den anderen Menschen und vom Staat usw.
Ich will nun damit Schluß machen, will in Liebe und Dankbarkeit das anschauen, was Du mir täglich an Wohltaten zukommen läßt. Nichts soll mir mehr selbstverständlich sein. Auch ich bin in allem falsch, wenn ich im Eigenen lebe, ich muß in Dir, meinem Gott und Vater leben und nur auf Dich, meinen Jesus schauen, damit Glück, Zufriedenheit und Liebe mein Herz durchfließen und die Ströme des Lebens, die die Deinen sind, alles heil machen können. Mein Herr und mein Gott, hilf mir, noch mehr ins Schweigen und daraus noch mehr in die Liebe zu kommen, ganz Dir hingegeben.

Amen

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